Diskussion:Pfadfinder

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Einleitung[Bearbeiten]

Ein Pfadfinder ist ein Angehöriger der Pfadfinderbewegung, einer internationalen, religiös und politisch unabhängigen Erziehungsbewegung für Kinder und Jugendliche, die nach der Pfadfindermethode arbeitet und Menschen aller Nationalitäten und Glaubensrichtungen offen steht. Ziel der Bewegung ist die Förderung der Entwicklung junger Menschen, damit diese in der Gesellschaft Verantwortung übernehmen können.

Der erste Satz ist mit seinem 3x “Pfadfinder” ziemlich trocken und holprig. Mein Vorschlag für die beiden ersten Sätze:

Ein Pfadfinder ist ein Angehöriger einer internationalen, religiös und politisch unabhängigen Erziehungsbewegung für Kinder und Jugendliche, die Menschen aller Nationalitäten und Glaubensrichtungen offen steht. Ziel dieser sogenannten Pfadfinderbewegung ist die Förderung der Entwicklung junger Menschen, damit diese in der Gesellschaft Verantwortung übernehmen können.

Ich reduzierte auf 2x "Pfadfinder" und verteilte sie auf 2 Sätze. Auf die intern verlinkte Pfadfindermethode kann man ganz verzichten, ist sie doch der Inhalt des der Einleitung unmittelbar folgenden ersten Abschnitts.
SuPperLot 11:10, 22. Feb. 2014 (CET)

  • Auf die Verlinkung von Pfadfindermethode kann man meinetwegen verzichten, nicht aber auf den Begriff, da er konstituitiv für die Pfadfinderbewegung ist - ohne Pfadfindermethode keine Pfadfinder. Es gibt zahllose andere Erziehungsbewegungen, die ähnliche Ziele verfolgen, aber andere Methodiken verwendeten oder nur Teilelemente der Pfadfindermethode, und deshalb nicht zur Pfadfinderbewegung gezählt werden.
  • Und "sogenannt" empfinde ich als extrem holprig. --jergen ? 11:55, 22. Feb. 2014 (CET)
Ein Pfadfinder ist ein Angehöriger einer internationalen, religiös und politisch unabhängigen Erziehungsbewegung für Kinder und Jugendliche, die Menschen aller Nationalitäten und Glaubensrichtungen offen steht. Ziel der Pfadfinderbewegung ist die Förderung der Entwicklung junger Menschen, damit diese in der Gesellschaft Verantwortung übernehmen können.
Das erste experimentelle Pfadfinderlager wurde 1907 von Robert Baden-Powell, einem britischen General, auf der englischen Insel Brownsea Island durchgeführt. Baden-Powell entwickelte aus den Erfahrungen dieses Lagers die Prinzipien und Methode (Pfadfindermethode) der PfadfinderbBewegung in seinem 1908 erschienenen Buch Scouting for Boys, das bis heute ein wichtiges Grundlagenwerk für die Pfadfinderarbeit ist. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts breitete sich die Pfadfinderbewegung auf der ganzen Welt aus. Sie wurde schon nach wenigen Jahren in drei Altersstufen gegliedert, um altersgerechte Lern- und Erlebnisräume zu schaffen.
SuPperLot 12:50, 22. Feb. 2014 (CET)
Die ersten zwei Sätze sind so ok, aber die Klammerlösung für die Pfadfindermethode gefällt mir nicht. Vielleicht besser:
[...] Baden-Powell entwickelte aus den Erfahrungen dieses Lagers in seinem 1908 erschienenen Buch Scouting for Boys die Pfadfindermethode. [...]
"wichtiges Grundlagenwerk" kann meiner Meinung nach in der Einleitung weggelassen werden.
Generell wäre es mir lieb, wenn die Änderung erst morgen umgesetzt würde, damit der AdT-Teaser mit der Einleitung weitgehend übereinstimmt. --jergen ? 15:22, 22. Feb. 2014 (CET)

Verbesserungsvorschläge[Bearbeiten]

Die Aussage "religiös unabhängig" in der Einleitung finde ich etwas heikel, denn immerhin geht der Artikel an mehreren Stellen auf Religion im Zusammenhang mit Pfadfindern ein, z. B. „Schwerpunkt dieser Kooperationen liegt im religiösen Bereich.“ Das könnte man vielleicht noch präziser formulieren. Überdies scheint mir die Bequellung unzureichend, denn es gibt etliche Zahlenangaben, die zwar zeitpunktabhängig sind, aber weder einen Hinweis auf den Zeitpunkt des Standes geben noch einen Einzelnachweis haben, z. B. „der Anteil der ostdeutschen Pfadfinder an der Gesamtzahl macht weniger als 5 % aus.“ Hier besteht Verbesserungsbedarf!--Stegosaurus Rex (Diskussion) 20:19, 23. Feb. 2014 (CET)

Zum ersten Punkt schau bitte mal ins Archiv, ob das nicht schon geklärt wurde. Zum zweiten: Das ist eine Schätzung, die immer noch gültig sein dürfte. Dürfte aber kaum zu belegen sein. Könntest du die weiteren Zahlenangaben nennen, die eine Datierung benötigen? --jergen ? 21:44, 23. Feb. 2014 (CET)

Pfadfinderlotterie[Bearbeiten]

Um 1970 wurde uns jungen Pfadis der Verkauf von Pfadfinderlosen ans Herz gelegt. Von Wels wurden wir mit dem Auto einige wenige Male in umliegende Gemeinden gefahren, um dort in Uniform etwa zu viert den Leuten etwa Sonntagvormittags auch im Bereich von Dorfplatz und Kirche den Passanten Pfadfinderlose zum Preis von 3 oder 10 ATS anzubieten. Der Reinerlös ging an die Pfadfinder Österreichs. Die Gruppe Wels profitierte sicher mit, denn die Führer (heute: Leiter) waren schon dahinter, dass wir Lose auch privat übernahmen. Ein paar haben wir im Verwandten- oder Bekanntenkreis verkaufen können, auf ein paar sind wir sitzen geblieben. Ab und zu hat wer 20 ATS, den geringsten Gewinn gewonnen. Die genaue Gewinn-Staffel war hinten aufgedruckt vom Hauptgewinn eher 100.000 ATS als 1 Million bis hinunter zu vielen tausend mal 20 ATS Gewinn. Grob geschätzt 100-200 aktive Mitglieder in der Gruppe, vielleicht sind also 2.000-10.000 Lose via Wels verkauft worden, manche vielleicht in Ladengeschäften von Pfadfinder-Eltern oder -Unterstützern. Das Los war im Format irgendwo zwischen mittlerem Geldschein und Postkarte, Ziehungstermin war angegeben, eine fortlaufende Nummer, geschätzt 7-stellig, schwarz in ein Feld aufgedruckt. Lief über die Glückspielmonopolverwaltung (?), Monate später im Jänner (?) gabs die Ziehungslisten, Auszahlung gelegentlich auftretender 20-, 50- und 100-ATS-Gewinne - unsicher - über die Pfadi-Gruppe, oder eine Trafik, oder per Briefpost (Einschicken des Loses nach Wien, an die GMV) und Überweisung.

Solche Benefiz-/Förderlotterien gabs glaube ich auch für das Jugendrotkreut, Kriegsblinde, ... Mitverdient hat sicher der Staat. Natürlich trägt so eine Strassenverkaufsaktion zur Öffentlichkeitswirkung bei, man lern Inhalte zu kommunizieren und der Käufer bekam ein herzeigbares Zetterl mit nettem Farbmotiv, das Los. Manchmal gabs für uns (grossteils) Buben auch etwas "Trinkgeld" als Mehrzahlung von einem Käufer. Ich schliesse nicht aus, dass der eine oder andere r.k. Pfarrer den Losverkauf wohlwollend in der Kirche erwähnte ... --Helium4 (Diskussion) 10:56, 12. Feb. 2015 (CET)

Und was bedeutet das für diesen Artikel? --jergen ? 13:03, 12. Feb. 2015 (CET)
Ein Mosaiksteinchen der Finanzierung, eine Methodenwahl, die meines Wissens nur wenige Organisationen gemacht haben. --Helium4 (Diskussion) 16:30, 12. Feb. 2015 (CET)