Diskussion:Punk (Musik)
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[Bearbeiten] Änderung: "trivial-einfach"
Ich kann schon verstehen, dass die Formulierung mit den drei Akkorden nicht gefällt (war etwas flapsig, zudem weiß auch nicht jeder Leser, ob drei Akkorde jetzt viel oder wenig für einen Song sind), aber die Umformulierung "Weiterhin sind die Kompositionen trivial-einfach gehalten" ist meiner Meinung nach auch nicht passend. "Trivial" wird im zugehörigen Artikel zwar recht neutral als "für jedermann ersichtlich oder leicht zu erfassen" definiert, allerdings hat das Wort zumindest umgangssprachlich auch eine wertende Komponente (wie in "Trivialliteratur"). Niemand würde beispielsweise die Kompositionen der Minimal Music oder den Aufbau von Malewitschs Schwarzem Quadrat als "trivial-einfach" bezeichnen. Da sich die künstlerische Tiefe einer Komposition eben nicht nur über ihre Komplexität definiert fände ich andere Begriffe wie "minimal(istisch)", "reduziert", "von geringer harmonischer Komplexität" oder nur "einfach" passender. Schöne Grüße --stfn 12:02, 9. Mai 2011 (CEST)
- Dem stimme Ich zu, "trivial" klingt eher negativ. --Gabbahead. 12:44, 9. Mai 2011 (CEST)
- Wie wäre es mit:
- "Da die Lieder melodiegesteuert entstehen, dient die Harmonik nur der Vervollständigung und Begleitung. Deshalb kommen die meisten Punkrock-Stücke mit den drei Grundharmonien Tonika, Dominante und Subdominante aus."?
- Hierzu interessant ist auch die Lektüre aus der englischen Wikipedia: http://en.wikipedia.org/wiki/Three-chord_song -- Gut informiert 10:22, 11. Mai 2011 (CEST)
- habe mir erlaubt deinen Beitrag zu formatieren, damit man nicht seitwärts scrollen muss um alles lesen zu können. Hoffe das war in Ordnung. Gruß --stfn 11:32, 11. Mai 2011 (CEST)
- Naja, das ist zwar schön formuliert, aber weder dafür, dass Punk Melodiegesteuert ist, noch dafür, dass es sich bei den Harmonien meist um 1., 4. und 5. Stufe handelt gibt es derzeit einen Beleg oder? Persönlich würde ich Erstes auch bezeifeln (Ramones-Songs mögen melodisch geprägt sein aber beim Sprechgesang von The Clash siehts oft schon anders aus) und Zweites nur mit Abstrichen bestätigen. Ich sehe auch nicht die Notwendigkeit, eine vielseitige Strömung auf ein harmonisches Schema zu reduzieren (machen wir bei Hip-Hop, Reggae, Beatmusik oder Disco ja auch nicht). Einfachheit und Direktheit ging mit Punk einher, sei es aus mangelnden Fähigkeiten, sei es als bewusstes künstlerisches Statement. Einfache Lieder sind in der "westlichen Welt" halt öfters mal nach dem Schema 1., 4. und 5. Stufe aufgebaut, das ist im Punk nicht anders als bei Kinderliedern, Folksongs, bei Discostücken oder im Glam Rock. Alles andere ist meiner Meinung nach Theoriefindung, es sei denn es gibt gute Quellen dazu. Nichts für ungut und schöne Grüße --stfn 12:26, 11. Mai 2011 (CEST)
- Die Aussage, dass Punk melodiegesteuert ist (oder das irgendwas m. ist), muss nicht belegt werden, sondern ist eine Art zu sagen, dass die Melodien von einer harmonischen Progression begleitet werden, die so einfach wie möglich gehalten ist. Eine Musikart, die harmoniegesteuert ist (typisch für den Barock) hat aufgrund der nachträglichen Konstruktion nicht notwendigerweise gut singbare Melodien und außerdem passiert da einfach in der Begleitung ständig etwas. Das ist bei (vielen Stücken im) Punk sowas von nicht gegeben, dass es nur melodiegesteuert sein kann.
- Man kann sowas natürlich nicht als Ausschlusskriterium nehmen. Aber es beschreibt einen nicht unwesentlichen Teil. Wie der erwähnte englische Wikipediaartikel schreibt: "the popularity of the three-chord song has always remained, particularly in punk rock." Die Aussage schließt natürlich nicht aus, dass der überwiegende Teil des Punks inzwischen etwas anderes ist, aber selbst in dem Fall sollte es erwähnt werden. -- Gut informiert 14:23, 11. Mai 2011 (CEST)
- Verstehe, mir war der Begriff "melodiegesteuert" in der Form nicht bekannt. Was hältst du von "Da die meisten Punksongs melodiegesteuert entstehen, dient die Harmonik oftmals nur der Vervollständigung und Begleitung. Viele Stücke kommen deshalb mit nur wenigen Akkorden aus, oft nur den Grundharmonien Tonika, Dominante und Subdominante." Das wäre dein Text ein bisschen umformuliert. Bei kaum überprüfbaren Aussagen sollte man meiner Meinung nach lieber ein relativierendes "oft" zu viel als zu wenig einbauen. Annehmbar? Schöne Grüße --stfn 15:30, 11. Mai 2011 (CEST)
- Ich will gar nicht auf dem Wort "melodiegesteuert" beharren, man kann es ja auch umschreiben (was den Vorteil hätte, dass Gelegenheitsleser auch gleich wissen, was gemeint ist). Ansonsten finde ich deinen Vorschlag sehr gut. -- Gut informiert 15:36, 11. Mai 2011 (CEST)
- Ich denk noch mal ein bisschen drüber nach, vielleicht fällt mir was Treffendes ein. Schöne Grüße --stfn 15:46, 11. Mai 2011 (CEST)