Diskussion:Thomas Alva Edison
Diese Diskussionsseite dient dazu, Verbesserungen am Artikel Thomas Alva Edison zu besprechen. Persönliche Betrachtungen zum Artikelthema gehören nicht hierher. Für allgemeine Wissenfragen gibt es die Auskunft.
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Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Entfernter Abschnitt
Der Abschnitt wurde nach Diskussionsbeiträgen in der KALP entfernt. Da das kein klares Ergebnis war, lasse ich das hier stehen, falls es noch spätere Meinungen dazu gibt
[Bearbeiten] Rezeption außerhalb der Technikgeschichte
In der Episode Im Schatten des Genies der populären Fernsehserie Die Simpsons versucht die Figur Homer Thomas Edison nachzueifern. Der amerikanische Originaltitel der Episode The Wizard of Evergreen Terrace ist an die dort verbreitete Bezeichnung von Thomas Edison als Zauberer von Menlo Park angelehnt.
Am 11. Februar 2011 wurde Thomas Edison zu seinem 164. Geburtstag von Google mit einem Doodle geehrt, welches das Unternehmen den ganzen Tag über anstelle des eigenen Logos auf der Startseite zeigte. Das hatte ein stark erhöhtes Interesse weltweit an Edison zur Folge. Das Doodle zeigte animierte Darstellungen von einigen seiner Erfindungen.[Trivia 1]
Der brasilianische Fußballer Edison Arantes do Nascimento, besser als Pelé bekannt, erhielt seinen Vornamen aus Bewunderung seines Vaters für Thomas Edison.[Trivia 2]
- ↑ siehe z.B. Google-Doodle zum 164. Geburtstag: Edison - ein Autoditakt mit Geschäftssinn. In Stern.de, 11. Februar 2011, abgerufen am 13. Februar 2011.
- ↑ Pelé wird 70 abgerufen am 30. Oktober 2010
[Bearbeiten] Auswertung KALP Thomas Alva Edison am 20.7.2011 lesenswert mit 3:3:1
Thomas Alva Edison (* 11. Februar 1847 in Milan, Ohio; † 18. Oktober 1931 in West Orange, New Jersey) war ein US-amerikanischer Erfinder und Unternehmer mit dem Schwerpunkt auf dem Gebiet der Elektrizität und Elektrotechnik. Seine Verdienste gründen in erster Linie auf der Marktfähigkeit seiner Erfindungen, die er mit Geschick zu einem ganzen System von Stromerzeugung, Stromverteilung und innovativen elektrischen Konsumprodukten verbinden konnte. Edisons grundlegende Erfindungen und Entwicklungen in den Bereichen elektrisches Licht, Telekommunikation sowie Medien für Ton und Bild hatten einen großen Einfluss auf die allgemeine technische und kulturelle Entwicklung. Seine Organisation der industriellen Forschung prägte die Entwicklungsarbeit späterer Unternehmen.
Der Artikel wurde in der Zeit vom 4. August bis 15. November 2010 einem Review unterzogen. Eine Anregung daraus konnte bislang nicht umgesetzt werden, nämlich die Ergänzung um einen Abschnitt über die Rezeption Edisons. Aber andererseits ist meiner Meinung nach nicht nur schon jetzt alles Wesentliche über diese geniale Erfinder-Person enthalten, sondern auch Aspekte, die nicht direkt die Technikgeschichte betreffen - nämlich eher die Kultur allgemein und deren Prägung im 20. Jahrhundert durch Edison -, finden ausreichenden Platz. Dadurch vermittelt der Artikel nicht nur direktes Wissen über die Person und ihr Schaffen, sondern - und das ist gerade in diesem Fall meiner Meinung nach eben auch relevant - über deren Gesamtbedeutung für die ganze Entwicklung der Menschheit. Deshalb finde ich diesen Artikel - auch wenn er (noch) nicht alles umfasst, was vielleicht über diesen Mann zu sagen wäre (was aber sowieso wohl nie zu schaffen sein wird, jedenfalls nicht in diesem Rahmen) - auf jeden Fall für Jedermann unbedingt lesenswert (im wörtlichen Sinn), aber wegen der den Horizont erweiternden Nebenaspekte eigentlich sogar ohne Abstriche exzellent und einer entsprechenden Auszeichnung würdig. Ich bin nicht der Haupt-, sondern nur ein Koautor für den Teilbereich "Phonographie". Aus Frust wegen Anfeindungen (wenn ich ihn richtig verstanden habe) und vielleicht auch falscher Bescheidenheit wollte Hgn-p selbst die Kandidatur nicht anstreben. Ich finde den Artikel aber dermaßen herausragend, dass er eine Auszeichnung einfach unbedingt verdient! --Remirus 12:01, 21. Jun. 2011 (CEST)
Noch ohne Votum, da ich mit dem Artikel noch nicht durch bin und jetzt aufhören muss. Exzellent ist der Artikel aber nicht.
- Es ist relativ wenig Fachliteratur verarbeitet worden.
- s. Antwort unten
- Einige Belege wie etwa Fußnote 19 (verweist auf eine Unternehmensseite) müssen entfernt werden, da nicht sonderlich zuverlässig.
- ok, aber es spielt hier keine Rolle, da es ja gerade für den Beleg einer widersprüchlichen und mithin unsicheren Information dient.
- Bitte die Belege sauber zitieren z.B. nur die Fußnote 28 Bazerman S. 259 ist für mich nicht nachprüfbar.
- ok
- "Hauptquelle" bitte umändern. So weit ich es verstehe, handelt es sich um eine Buchreihe und nicht um Quellen im historischen Sinn.
- ok
- Trivia bitte entfernen
- Ich hänge nich daran. Gibt es dafür einen Konsens, da viele andere Artikel solche Abschnitte aufweisen?
- <einmisch>Aber nicht die Trivia löschen, sondern nur den schrecklichen Ausdruck bzw. die Müllhaldenfunktion! Bei einem Absatz „Bell vs. Edison“ habe ich es mal auf diese Weise gelöst, da hat sich damals auf KALP niemand drüber beschwert. --Aalfons 19:17, 21. Jun. 2011 (CEST) <ausmisch>
- Einige beleglose Stellen: Dieses Geschäftsmodell verbreitete sich rasch in den USA und schon 1890 soll es zirka 1.500 solcher Phonographen in Kneipen, Restaurants, Eisdielen usw. gegeben haben, an denen die Menschen an Hörschläuchen Musik gegen Entrichtung einer Gebühr konsumierten. oder Die Edison-Biografen Dyer und Martin schildern Edison als genialen Löser technischer Probleme, nicht als großen Unternehmensstrategen oder Sie verfestigten die Sicht auf ihn als „Zauberer von Menlo Park“, wie er von einigen Zeitungen genannt wurde. Auch hier ist ein Beleg erforderlich, da hier eine Meinung eines Wissenschaftlers/Buchautors wiedergegeben wird: Edison dachte in Systemen und hatte ökonomische Faktoren wie die Kupferpreise stets im Blick, da der Erfolg seines Projektes von der Unterschreitung der Kosten von Gasbeleuchtungen abhing
- Darüber muss ich noch mal nachdenken. Das stimmt nicht immer.Der erste Satz "Geschäftsmodell..." ist durch die anschließende Fußnote 34 belegt. "Die Edison Biografen Dyer und Martin" : Das Buch ist im Literaturverzeichnis angegeben, der Satz ist eine Zusammenfassung dieses Aspekts von mir. Angefangen damit, dass der junge Edison zu blöde war, einen Verrechnungsscheck einzulösen, ziehen sich Beispiele seiner Defizite auf kaufmännischem Gebiet durch das Buch. Man kann es enzyklopädisch nur resümierend mit Hinweis auf Buch und Autoren wiedergeben. Der "Zauberer von Menlo Parc" ist eine amerikanische Kulturkonstante als populäres Synonym für Thomas Edison. Da werde ich zur Entstehung eine Quelle finden, ebenso zum Ansatz von Edison, Lösungen für ein System aus technischen Komponenten und ökonomoischen Restriktionen zu suchen.
- Dieser Abschnitt ist durch das genannte Buch inspiriert und gibt dessen Thematik zusammengefasst wieder. Was sucht bitte der Satz in einem Lexikonartikel?
- ok, in Fussnote verlagert
- Sein späteres Unternehmen Thomas Alva Edison Inc. kann man als großes Familienunternehmen mit zeitweise mehreren tausend Mitarbeitern charakterisieren Wer ist man?
- ok, umformuliert
- Erfindungen und sonstige Ereignisse in dieser Zeit: Fließtext bitte
- ok
-- Armin 12:41, 21. Jun. 2011 (CEST)
- Danke für deine Kritik.
- Der Artikel hatte 2011 laut Statistiktool bislang über 300.000 Abrufe. Das sollte Ansporn genug sein, die Nachfrage auch mit einem guten Artikel zu befriedigen. Kritik wie die von Armin zur Verbesserung ist dafür ebenso wie Arbeit weiterer Autoren hilfreich. November 2008 traf hier viel Edison-Bashing auf null Quellenangaben und etliche Falschinformationen; es kümmerte sich leider niemand.
- Für Forderungen wie „mehr Fachliteratur auswerten“ muss es auch Autoren geben, die dafür Zeit investieren. Dann kommt hinzu, dass neuere Untersuchungen rar sind, meist englischsprachig und nur Teilgebiete aufgreifen. Viele Werke insbesondere älteren Erscheinungsdatums sind nationalistisch gefärbt, hier eine amerikanische Nationalikone, dort ein kommerzieller Ausbeuter fremden Gedankenguts. Es ist im Sinne einer Idealvorstellung nicht immer einfach umzusetzen. Schon das Zusammenfassen eines Fachbuches mit eigenen Worten für einige Enzyklopädie-Zeilen kollidiert dann eventuell mit Forderungen nach Einzelnachweisen.--Hgn-p 18:40, 21. Jun. 2011 (CEST)
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- Meines Wissens war Edison Rassist und Antisemit; ich kann allerdings leider keine belastbaren Quellen dazu angeben. Die Nähe zu seinem Freund Henry Ford verpflichtet, finde ich, in jedem Fall dazu, seine politische Haltung zu untersuchen und darzustellen. Ohne ein entsprechendes, belegtes Kapitel reicht das wohl nicht für eine Auszeichnung. Ich warte noch ab. --INM 20:23, 23. Jun. 2011 (CEST)
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- Das ist m.E. Propaganda. Edison war auch mit diversen US-Präsidenten befreundet, ohne wie diese für die Todesstrafe zu sein. Ein wichtiger enger Mitarbeiter, Lewis Latimer, war Afroamerikaner. Siehe zu Antisemitismus auch letztes Thema im Diskussionsarchiv der Seite. Ohne glaubwürdige Sekundarquellen können solche m.E. Gerüchte weder verbreitet noch widerlegt werden. Eine Quelle für Anfeindungen schon zu Lebzeiten war seine Einstellung als Atheist oder Agnostiker. Als solcher wurde er von fundamentalistischen Christen diskreditiert und verunglimpft. Seine Kritik an allen Religionen, auch der jüdischen, ist kein Antisemitismus. --Hgn-p 12:15, 24. Jun. 2011 (CEST)
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- Nachtag: Paul Israel, ein leitender Wissenschaftler des Forschungsprojektes The Edison Papers hat sich dazu in einem Interview geäußert. Ich habe in dem Kapitel "Weltanschauung,Politik" sein Statement aufgenommen.--Hgn-p 14:50, 28. Jun. 2011 (CEST)
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- Hallo INM, mal eine kleine Zwischenfrage: Was ist denn, wenn sich kein Beleg finden lässt, weil deine Annahme schlicht nicht wahr ist? Gibt es denn Quellen über Forschungen zu dieser Frage? Wenn ja, wäre es natürlich hilfreich, darüber im Artikel zu berichten, wenn nicht, würde ich das so deuten, dass auch an der Vermutung nichts wirklich Ernsthaftes dran ist, und die Frage bis auf Weiteres offenlassen ("If in doubt, leave it out"). Ich weiß es nicht, aber wenn es relevant sein sollte, müssen wir auch in dieser Frage auf jeden Fall strikt neutral bleiben und uns vor Theoriefindung hüten. Herzliche Grüße! --Remirus 11:10, 24. Jun. 2011 (CEST)
- Ich kann dir nicht ganz folgen. Edison hat sich mit dem erklärten Antikommunisten, Antisemiten und Antigewerkschaftler Henry Ford herumgetrieben, er hat mehrfach mit ihm Urlaub gemacht und Ford hat sogar ein Buch über ihn geschrieben. Da liegt es wohl nahe, an geistige Verwandschaft zu denken. Jedenfalls muss ein Artikel über Edison diesen Aspekt thematisieren; auch wenn er - mit Belegen - zum Ergebnis kommt, dass er ein gedankenloser Mitläufer war; ein derart wichtiger Aspekt darf nicht fehlen. Neil Baldwin, Henry Ford and the Jews: the mass production of hate, 2002, beschreibt Edison jedenfalls als "passiven Anti-Semiten". Wenn es tatsächlich keine Quellen herzu gäbe, müsste diese erstaunliche Tatsache erwähnt werden. Hier aber zwei aufs Geratewohl ergoogelte Stellen, zur gefälligen Beachtung: [1] und [2].
- Inzwischen ist dazu ja ein wenig ergänzt worden; nach meiner Meinung immer noch etwas dürftig in einem ansonsten ja kaum kritischen Artikel. Da ich keine Zeit habe, den Artikel wirklich durchzuarbeiten, enthalte ich mich hier der Stimme. --INM 12:06, 10. Jul. 2011 (CEST)
- Danke für deine Meinung. Das Baldwin-Buch gibt dein Urteil nicht her, zumal "passiver Anti-Semit" ein undefinierter Begriff ist. Edison hatte offenkundig Vorurteile gegen Juden und zwar positive, sie seien außergewöhnlich erfolgreich in Kunst, Musik, Wissenschaft und als Unternehmer. Er nennt das "fine" für erstere Gebiete und "terrible" für ihre Erfolge als Unternehmer, die allen anderen zu schaffen machen. Baldwin, der übrigens in Modern American Poetry promovierte und kein Historiker ist, beurteilt die Äußerung nicht als Antisemitismus, er zitiert den anderen Edison-Freund Burroughs, der Edisons Haltung auch deutlich von der Fords abgrenzt. Dort steht doch relativ klar, dass Edison die Hetze von Ford nicht übernahm, aber das Vorurteil der ungewöhnlich erfolgreichen Juden und seine eigene Theorie dazu entwickelte. Das steht aber nun auch schon im Artikel. Ein Urteil eines Historikers oder einer jüdischen Organisation würde niemand unterdrücken.--Hgn-p 10:31, 11. Jul. 2011 (CEST)
- Deine zweite Quelle habe ich gerade noch gelesen. Das ist m.E. selbst eine antisemitische Schrift einer merkwürdigen New Christian Crusade Church von der Unterwanderung des amerikanischen Filmmarktes durch Juden zur Manipulation der amerikanischen Meinung. Ich zitiere mal aus deiner merkwürdigen Quelle, frei übersetzt: Die Juden können ihren Sieg über die christliche Stellung in Hollywood feiern, aber wer zu letzt lacht, lacht am besten. Die Zeit wird kommen, wenn Walt Disney die "Auserwählten" besiegen wird. Hast du das überhaupt gelesen?--Hgn-p 12:32, 11. Jul. 2011 (CEST)
- oh, sorry, weiß auch nicht, wie mir das dazwischenrutschen konnte. Peinlich, peinlich.
- Ich wollte ja letzten Endes auch nur sagen, dass ich mich auf diesem Gebiet nicht richtig auskenne, dass der Aspekt aber behandelt werden muss, und mich gegen Remirus' Vorstellung wehren, wenn in der zugänglichen Literatur nichts steht, sei da wahrscheinlich auch nix gewesen. In diesem Fall reicht das halt nicht. Ich sehe aber, dass Du in dieser Richtung gesucht hast, und das war's, was ich erstmal wollte. Danke, Gruß, --INM 20:11, 11. Jul. 2011 (CEST)
- Hallo INM, mal eine kleine Zwischenfrage: Was ist denn, wenn sich kein Beleg finden lässt, weil deine Annahme schlicht nicht wahr ist? Gibt es denn Quellen über Forschungen zu dieser Frage? Wenn ja, wäre es natürlich hilfreich, darüber im Artikel zu berichten, wenn nicht, würde ich das so deuten, dass auch an der Vermutung nichts wirklich Ernsthaftes dran ist, und die Frage bis auf Weiteres offenlassen ("If in doubt, leave it out"). Ich weiß es nicht, aber wenn es relevant sein sollte, müssen wir auch in dieser Frage auf jeden Fall strikt neutral bleiben und uns vor Theoriefindung hüten. Herzliche Grüße! --Remirus 11:10, 24. Jun. 2011 (CEST)
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Ich habe den Artikel gerade zum ersten Mal gelesen und finde ihn recht spannend und lesenswert. Der imo bessere Teil des Artikel ist der erste Teil bis 1.8, ab Erfindungen vermisse ich Belege, die Darstellung ist teilweise redundant zum ersten Teil, bei Überschriften wie Gesellschaftliche Transformation am Beispiel Elektroerfindungen stellt sich die Frage nach dem direkten Bezug zu Edison. Der zweite Teil sollte imo nochmal gründlich überarbeitet werden. Gruss, Linksfuss 23:41, 23. Jun. 2011 (CEST)
Abwartend
Lesenswert Ich habe den Artikel nochmals gelesen und bin der Meinung, dass er trotz der bemängelten und noch nicht behobener Schwächen mindestens als lesenswert einzustufen ist. Der Artikel ist überwiegend gut geschrieben und bebildert, die Essay-haften Abschnitte sollte man besser belegen und formulieren bzw. darauf verzichten. Gruss, Linksfuss 23:48, 12. Jul. 2011 (CEST)- Danke für deinen Meinung. Das von dir angesprochene Kapitel ist eine Zusammenfassung des Buches von Bazermann, welches am Schluß des Kapitels als Beleg angeführt wird. Es sollte aufgezeigt werden, dass das Wirken von Edison nicht auf das Erabeiten technischer Lösungen beschränkt war, sondern auch wesentlich mit der Überzeugung von Investoren, Politikern und Konsumenten zu tun hat. Es ist vergleichsweise einfach, Halogenlampen zu vermarkten, wenn es elektrische Versorgungsnetze schon gibt und die Verbraucher den Umgang mit elektrischem Licht gewohnt sind. Ein Anfang, der sowohl einer neuen Infrastruktur bedarf, als auch einem veränderten Verhalten der Verbraucher als auch deren Lernbereitschaft ist extrem schwierig. Dazu muss man Begeisterung erzeugen und positive Visionen in die Gesellschaft transportieren. Dieser Teil der Leistung sollte vermittelt werden. Gegenbeispiel Transrapid/China. Technisch gelöst, Massendemonstrationen gegen die Technik. Die technische Lösung ist nicht die allein zu beachtende Leistung. Hinsichtlich "mehr Einzelnachweise" schaue ich es mir noch einmal an. Redundanz: Meinst du, bestimmte Abschnitte seien ganz verzichtbar oder möchtest du beispielsweise die Arbeitsweise von Edison in den Biografieteil integriert sehen? --Hgn-p 12:15, 24. Jun. 2011 (CEST)
Lieber Hgn-p hab Dank dafür, dass du die von dir nicht angestoßene Kandidatur so intensiv begleitest. Bei meiner Lektüre bin ich jedoch schon im ersten Abschnitt Thomas_Alva_Edison#Jugendzeit_und_Beginn_der_Karriere_als_Telegrafist_1847_bis_1869 an folgenden Formulierungen „hängen geblieben“:
- „...weil er wegen seines Verhaltens nicht in den Schulunterricht integrierbar war.
- „...und startete so ins Berufsleben. Die Tätigkeit ließ ihm noch Zeit, sich durch Bücher weiterzubilden“
- „...1862 brachte er die Zeitung The Weekly Herald heraus und verkaufte sie in der Eisenbahn. Als er eines Tages einem Zug hinterherlaufen musste, da er die Druckerpresse für den Weekly Herald im Zug vergessen hatte, zog ihn ein Schaffner an den Ohren hoch in den Waggon. Dieser Vorfall gilt als einer der möglichen Gründe für seine lebenslange Schwerhörigkeit; eine nicht auskurierte Erkrankung ist indes ein wahrscheinlicherer Grund.“
Woher stammen diese sehr prosaischen Aussagen und sind sie in dieser Form tatsächlich notwendig? Daher mit starker Tendenz zu
Abwartend --Succu 21:34, 27. Jun. 2011 (CEST)
keine Auszeichnung
Nach dieser Datierung und Formulierung: „Am 18. Juli 1877 erfand Edison den Phonographen und hörte als erster Mensch eine Aufnahme seiner eigenen Stimme.“ glasklar
keine Auszeichnung. --Succu 22:09, 27. Jun. 2011 (CEST)
- Deine begründet monierten Formulierungen sind Relikte des unsäglichen Altartikels [3]. Zwei Reviews haben das nicht zu Tage gefördert. Was da zum Phonographen steht ist Unsinn, die meisten verstehen offensichtlich was gemeint war. Wenn es einem auffällt, kann man es auch gleich ändern. Ich habe es erledigt.
- Den m.E. Blödsinn mit den "an den Ohren hochziehen" hatte ich schon mal entfernt. Nachdem andere Benutzer das wieder reingesetzt haben blieb mir nur der Nachsatz. Dafür gibt es nun mal Quellen, Edison selbst erklärte es autobiografisch so, vermutlich mangels besseren medizinischen Wissens. Er sieht in dieser belanglosen Tätigkeit als Süssigkeitenverkäufer auch ein Training als Geschäftsmann. Da betreibt er wahrscheinlich im Abstand vom Jahrzehnten eine Legendenbildung der eigenen Person. Aber einige Biografen übernehmen das und besserwisserische Wiki-Benutzer brauchen eben nur eine Quelle und die ist in diesem Fall sogar authentisch. Auch die autodidaktische Weiterbildung mit Büchern beruht auf autobiografischen Angaben und ist möglicherweise Legendenbildung zur Verklärung der Bildungsdefizite; wissenschaftlich überprüfen lässt sich vieles nicht. Ich habe den Abschnitt gekürzt.
- Von mir stammt allerdings die Formulierung "...wegen seines Verhaltens...". Der Knabe störte, sein Lehrer kam nicht mit ihm klar, er war nie bei der Sache, damit die ganze Klasse nicht litt, wurde er ausgeschlossen. (Ich würde mich nicht wundern, wenn er da schon schwerhörig war und einfach nicht folgen konnte). Da musst du dir selbst eine andere Formulierung einfallen lassen, den Satz habe ich beibehalten.--Hgn-p 01:52, 28. Jun. 2011 (CEST)
- Nachtrag: Deine Aufregung über den Satz zum Phonographen war wenngleich berechtigt übertrieben. Es steht in den Publikationen des Forschungsprojektes The Edison Papers, dass das Gerät am 18. Juli 1877 konzipiert wurde. Vermutlich sind Zeichnungen usw. so datiert. Das kann man durchaus als die Erfindung bezeichnen. Das Hören der eigenen Stimme war natürlich später, dazu musste erst ein funktionstüchtiges Gerät gebaut werden. Insofern lag der Unfug der Formulierungsaltlast nur in dem Wörtchen "und".--Hgn-p 14:39, 28. Jun. 2011 (CEST)
- Zwei Dinge:
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- Die Anekdote ist unerheblich für das Verständnis der Person Edison, egal ob es dafür „Quellen“ gibt oder nicht. Einfach rauswerfen.
- Die jetzige Fassung: Am 18. Juli 1877 konzipierte Edison den Phonographen ist genauso wenig korrekt. An diesem Tag schrieb Edison in sein Labortagebuch: „…there is no doubt that I shall be able to store up and reproduce automatically at any future time the human voice perfectly.“ und gelangte zur Auffassung, dass er so ein Ding bauen könnte. Schade das der Artikel hier die biografische Brücke nicht schlägt und erklärt, dass dieses Experiment eigentlich im Zusammenhang mit seinen Versuchen zur Verbesserung der Telegraphen stand. Erste Skizzen und den Aufrag an Kreusi so ein Ding zu bauen gab es erst am 12. August 1877. Bemerkenswert im Zusammenhang mit dem Phonographen ist Edisons Aufsatz The Phonograph and Its Future von 1878 in dem er beispielsweise Hörbücher und sprechende Puppen als möglich Anwendungsfelder seiner Erfindung sieht.
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- Gruß --Succu 17:36, 28. Jun. 2011 (CEST)
- Danke für deine Reaktion.
- zu 1: Da sind wir einer Meinung und das hatte ich schon vor deinem Edit erledigt.
- zu 2: In der Publikation des Forschungsprojektes, welches als Quelle benutzt wird, steht "18. July Conceives phonograph." [4]. Das ist m.E. mit "konzipiert" korrekt wiedergegeben.
- Das ist hier nicht mein Artikel, du kannst andere Aspekte da schlicht einfügen, wie du selbst weißt. Bei der Fülle des Materials wird die Einhaltung enzyklopädischen Umfangs aber sehr schwierig. Bei den sprechenden Puppen zweifele ich, aus heutiger Perspektive haben Tonträger für Musik die relevante Wirkung. Es ist ja auch in dem Abschnitt "Kulturelle Auswirkungen" erwähnt, dass Edison keineswegs das tatsächlich sich entwickelnde Phonographengeschäft "Musik" geplant oder vorhergesehen hat. Den dir wichtigen Aspekt zur Entdeckung des Prinzips des Phonographen ergänze ich. Das ist in der Tat insofern eine Besonderheit, da es im Unterschied zu vielen anderen Erfindungen nicht um Weiterentwicklung bekannter Technik geht. --Hgn-p 18:44, 28. Jun. 2011 (CEST)
- Webseiten sind wie Zeitungsartikel in der Regel eine höchst unzuverlässige Informationsquelle. BTW: Für mich ist nicht ersichtlich, auf welcher Hauptquelle der Artikel beruht. Ich hab mal die 1976er Teubner-Biografie von Schreier aus meinem Bücherschrank gekramt. Die würde ich aber nicht für einen Wiki-Artikel benutzen.
- Zwei Dinge:
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- Edision war ein knallharter Unternehmer und Visionär: „Toys. - A doll which may speak, sing, cry, or laugh, may be safely promised our children for the Christmas holidays ensuing. Every species of animal or mechanical toy - such as locomotives, etc. - may be supplied with their natural and characteristic sounds.“ - Zitat aus seinem oben erwähnten Artikel. All das fehlt mir in dem Artikel ein wenig. Auch die Kontroversen, z.B. mit Tesla. Gruß --Succu 19:31, 28. Jun. 2011 (CEST)
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- Danke für deine Edits. 3 Dinge habe ich revertiert (Schwerhörigkeit, Familie, Gesellschaftliche Transformation). Momentan habe ich keine Zeit, letzteres werde ich an Hand des Buches von Bazerman mit Einzelnachweisen versehen.--Hgn-p 11:06, 29. Jun. 2011 (CEST)
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- Um diese Diskussion nicht noch mehr aufzublähen, habe begonnen ein paar Anmerkungen auf Diskussion:Thomas Alva Edison#Hinweise zu KALP zu hinterlassen. Mal schaun wie weit ich kommen. Gelesen hab ich die Bio bisher bis Menlo-Park. Gruß --Succu 20:39, 29. Jun. 2011 (CEST)
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Aufruf: Alle, die vielleicht seit längerem gewillt sind, bezüglich dieses Artikels ihr Votum abzugeben, es aber wegen der kontinuierlichen Nacharbeiten durch Hgn-p und Succu bisher aufgeschoben haben, bitte ich, jetzt langsam zu Potte zu kommen, damit die Kandidatur am 11. Juli (in vier Tagen!) nicht schlicht wegen fehlender Stimmabgaben scheitert! --Remirus 07:30, 7. Jul. 2011 (CEST)
Exzellent: Kohärente Darstellung unter Berücksichtigung der enusten Forschungsergebnisse (siehe Göbel Streit) ohne ausufernd zu sein. Grüße, --Mirko Junge 07:22, 9. Jul. 2011 (CEST)
- „Berücksichtigung der enusten Forschungsergebnisse“ - das ist nach wie vor das Hauptproblem des Artikels - diese eben nicht zu nutzen. --Succu 22:08, 11. Jul. 2011 (CEST)
- Das ist falsch. Die relevante Quelle schlechthin in Sachen Edison, Publikationen des 1880 begonnenen Forschungsprojektes The Edison-Papers, werden wo immer es geht genutzt. Alle mit Legenden durchsetzten Werke bis zum Beginn der Quellenforschung in den 1980er Jahren werden ignoriert, insbesondere auch die in deiner Argumentation anfangs benutzte aus den 70er Jahren. (Ausnahme Dyer,Martin 1929, die da weitgehend legendenfrei immer noch häufig zitiert wird, beide waren nah dran und kannten Edison persönlich und arbeiteten zeitweise für ihn. ) Insbesondere den in den Artikel eingebundenen Blick der Innovationsforschung unserer Zeit auf die Leistung Edisons, wie von Bazermann in seinem Buch vorgestellt, wolltest du sogar komplett aus dem Artikel löschen. --Hgn-p 10:57, 12. Jul. 2011 (CEST)
: Bez. Edisons Engagement in Sachen Film ist mir folgender Satz ins Auge gesprungen: 1891 erfand er den Kinetographen, einen Vorläufer der Filmkamera. Meines Wissens nach ist die Aussage so nicht korrekt, da William K. L. Dickson diesen im Auftrag von Edison entwickelt hat. Ansonsten find ich den Artikel sehr lesenswert und ziehe den Hut vor dem Autor sich mit der Biographie dieser schillernden Figur sehr nüchtern auseinander gesetzt zu haben. Gruß Croromano 23:26, 10. Jul. 2011 (CEST)
Abwartend mit Tendenz zu
Lesenswert
- Danke. Ich habe die Formulierung neutralisiert. Es stand allerdings bereits im Kapitel „Arbeitsweise“:
- "Die Erfindungen in Menlo Park und später in West-Orange wurden unter dem Namen von Thomas Edison patentiert, aber zum überwiegenden Teil von einem Team von Technikern und Ingenieuren unter seiner Leitung entwickelt. Kinetoskop und Kinetograph gelten beispielsweise als Erfindungen des im Edison-Labor tätigen Ingenieurs William K. L. Dickson. Die Anteile einzelner Mitarbeiter des Teams an schöpferischen Leistungen sind nicht präzise feststellbar."
- Wir haben es leider mit einer Armut der deutschen Sprache zu tun. Einen Erfinder im wirtschaftsrechtlichem Sinn, dem ein Patent erteilt wird, und einen Erfinder im technikgeschichtlichem Sinn, der als geistiger Urheber wesentlicher mit der Neuerung verbundener Lösungsideen anzusehen ist, können wir sprachlich nicht unterscheiden. Aus den Konzepten für Kinetoskop und Kinetograph wären übrigens auch ohne den offenkundig sehr begabten Feinmechaniker John Kruesi kaum funktionierende Geräte geworden. Ein funktionierendes Modell hätte Dickson allein vermutlich nicht bauen können und wäre am Patent dann gescheitert.--Hgn-p 10:31, 11. Jul. 2011 (CEST)
- Dass der Artikel frei von sich widersprechenden Passagen ist, erachte ich in der Tat als eine Grundvoraussetzung um ihn als exzellent auszuzeichnen. Revidiere nach gründlichem Durchlesen aber meinen ersten Eindruck: der Artikel ist in seiner jetzigen Form durchaus
Exzellent! Grüße 217.57.100.2 12:13, 11. Jul. 2011 (CEST) EDIT: Hoppla! Hatte übersehen, dass ich nicht eingeloggt gewesen bin. Votum kam jedenfalls von mir. Grüße Croromano 12:21, 11. Jul. 2011 (CEST)
- „Dass der Artikel frei von sich widersprechenden Passagen ist ...“ Das wäre die Minimalforderung an einen auszuzeichnenden Artikel. Mindestens ein von mir angesprochener Fehler ist halt immer noch drin. Darüberhinaus sehr viele Ungenauigkeiten. --Succu 22:08, 11. Jul. 2011 (CEST)
- Dann benenne die bitte, damit es geprüft und gegebenenfalls verbessert werden kann. Dein Votum ist bislang äusserst schwach durch eine zudem bereits beseitigte Formulierungskleinigkeit aus der Altlast des grauenvollen Altartikels aus dem November 2008 begründet; dein Blick dafür hat aber natürlich zur Verbesserung beigetragen. Rätselraten über "Mindestens ein Fehler" kann niemand in Verbesserung des Artikels umsetzen. --Hgn-p 10:57, 12. Jul. 2011 (CEST)
- „Dass der Artikel frei von sich widersprechenden Passagen ist ...“ Das wäre die Minimalforderung an einen auszuzeichnenden Artikel. Mindestens ein von mir angesprochener Fehler ist halt immer noch drin. Darüberhinaus sehr viele Ungenauigkeiten. --Succu 22:08, 11. Jul. 2011 (CEST)
- Dass der Artikel frei von sich widersprechenden Passagen ist, erachte ich in der Tat als eine Grundvoraussetzung um ihn als exzellent auszuzeichnen. Revidiere nach gründlichem Durchlesen aber meinen ersten Eindruck: der Artikel ist in seiner jetzigen Form durchaus
Ich möchte hier jetzt nicht den Spielverderber machen, aber kritische Frage am Rande: Ist diese Kandidatur eigentlich nicht schon nach 10 Tagen gescheitert? Denn zum Stichtag 1. Juli zähle ich nur eine Pro- und eine Gegenstimme. Wenn ich das Regelwerk richtig interpretiert habe, dann wäre diese Kandidatur damals schon mit dem Urteil keine Auszeichnung (argumentative Prüfung entfällt) abzuschließen gewesen. Stattdessen ist sie aber verlängert worden, was nur dann rechtens ist, wenn zum Stichtag mindestens 3 Pro-Stimmen mehr als Gegenstimmen vorhanden sind. Wenn dies der Fall ist, würde ich für eine neuerliche Kandidatur plädieren, denn persönlich habe ich mein Votum ja schon abgegeben und werde dies gerne nochmal tun. Grüße Croromano 19:47, 11. Jul. 2011 (CEST)
- Es können noch so lange zu berücksichtigende Stimmen abgegeben werden, bis der Artikel ausgewertet ist. Steht auch irgendwo oben. Wenn es offensichtlich Konsens war, die Kandidatur länger laufen zu lassen, ist das ok; zumal die Debatte offensichtlich durchaus fruchtbar war. Wesentlich länger sollte jetzt allerdings nicht mehr gewartet werden. Ein Schluß-Statement von Succu wäre aber nicht schlecht. Gruß. --Tavok 08:12, 12. Jul. 2011 (CEST)
- Nun ein Schlusswort steht mir nicht zu, auch wenn es sich um eine der seltsamsten Kandidaturen handelt die ich hier bewußt miterlebt habe. Nach dem Hören der ersten drei Kapitel der Standardbiografie über Edison von Paul Israel Edison: A Life of Invention, die für den Artikel nicht genutzt wurde, hat sich der bei mir beim ersen Lesen gebildete Eindruck nur weiterverfestigt. Wie sich Edisons experimentelle und erfinderischen Fähigkeiten entwickelt dazu schweigt sich der Artikel aus. Im ersten Abschnitt eben noch Schuljunge und Telegrafist auf Wanderschaft meldet er unvermittelt im ersten Satz des zweiten Abschnittes sein ersten Patent an. Das ist nicht exzellent geschrieben. Seine erste technische Publikation Edison’s Double Transmitter im Telegrapher wird nicht einmal erwähnt. Ich weiß, dass in dem Artikel sehr viel Mühe steckt und dafür zolle ich Hgn-p auch meinen höchsten Respekt. Ich glaube nicht, das dem Artikel und der Wikipedia damit gedient wäre bei dem bereits vorliegenden Artikelumfang dem Artikel das blaue L zu verleihen, was ja mittlerweile theoretisch möglich wäre. Man stelle sich beispielweise mal die gegenwärtige Einleitung als Teaser auf der Hauptseite vor. Ich bin bereit, weiter am Artikel mit zuwirken. dazu würde ich erstmal Paul Israels Biografie zu Ende hören (hab sie momentan nur als Hörbuch) und dann ggf. (mit der Taschenbuchausgabe belegt) den ersten Abschnitt so schreiben wie ich mir ihn vorstellen könnte. Das kann ich aber erst tun, wenn ich einen fundierten Gesamtüberblick habe. Vielleicht noch ein Wort warum mir der Artikel so wichtig ist: Wolfgang Schreiers Thomas Alva Edison dürfte die erste technisch/wissenschaftliche Biografie gewesen sein, die ich je gelesen habe. Lang ists her. Gruß --Succu 18:16, 15. Jul. 2011 (CEST)
- Die von dir erwähnte "erste Publikation" wird weder im en-Wiki noch im Edison-Artikel des Lexikons der Elektrotechniker erwähnt. "Enzyklopädisch unwichtig" sehen also auch andere so. Vieles ist schade, aber das Material ist zu umfangreich. Dieses Detail ist zudem schwer zu vermitteln, schon zum sozialen Umfeld müsste man einiges sagen. Der Herausgeber des Telegrapher machte Geschäfte mit Edison und propagierte diesen.
- Deine Kritik "auf Wanderschaft ... meldet unvermittelt Patent an" ist falsch. Da steht, dass er in Boston mit der Welt der Telegrafenkonstrukteure in Kontakt kam und selbst mit dem Experimentieren und Entwickeln begann.
- Experimentiert hat er schon viel früher. Wenn man das entsprechende Kapitel in Israels Bio gelesen hat, bekommt man einen Gefühl dafür was den jungen Edison geprägt hat. --Succu 13:20, 16. Jul. 2011 (CEST)
- Viele Details sind spannend und interessant, aber auch in einem Graubereich zwischen Erkenntnis, Vermutung, Meinung, Anekdote und Legende und m.E. in einem Enzyklopädieartikel fehl am Platz. Fehlgeschlagene Experimente mit der Signalqualität von langen Telegrafenleitungen sollen später die Idee zur erfolgreichen Lösung des Kohlekörnermikro geliefert haben. Es ist aber m.E. normal, dass jemand seine Erfahrungen - auch aus Fehlschlägen - nutzt, und kein besonderes Merkmal der Erfindungsintelligenz von Edison. Man kann alles darstellen, aber es bleibt die Aufgabe der Reduktion auf "enzyklopädisch relevant". Dazu kann es stets unterschiedliche Sichten geben, die zu einer dynamischen Veränderung solcher Artikel führen. --Hgn-p 23:31, 15. Jul. 2011 (CEST)
- Nur zur Info: da ich nicht auf wirklich Hörbücher stehe und diese sowieso zur Artikelarbeit untauglich sind, habe ich mir gerade Paul Israels Edison-Biografie bestellt. Gruß --Succu 13:20, 16. Jul. 2011 (CEST)
- Die Bio ist da, aber es wird sicher noch einige Zeit dauern bis ich sie vollständig gelesen habe und noch ein paar weitere um sie sinnvoll in den Artikel zubringen. In wiefern hello wichtiger ist als eine erste Publikation oder seine nicht erwähnte erste Erfindung, die listige Kombination zweir Morse Register, sein mal dahingestellt. --Succu 21:59, 19. Jul. 2011 (CEST)
- Das "hello" war eine nachvollziehbare Anregung von Benutzer Aalfons. "Hello" am Telefon ist heute noch eine globale Kulturkonstante, während Telegrafenerfindungen Technikgeschichte sind, die nicht in jedem Detail heute relevant sind. Der en-Wiki-Artikel geht auf die Telegrafenerfindungen praktisch gar nicht ein. Deine eventuell andere Sicht wird niemand kritisieren, solange der Artikel in der Gesamtheit nicht in Details und Anekdoten versinkt. Separate Technikartikel über Duplextelegrafen, Automatische Telegrafen usw. wären eine Alternative. --Hgn-p 14:02, 20. Jul. 2011 (CEST)
- Nun ein Schlusswort steht mir nicht zu, auch wenn es sich um eine der seltsamsten Kandidaturen handelt die ich hier bewußt miterlebt habe. Nach dem Hören der ersten drei Kapitel der Standardbiografie über Edison von Paul Israel Edison: A Life of Invention, die für den Artikel nicht genutzt wurde, hat sich der bei mir beim ersen Lesen gebildete Eindruck nur weiterverfestigt. Wie sich Edisons experimentelle und erfinderischen Fähigkeiten entwickelt dazu schweigt sich der Artikel aus. Im ersten Abschnitt eben noch Schuljunge und Telegrafist auf Wanderschaft meldet er unvermittelt im ersten Satz des zweiten Abschnittes sein ersten Patent an. Das ist nicht exzellent geschrieben. Seine erste technische Publikation Edison’s Double Transmitter im Telegrapher wird nicht einmal erwähnt. Ich weiß, dass in dem Artikel sehr viel Mühe steckt und dafür zolle ich Hgn-p auch meinen höchsten Respekt. Ich glaube nicht, das dem Artikel und der Wikipedia damit gedient wäre bei dem bereits vorliegenden Artikelumfang dem Artikel das blaue L zu verleihen, was ja mittlerweile theoretisch möglich wäre. Man stelle sich beispielweise mal die gegenwärtige Einleitung als Teaser auf der Hauptseite vor. Ich bin bereit, weiter am Artikel mit zuwirken. dazu würde ich erstmal Paul Israels Biografie zu Ende hören (hab sie momentan nur als Hörbuch) und dann ggf. (mit der Taschenbuchausgabe belegt) den ersten Abschnitt so schreiben wie ich mir ihn vorstellen könnte. Das kann ich aber erst tun, wenn ich einen fundierten Gesamtüberblick habe. Vielleicht noch ein Wort warum mir der Artikel so wichtig ist: Wolfgang Schreiers Thomas Alva Edison dürfte die erste technisch/wissenschaftliche Biografie gewesen sein, die ich je gelesen habe. Lang ists her. Gruß --Succu 18:16, 15. Jul. 2011 (CEST)
Lesenswert Der Artikel liest sich gut, das Filmgeschäft von Edison kommt etwas knapp weg. Dann sollte noch rein, dass Edison das Medium Radio ebenso wie zuvor den Wechselstrom verkannte.(nicht signierter Beitrag von 82.113.99.191)
- Danke. Der Artikel über das Filmstudio Black Maria ist verlinkt, für die Zeit nach 1900 bis zur Aufgabe des Geschäftes 1918 nehme ich noch einen Satz auf.
- Informationen zu Edisons persönlicher Meinung zur Radiotechnik erinnere ich ad hoc nicht. --Hgn-p 10:57, 12. Jul. 2011 (CEST)
Auch wenn schon einige Tage über der Zeit, da aber hier noch eingetragen:
Lesenswert.--wdwd 21:43, 14. Jul. 2011 (CEST)
Auswertung KALP Thomas Alva Edison am 20.7.2011 lesenswert mit 3:3:1 in dieser Version. Vorbehaltlich einer evtl. Mehr-Augen-Auswertung: Herzlichen Glückwunsch --Tavok 14:24, 20. Jul. 2011 (CEST)
Begründung: Vom quantitativen her ist die Sache klar. Schwieriger ist die qualitative Einordnung. Es gab zwar nur eine Stimme für keine Auszeichnung aber die war umfassend begründet. Ich hoffe daher ich habe nichts überlesen. Inhaltliche Fehler bzw. gravierende inhaltliche Fehler, die nach den Regeln zwingend zu einer Nicht-Auszeichnung führen, wurden m.E. nicht aufgezeigt. Bei den sonstigen Anforderungen dürfte nach dem Diskussionsverlauf vor allem von Interesse sein, ob es inhaltliche Lücken bei den Kernbereichen gab. Auch das konnte ich anhand der Diskussion nicht feststellen. Die Debatte scheint vorwiegend um Details zu gehen bzw. um die Frage, welche in eine enzyklopädische Darstellung gehören und welche Bedeutung sie für den Gesamtzusammenhang besitzen. Hier geht es m.E. jedoch vorrangig um Geschmacksfragen, die sich nicht anhand fester Regeln entscheiden lassen, so dass ich mich hier nicht über den Mehrheitswillen von 6:1 pro Auszeichnung hinwegsetzen möchte. Die Überlegungen von Succu zur Frage, ob der WP mit einer Auszeichnung des Artikels zum gegenwärtigen Zeitpunkt gedient wäre, kann ich nachvollziehen. Es wäre aber nicht von den gegenwärtigen Regeln gedeckt, dies als Grund in Betracht zu ziehen, um eine Auszeichnung zu verweigern. Insofern kann ich nur hoffen, dass auch/trotz/wegen der Auszeichnung die Arbeit am Artikel fortgesetzt wird. Gruß. --Tavok 14:54, 20. Jul. 2011 (CEST)
[Bearbeiten] Edison-Tower in Menlo Park
Wikipedia hat leider kein Bild vom Edison-Tower in Menlo Park. Ein solches könnte man in die Textwüste bei "Ehrungen" setzen. Das hat einen Bezug zu Deutschland, weil die Errichtung 1937 die deutschen Nationalisten so erzürnte, dass sie sofort zur Tat schritten und einen beliebten Aussichtsturm auf dem Ebersberg in Göbels Geburtsstadt Springe abreißen ließen, um an der Stelle einen Turm für Göbel zu bauen. Der zweite Weltkrieg hat es verhindert und 1954 wurde dann nicht am Gipfel, sondern am Hang eine Spur kleiner gebaut. Darf man Fotos von Flickr nach Wikipedia übernehmen? --Hgn-p 15:08, 27. Okt. 2011 (CEST)