Diskussion:Zement
[Bearbeiten] Portlandzement
[Bearbeiten] Ort
In diesem Artikel scheint mir ein Fehler zu sein. Hier steht: "Die so entstandene Zementsorte nennt man Portlandzement, benannt nach dem Ort der Erfindung (Portland, England)." en.wikipedia.org gibt eine andere Erklärung: "Portland cement was first manufactured in Britain in the early part of the 19th century, and its name is derived from its similarity to Portland Stone, a type of building stone that was quarried on the Isle of Portland in Dorset, England. The patent for Portland cement was issued to Joseph Aspdin, a British bricklayer, in 1824." Andere englische Seiten bestätigen dies, z.B. "A form of cement in appearance." (http://thesaurus.english-heritage.org.uk/thesaurus.asp?thes_no=129)
Wurde korrigiert -- Störfix 19:30, 15. Aug 2005 (CEST)
[Bearbeiten] Nur Redirect?
Beim Begriff "Portlandzement" wird auf die Seite "Zement" verlinkt. Ich halte ein eigenes Lemma hierfür für angebracht. Ein Vergleich mit der englischen Wikipedia zeigt, dass es offenbar ausreichend Informationen neben dem Zementbegriff dafür gibt. Der deutsche Artikel hält den Portlandzement keiner Zwischenüberschrift für würdig. Zwar sind in verschiedene Textabschnitte Informationen integriert, doch halte ich eine zusammenfassende Betrachtung für überlegenswert. Eine Übersetzung des "Portlandzement"-Textes aus dem Englischen traue ich mir mangels Fachkenntnissen zum Baubereich nicht selbst zu. --Aloiswuest 17:13, 20. Okt. 2006 (CEST)
[Bearbeiten] Geschichte
Weiß jemand was zur Geschichte des Zements? Haben die Römer nicht auch schon die Kuppel des Pantheons aus Zement gegossen? --Pavel Krok 17:43, 27. Aug 2005 (CEST)
Ich zitiere aus bdzement.de: Die Bezeichnung Zement geht auf die Römer zurück, die ein betonartiges Mauerwerk aus Bruchsteinen mit gebranntem Kalk als Bindemittel "Opus Caementitium" nannten. Später wurden mit Cementum, Cimentum, Cäment und Cement die Zusatzstoffe Ziegelmehl und vulkanischer Tuff bezeichnet, die man dem gebrannten Kalk zusetzte, um ein hydraulisches Bindemittel zu erhalten. -- Störfix 18:59, 27. Aug 2005 (CEST)
- Man sollte statistische Kennzahlen mit dem Erhebungsjahr kennzeichnen (->China 45%...)
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- Man sollte meiner Meinung nach unbedingt darauf hinweisen, das der Klinker der bei der Zementherstellung als Zwischenprodukt entsteht nicht der selbe ist wie der zu dem der Link von Klinker führt.
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- ah bah. "Man sollte..." "Man sollte..." TriTrara tratrullala. Man sollte erstmal seine Beiträge unterschreiben lernen, mit vier Tilden. Damit man weiß, mit wem man redet.
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- Jaaa ja, die Alten Römer. Opus Caementum. Das "geklebte" Werk. So hießen die listigen Baumeister-Bauten, die von dem damals schon rudimentär bekannten Wissen um Bauweisen mit gebranntem Kalk und dessen Klebe-Eigenschaften profitierten. Dieses Wissen war bei den Römern ein wenig schon vorhanden, ging aber im wüsten frühen Mittelalter (in Europa) verloren. Und erst viiel später kam in Portland (Oregon?) das Wissen um den Nutzen standardisierter Zementeigenschaften wieder auf. Gebrannten Kalkstein-Klinker zu vermahlen auf eine Feinheit von 3500 Blaine (Quadratzentimeter Oberfläche pro Gramm), um damit den Pz35 (Portlandzement mit 3500 Blaine) als Standard eines coolen verlässlichen Bauhilfsstoffs auszurufen. -- Kassander der Minoer 22:06, 28. Apr 2006 (CEST)
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Ich habe mal die Erläuterung zur Herkunft des Begriffs Portlandzement in den Abschnitt Bezeichnung und Geschichte verschoben, da sie im Abschnitt Herstellungsprozeß etwas unmotiviert plaziert war und vor allem in die Irre führte: Der dort beschriebene moderne Herstellungsprozeß bezeichnet ja gerade nicht mehr das, was Aspdin seinerzeit patentieren ließ. --Drucker03 10:09, 5. Jan. 2010 (CET)
[Bearbeiten] Widerspruch: 1824 > 1835 ???
Gleich im ersten Absatz steht: „[...] 1835 wurde er [der Baustoff Zement] von dem Ulmer Apotheker Dr. Ernst Gustav Leube wiederentdeckt.“
Im nachstehenden Abschnitt Herstellungsprozess – Ehre wem Ehre gebührt – wird dann (wie bereits oben in der Diskussion) auch das englische Patent von 1824 erwähnt. War das denn schon nach zehn/elf Jahren „vergessen“???
Ohne genauere Kenntnis der Materie möchte ich hier nicht diesen Widerspruch(?) ausräumen...
Einer der ersten (und der größte) Hersteller in Dtl. war die Portland Cementfabrik Hemmoor (1866) – sollte vielleicht namentliche Erwähnung finden, nicht nur als versteckter Link auf das Zement-Museum am Seitenende.
Auf deren Website wird übrigens der Erfindername „Aspin“ abweichend geschrieben – nur ein Typo, oder was ist korrekt? --hd 04:36, 2. Jul 2006 (CEST)
- Korrekt ist "Joseph Aspdin" - wie oben. --Aloiswuest 17:13, 20. Okt. 2006 (CEST)
1824 brannte Joseph Aspdin eine Mischung aus Kalk und Ton. Mit diesem Bindemittel stellte er Steine her, die ähnlich wie die Farbe der Steine der Kanalküste von der Halbinsel Portland waren. Deshalb der Name Portlandzement. Mit dem richtigen Zement zum Bauen hatte dieser "Zement" wenig zu tun. 1835 entdeckte Dr. Ernst Gustav Leube den Zement zum Bauen. Der allerdings auf ähnliche Weise wie der Portlandzement hergestellt wird. Folglich hat Joseph Aspdin mit Gustav Leube wenig zu tun. Und deshalb kann man von Wiederentdeckung des Zements von Gustav Leube sprechen, damit wird die Wiederentdeckung des Bauzements der Römer gemeint. Der Portlandzement von Joseph Aspdin diente quasi nur zur Verschönerung. ToXic Chaos
[Bearbeiten] Neuer Artikel "Zement- bzw. Betonwerk" ?
Mir ist aufgefallen dass in der Wiki ein Artikel über Zement- bzw. Betonwerk fehlt, diese Begriffe aber x mal in Artikeln vorkommen und es fast ebensoviele rote Links hat. Vielleicht könnte man die ausführlichen Beschreibungen aus diesem Artikel herauslösen und damit die Grundlage für einen Artikel Zementwerk schaffen.
Erstelle mal Redirects für Zement- bzw. Betonwerk auf diese Seite. --Cooper 15:58, 5. Aug 2006 (CEST)
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- Dieser Punkt berührte mich... Es läuft der nächste Schreibwettbewerb an. Mit einem anderen Hauptautor wurde letztens der Artikel Pfeifen Sieger in seiner Kategorie. Sollten wir mal das Lemma Zementwerk anmelden? Ich hätte da massivst viel beizutragen... Ich mag es nur nicht allein betreiben sollen. Freundlichen Gruß Kassander der Minoer
[Bearbeiten] Toter Weblink
Bei mehreren automatisierten Botläufen wurde der folgende Weblink als nicht verfügbar erkannt. Bitte überprüfe, ob der Link tatsächlich down ist, und korrigiere oder entferne ihn in diesem Fall!
--Zwobot 15:04, 28. Nov. 2006 (CET)
[Bearbeiten] Beleg
"Ein sich mit zunehmendem Treibhauseffekt verschärfendes Problem ist allerdings der hohe Ausstoß von Kohlendioxid. Weltweit werden jährlich 1,4 Milliarden Tonnen Zement hergestellt, der im Mittel etwa 60 % CaO enthält. Damit ergibt sich selbst bei optimaler Prozessführung ein Ausstoß von mindestens einer Milliarde Tonne CO2 oder 4 % des jährlichen CO2-Ausstoßes."
Gibts hierfür irgendeinen Beleg, eine Quelle?
[Bearbeiten] Biorock
Der Passus zu Biorock unter "Umweltschutzaspekte" ist POV. Das "Dabei gibt es .." wertet deutlich. --77.11.206.222 01:34, 17. Mai 2008 (CEST)
- Wer den Artikel zu Biorock-Technologie liest, merkt auch sehr schnell, dass diese Technologie kein Zement-Ersatz ist, Biorock-Technologie ist eher mit Stahlbeton-Technologie (also einer Zement-Anwendung) zu vergleichen.
- Ich lösche daher den umstrittenen Satz. -- -andy- 16:19, 30. Okt. 2008 (CET)
[Bearbeiten] Energiebedarf
http://www.bdzement.de/75.html : ".. So wurde der spezifische Brennstoffbedarf seit den 1950er Jahren um über 60 Prozent reduziert. Mit weniger als 3000 kJ/kg Zement ist er heute nicht mehr weit vom theoretischen Minimum entfernt. .. Die Zementhersteller müssen derzeit ohnehin ein hohes Energiepreisniveau verkraften. Dies gilt vor allem für elektrischen Strom, der bei den Energiekosten mit einem Anteil von über 50 Prozent zu Buche schlägt. .."
Brennstoffmix in der Zementproduktion 2007:
- 52% Sekundärbrennstoffe
- 14% Steinkohle
- 25% Braunkohle
- _6% Petrolkoks
- _2% Heizöl
http://www.freepatentsonline.com/EP0896958.html : ".. Im bundesdeutschen Durchschnitt beträgt der Brennstoffenergiebedarf des Klinkerbrennprozesses etwa 3500 kJ/kg Klinker. Der Klinkeranteil in den gemahlenen Zementen beträgt im Mittel ca. 80 %, so daß sich ein auf den Zement bezogener Brennstoffbedarf von ca. 2800 kJ/kg Zement ergibt. Hinzu kommt der elektrische Energiebedarf von etwa 360 kJ/kg Zement. Diese elektrische Energie kann in einem modernen, fossil befeuerten Kraftwerk mit einem Verstromungswirkungsgrad von etwa 45 % erzeugt werden. Mit einem solchen "Vergleichskraftwerk" benötigt man somit einen Primärenergieeinsatz von etwa 800 kJ/kg Zement, um die erforderlichen 360 kJ/kg Zement an elektrischer Energie zu erzeugen.
Für den Fall, daß der elektrische Strom zu 100 % in einem solchen Kraftwerk erzeugt wird, beträgt der für die Produktion von 1 kg Zement benötigte Primärenergieeinsatz somit 2800 + 800 = 3600 kJ. ..."
Rund 1 kWh/kg Zement ist ja noch überschaubar. -- Kyber 20:14, 9. Jul. 2008 (CEST)
[Bearbeiten] CO2- Auststoß
Im Artikel steht:
"Ein sich mit zunehmendem Treibhauseffekt verschärfendes Problem ist allerdings der hohe Ausstoß von Kohlendioxid. Weltweit werden jährlich 1,4 Milliarden Tonnen Zement hergestellt, der im Mittel etwa 60 % CaO enthält. Damit ergibt sich selbst bei optimaler Prozessführung ein Ausstoß von mindestens einer Milliarde Tonne CO2 oder 4 % des jährlichen CO2-Ausstoßes."
Ist das, das CO2, welches aus dem Kalziumkarbonat entsteht oder das aus dem Brennstoff beim verbrennen entsteht? Weil das aus dem Kalziumkarbonat müsste doch eigentlich beim Abbinden des Zements wieder eingefangen werden--82.82.133.187 17:15, 20. Jan. 2009 (CET)
- Der Witz am Zement ist ja, daß er unter Luftabschluß, ohne CO2-Aufnahme, abbindet. Das CO2 verschwindet erst wieder, wenn der Beton verwittert. -- Maxus96 18:49, 4. Jul. 2009 (CEST)
[Bearbeiten] ein paar historische Fotos
Vielleicht sind die ja für irgendwas nutzbar. --Ephraim33 17:36, 30. Mai 2009 (CEST)
[Bearbeiten] Ofenformen
Irgenwie finde ich keiner der verschiedne Ofenformen die zur Zementherstellung benutz wurden, Bzw. die verschieden Herstellungsverfahren (Nass-, Trocken- usw.). Dies ist eine grosse Lücke in diesem Artikel. Irgenwie fällt mir eh gerade auf das es hier bei der Zementherstellung noch ziemlich Nachholbedarf an Artikeln gibt. z.B. Das fehlen eines eigene Artikel Portlandzement. Bobo11 14:35, 9. Aug. 2009 (CEST)
[Bearbeiten] Medizinischer Zement
Es fehlt ein Link zum Knochenzement, der z.B. zur Fixierung von Gelenk Prothesen verwendet wird.
LG Alex (nicht signierter Beitrag von 80.121.34.7 (Diskussion | Beiträge) 23:01, 27. Jan. 2010 (CET))
[Bearbeiten] Zementfüllung
Woraus besteht die Zementfüllung beim Zahnarzt?--78.54.176.80 01:12, 8. Sep. 2010 (CEST)
[Bearbeiten] Grundlagen
Erst steht, es sei ein "nichtmetallischer" Stoff, kurz darauf werden Aluminium- und Eisenanteile angeführt! Das ist m.E. mindestens unglücklich formuliert, wenn nicht schlichtweg falsch!
[Bearbeiten] Geschichte
Zement Wenn das erste Zementwerk in China mit Hilfe des deutschen Chefingenieurs Dr. Hans Kuhn (Rückübersetzung des chinesischen Zeichens Kun, könnte auch Kund, Kühn oder ähnlich geheißen haben) errichtet und betrieben wurde und diesem Deutschen gegenwärtig anlässlich des 110 Jahrestages der Zementproduktion in China gedacht wird und ihm zu Ehren zwei bedeutende Gemälde angefertigt wurden, so gehört das nach meiner Meinung zur Geschichte der Zementproduktion, zumal gegenwärtig etwa 45% der Weltproduktion in China erfolgt. Soweit mein Kommentar.
Erinnerung des 110. Jahrestages von Dr. Hans Kuhn in Tangshan
Der Chefingenieur Hans Kuhn produzierte in der „Chee Hsin Cement-Fabrik.“ (dieser Name ist erst viel später entstanden) hohe Qualität von Zement mit Brennöfen und produziert das Produkt „LION“. Lion-Zement gewann 1904 den goldenen Preis auf der Ausstellung in Louisiana (USA) und war das beste Produkt auf den Italienausstellungen 1905 und 1907 unter der Direktion von Dr. Kuhn. Chee Hsin kaufte zwei dänische Drehrohröfen (siehe Gemälde) und errichtete die Firma „Jia“. Das war der Beginn der chinesischen Zementindustrie in der Trocken-Prozeß-Fertigung. Dr. Hans Kuhn war ein fleißiger, präziser, ehrlicher deutscher Ingenieur. Er leistete einen entscheidenden Beitrag zur Entwicklung von „Chee Hsin“ und der chinesischen Baumaterialienindustrie, wie eine Quelle. Die Bevölkerung sollte ihn immer mit Respekt in Erinnerung behalten. Geschrieben von Lu Xilin, dem früheren Öffentlichkeitsvertreter von „Chee Hsin“.
Der Chefingenieur Hans Kuhn der „Chee Hsin Cement-Fabrik“ übernahm Teile des Projektes „Chee Hsin Energiestation“ 1907. Die AEG-Station nutzte Elektrogeneratoren von Siemens aus Deutschland. 1917 wurde sie erweitert, versorgte nun nicht nur die Zementproduktion, sondern auch die „Hwa Hsin Textilfabrik“ und weitere kleinere Produktionsstätten und Wohnungen im Stadtteil Xiaoshan. 193 wurde der Simens-Generator modernisiert und 2007 stillgelegt. Inzwischen hat Chee Hsin ein neues Kraftwerk im Guye-Distrikt geplant und errichtet.
Thangshan ist reich an Kalk- und Tonvorräten. Die Kapazität des Zementwerkes beträgt 4.000 t/Tag bei 12 MW Energieverbrauch. Damit verfügt Chee Hsin Zement-Co. Über eine moderne umweltfreundliche Fabrik.
Veröffentlicht in „Dialogue with 2010 – the Sino-German Contemporary Art Invitational Exhibition Freundschaftsinsel … für einen Abend -Reich der Mitte- 07. August 2010“ (Die Fotos vom Gemälde sind mit Genehmigung des Malers persönlich angefertigt) -- Pruzze 12:32, 23. Sep. 2010 (CEST)
[Bearbeiten] Herstellungsprozess
Gips und Anhydrit führen im Beton zum sog. Sulfattreiben (verbunden mit der Zerstörung des Betons) und haben daher im Zement nichts verloren. Ebensowenig wie andere Sulfatverbindungen (Ettringit). Warum werden dann diese Stoffe hier als Bestandteile des Zements aufgeführt?--Outbursting 10:46, 10. Aug. 2011 (CEST)