Disney's Nine Old Men

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Disney's Nine Old Men ist die Bezeichnung für eine Reihe von Zeichentrick-Legenden, die Ende der 1920er Jahre bis Mitte der 1930er Jahre angefangen hatten, in den Walt Disney-Studios zu arbeiten. Dieser Titel wurde an seine neun engsten Mitarbeiter scherzhaft von Disney vergeben, wird aber noch heute als Bezeichnung für die betroffenen Personen verwendet. Ursprünglich stammte der Begriff von Franklin D. Roosevelt, der damit die Richter des Supreme Court beschimpfte.

Wann genau Walt Disney den Begriff das erste mal benutzte, ist nicht klar. Obwohl Quellen teilweise von Ende der 30er Jahre oder den 40ern sprechen, ist davon auszugehen, dass dies frühestens um 1950 geschah. Dem liegt zu Grunde, dass Ende der 30er Jahre Zeichner wie Ollie Johnston noch gar keine studiointerne Bekanntheit erlangt hatten und stattdessen andere Zeichner das Geschehen bestimmten. In den 40er Jahren wiederum leisteten einige der Nine Old Men ihren Wehrdienst, darunter Frank Thomas und Wolfgang Reitherman.

Ebenfalls auf die Nine Old Men gehen die zwölf Grundsätze des Zeichentricks zurück:

  1. Squash and stretch
  2. Anticipation
  3. Staging
  4. Straight Ahead Action and Pose to Pose
  5. Follow Through and Overlapping Action
  6. Slow In and Slow Out
  7. Arcs
  8. Secondary Action
  9. Timing
  10. Exaggeration
  11. Solid Drawing
  12. Appeal

[Bearbeiten] Die „Nine Old Men“

[Bearbeiten] Sonstiges

Gute Trickfilmzeichner, die in der Schaffenzeit der Nine Old Men bei Disney arbeiteten, wurden häufig als Tenth Man, also „Zehnter Mann“, bezeichnet, darunter John Sibley, der der bekannteste Animator von Goofy war und Fred Moore, der unter anderem die moderne Micky Maus gestaltete.

[Bearbeiten] Weblinks

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