Dissen-Striesow

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Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Dissen-Striesow führt kein Wappen
Dissen-Striesow
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Dissen-Striesow hervorgehoben
51.82972222222214.27694444444457Koordinaten: 51° 50′ N, 14° 17′ O
Basisdaten
Bundesland: Brandenburg
Landkreis: Spree-Neiße
Amt: Burg (Spreewald)
Höhe: 57 m ü. NHN
Fläche: 19,72 km²
Einwohner: 1023 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 52 Einwohner je km²
Postleitzahl: 03096
Vorwahl: 035606
Kfz-Kennzeichen: SPN, FOR, GUB, SPB
Gemeindeschlüssel: 12 0 71 041
Gemeindegliederung: 2 Ortsteile
Adresse der Amtsverwaltung: Hauptstraße 46
03096 Burg (Spreewald)
Webpräsenz: amt-burg-spreewald.de
Bürgermeister: Fred Kaiser (CDU)
Lage der Gemeinde Dissen-Striesow im Landkreis Spree-Neiße
Burg Briesen Dissen-Striesow Döbern Drachhausen Drehnow Drebkau Felixsee Forst Groß Schacksdorf-Simmersdorf Guben Guhrow Heinersbrück Hornow-Wadelsdorf Jämlitz-Klein Düben Jänschwalde Kolkwitz Neiße-Malxetal Neuhausen Peitz Schenkendöbern Schmogrow-Fehrow Spremberg Tauer Teichland Tschernitz Turnow-Preilack Welzow Werben WiesengrundKarte
Über dieses Bild

Dissen-Striesow, niedersorbisch Dešno-Strjažow, ist eine Gemeinde im Landkreis Spree-Neiße in Brandenburg. Sie gehört dem Amt Burg (Spreewald) an, das seinen Verwaltungssitz in der Gemeinde Burg (Spreewald) hat. Im Ortsteil Dissen hatten 1995 noch 28,9 % der Bevölkerung Sorbischkenntnisse.

Geografie[Bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten]

Die Gemeinde liegt im Südosten des Landes Brandenburg in der Niederlausitz im angestammten Siedlungsgebiet der Sorben/Wenden.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Ortsteile sind Dissen (sorb. Dešno) und Striesow (sorb. Strjažow). Dissen untergliedert sich zudem in die nicht amtlichen Dorfteile Grabow, Kněski dwor („Gutshof“), Końc („Ende“), Pśedejs („Vordorf“) und We jsy („Im Dorf“).

Geschichte[Bearbeiten]

1449 wird Dissen in einer Urkunde als Teil der Mark Brandenburg erstmals erwähnt. 1464 wird Striesow als Straza urkundlich erwähnt. Die Gemeinde entstand am 31. Dezember 2001 aus dem freiwilligen Zusammenschluss der bis dahin selbständigen Gemeinden Dissen und Striesow.[2]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung in den heutigen Grenzen seit 1875
Dissen-Striesow:
Bevölkerungsentwicklung in den heutigen Grenzen (2013)
Jahr Einwohner
1875 1 169
1890 1 147
1910 1 038
1925 1 042
1933 1 039
1939 1 013
1946 1 214
1950 1 127
1964 973
1971 946
Jahr Einwohner
1981 919
1985 890
1989 857
1990 849
1991 846
1992 927
1993 866
1994 890
1995 912
1996 946
Jahr Einwohner
1997 1 005
1998 1 036
1999 1 069
2000 1 082
2001 1 090
2002 1 102
2003 1 090
2004 1 091
2005 1 097
2006 1 073
Jahr Einwohner
2007 1 052
2008 1 042
2009 1 039
2010 1 033
2011 1 014
2012 1 023
2013

Die Quellen der Daten finden sich detailliert in den Wikimedia Commons[3].

Politik[Bearbeiten]

Der Gemeinderat setzt sich aus 10 Gemeinderätinnen und Gemeinderäten und dem Bürgermeister zusammen.

  • Bürger für Dissen und Striesow: 6 Sitze
  • "Aktiv für Dissen und Striesow": 2 Sitze
  • Feuerwehr für Dissen und Striesow: 2 Sitze

(Stand: Kommunalwahl am 28. September 2008)

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Kirche von Dissen

In der Liste der Baudenkmale in Dissen-Striesow und in der Liste der Bodendenkmale in Dissen-Striesow stehen die in der Denkmalliste des Landes Brandenburg eingetragenen Denkmale. Durch die Dorfjugend werden insbesondere die sorbische Fastnacht und das traditionelle Erntefest gepflegt. Auch andere Bräuche, wie das Maibaumaufstellen und das Osterfeuer mit dazugehörigem „Schabanack“ werden in Dissen am Leben erhalten.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

  • Bogumił Šwjela (Gotthold Schwela; 1873–1948), sorbischer Geistlicher und Sprachforscher, 28 Jahre lang Pfarrer in Dissen
  • Trixi Worrack (* 1981 in Cottbus), deutsche Profi-Radrennfahrerin, Heimatort: Dissen

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Dissen-Striesow – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bevölkerung im Land Brandenburg nach amtsfreien Gemeinden, Ämtern und Gemeinden 31. Dezember 2012 (XLS-Datei; 83 KB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2001
  3. Population Projection Brandenburg at Wikimedia Commons