Dissen am Teutoburger Wald
| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Niedersachsen | |
| Landkreis: | Osnabrück | |
| Höhe: | 109 m ü. NN | |
| Fläche: | 31,9 km² | |
| Einwohner: |
9.271 (31. Dez. 2010)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 291 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 49201 | |
| Vorwahl: | 05421 | |
| Kfz-Kennzeichen: | OS | |
| Gemeindeschlüssel: | 03 4 59 015 | |
| Adresse der Stadtverwaltung: |
Große Straße 33 49201 Dissen aTW |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Hartmut Nümann (SPD) | |
| Lage der Stadt Dissen am Teutoburger Wald im Landkreis Osnabrück | ||
Dissen am Teutoburger Wald ist eine Stadt im Süden des Landkreises Osnabrück in Niedersachsen.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geografie
[Bearbeiten] Geografische Lage
Dissen liegt am Südhang des Teutoburger Waldes am Übergang zu Ostwestfalen. Die höchste Erhebung ist der Hankenüll (307 Meter) an der nordöstlichen Stadtgrenze. Von Osten nach Westen erstreckt sich das Stadtgebiet etwa acht Kilometer, von Norden nach Süden etwa zehn Kilometer. Die Flächennutzung setzt sich wie folgt zusammen: 43,8 Prozent landwirtschaftliche Nutzung, 41,7 Prozent Waldfläche, 9,8 Prozent Gebäude- und Hofflächen und 4,7 Prozent Verkehrs- und andere Flächen.
Dissen grenzt im Norden an Hilter und Melle, im Westen an Bad Rothenfelde sowie im Süden und Osten an die nordrhein-westfälischen Städte Versmold und Borgholzhausen im Kreis Gütersloh.
[Bearbeiten] Stadtgliederung
Die Stadt besteht aus den Stadtteilen Dissen, Aschen, Erpen und Nolle.
[Bearbeiten] Geschichte
Dissen wurde im Jahr 822 erstmals urkundlich erwähnt, als Ludwig der Fromme den Meierhof in Dissen an den Bischof von Osnabrück abtrat. Seit wann der Ort besteht, ist nicht bekannt.
Am 8. November 1951 erhielt Dissen die Stadtrechte. Der Name „Dissen am Teutoburger Wald“ wurde am 26. Januar 1976 vom niedersächsischen Innenministerium amtlich angeordnet.
Seit dem 1. März 2005 hat Dissen einen hauptamtlichen Bürgermeister.
[Bearbeiten] Einwohnerentwicklung
Die folgende Übersicht zeigt die Einwohnerzahlen der Stadt Dissen im jeweiligen Gebietsstand und jeweils zum 31. Dezember.
Bei den Zahlen handelt es sich um Fortschreibungen des Landesbetriebs für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen [2] auf Basis der Volkszählung vom 25. Mai 1987.
| Jahr | Einwohner |
|---|---|
| 1987 | 8060 |
| 1990 | 8401 |
| 1995 | 9010 |
| 2000 | 9222 |
| 2005 | 9322 |
| 2010 | 9271 |
1Ab 2008 enthalten die den Wanderungsdaten zugrunde liegenden Meldungen der Meldebehörden zahlreiche Melderegisterbereinigungen, die infolge der Einführung der persönlichen Steuer-Identifikationsnummer durchgeführt worden sind. Daher sind die Daten nur eingeschränkt aussagekräftig.
[Bearbeiten] Infrastruktur und Wirtschaft
[Bearbeiten] Verkehr
Der Bahnhof Dissen-Bad Rothenfelde liegt an der Bahnstrecke Osnabrück–Bielefeld (KBS 402), auf der im Stundentakt die Regionalbahn „Haller Willem“ RB 75 verkehrt. Im Straßenpersonennahverkehr verkehren Regionalbusse nach Osnabrück, Bad Rothenfelde und Bad Laer.
Durchgeführt wird der Schienenpersonennahverkehr von der NordWestBahn, die Talent-Dieseltriebwagen für Geschwindigkeiten bis zu 120 km/h einsetzt. Dissen ist über die Bundesautobahn A 33, die das Stadtgebiet von Nordwesten nach Südosten durchquert, an das Fernstraßennetz angebunden. Die Autobahn ersetzt hier die Bundesstraße B 68, die früher durch das Stadtzentrum führte. In diesem Bereich wurde 1996 bis 1999 ein 700 Meter langer Tunnel, der dem Lärmschutz des in unmittelbarer Nähe zur Autobahn befindlichen Krankenhauses dient, der sogenannte Lärmschutztrog, gebaut.
[Bearbeiten] Unternehmen
In Dissen am Teutoburger Wald sind einige Betriebe der Nahrungsmittelindustrie zu finden.
- Homann Feinkost
- Fleisch- und Wurstwaren Schulte
- Fuchs Gewürze
- Ubena Gewürze
- Wagner Gewürze
- Unternehmensgruppe Gausepohl Fleisch
[Bearbeiten] Bauwerke
- Fernmeldeturm Dissen (mit Aussichtsplattform)
- Frommenhof
- St. Mauritius Kirche (13. Jhd.)
[Bearbeiten] Öffentliche Einrichtungen
- Stiftung Dissen
[Bearbeiten] Politik
[Bearbeiten] Stadtrat
Der Stadtrat hat gegenwärtig 22 Mitglieder aus 4 Parteien oder Gruppen. Hinzu kommt der Bürgermeister als stimmberechtigter Vorsitzender des Rates.
Die folgende Tabelle zeigt die Kommunalwahlergebnisse seit 1996.
| Rat der Stadt Dissen: Wahlergebnisse und Stadträte | |||||||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| CDU | SPD | Grüne | FDP | UWG | Einzel- bewerber |
Sonstige | Gesamt | Wahl- beteiligung |
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| Wahlperiode | % | % | % | % | % | % | % | % | % | ||||||||||
| 1996 – 2001 | 37,9 | 9 | 46,2 | 11 | 2,8 | 1 | 5,6 | 1 | 7,5 | 1 | - | - | - | - | 100 | 23 | 64,5 | ||
| 2001 – 2006 | 45,3 | 12 | 42,6 | 11 | 2,4 | 0 | 3,6 | 0 | 6,1 | 2 | - | - | - | - | 100 | 25 | 58,6 | ||
| 2006 – 2011 | 45,9 | 10 | 40,1 | 9 | 4,1 | 1 | 4,8 | 1 | 5,1 | 1 | - | - | - | - | 100 | 22 | 48,7 | ||
| 2011 – 2016 | 40,9 | 9 | 39,4 | 9 | 7,24 | 1 | 3,0 | 1 | 9,5 | 2 | - | - | - | - | 100 | 22 | 50,1 | ||
| Prozentanteile gerundet. Quellen: Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen[3], Landkreis Osnabrück[4][5]. Bei unterschiedlichen Angaben in den genannten Quellen wurden die Daten des Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie verwendet, da diese eine insgesamt höhere Plausibilität aufweisen. |
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[Bearbeiten] Städtepartnerschaften
- Dissen-Striesow, Landkreis Spree-Neiße, Brandenburg
- Gudensberg, Schwalm-Eder-Kreis, Hessen
- Thum, Erzgebirgskreis, Sachsen
[Bearbeiten] Söhne und Töchter der Stadt
- Hermann Heinrich Grafe (1818-1869), Gründer der Freien evangelischen Gemeinden
- Christoph Friedrich Kurlbaum (1833- nach 1890), Unternehmer und Reichstagsabgeordneter
- Marianne Brentzel (* 1943), Schriftstellerin
- Klaus Feldmann (*1950), deutscher General
- Andy Grote (* 1968), Jurist, Politiker
- Marco Heggen (* 1971), Musiker
[Bearbeiten] Stadtansichten
[Bearbeiten] Weblinks
Internetauftritt der Stadt Dissen am Teutoburger Wald
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen – Bevölkerungsfortschreibung (Hilfe dazu)
- ↑ [http://www1.nls.niedersachsen.de/statistik/html/parametereingabe.asp?DT=K1000014&CM=Bev%F6lkerungsfortschreibung Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen, Bevölkerungsfortschreibung
- ↑ Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen, Tabelle 5000311
- ↑ Landkreis Osnabrück, Amtliche Endergebnisse der Kreiswahl am 9. September 2001
- ↑ Landkreis Osnabrück, Die Kommunalwahl Osnabrücker Land vom 10. September 2006; Amtliche Endergebnisse
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