Dissen am Teutoburger Wald
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| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Niedersachsen | |
| Landkreis: | Osnabrück | |
| Höhe: | 109 m ü. NN | |
| Fläche: | 31,9 km² | |
| Einwohner: | 9303 (31. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 292 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 49201 | |
| Vorwahl: | 05421 | |
| Kfz-Kennzeichen: | OS | |
| Gemeindeschlüssel: | 03 4 59 015 | |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Große Straße 33 49201 Dissen aTW |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Georg Majerski (CDU) | |
| Lage der Stadt Dissen am Teutoburger Wald im Landkreis Osnabrück | ||
Dissen am Teutoburger Wald ist eine Stadt im Süden des Landkreises Osnabrück in Niedersachsen.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geografie
[Bearbeiten] Geografische Lage
Dissen liegt am Südhang des Teutoburger Waldes am Übergang zu Ostwestfalen. Die höchste Erhebung ist der Hankenüll (307 Meter) an der nordöstlichen Stadtgrenze. Von Osten nach Westen erstreckt sich das Stadtgebiet etwa acht Kilometer, von Norden nach Süden etwa zehn Kilometer. Die Flächennutzung setzt sich wie folgt zusammen: 43,8 Prozent landwirtschaftliche Nutzung, 41,7 Prozent Waldfläche, 9,8 Prozent Gebäude- und Hofflächen und 4,7 Prozent Verkehrs- und andere Flächen.
Dissen grenzt im Norden an Hilter und Melle, im Westen an Bad Rothenfelde sowie im Süden und Osten an die nordrhein-westfälischen Städte Versmold und Borgholzhausen im Kreis Gütersloh.
[Bearbeiten] Geschichte
Dissen wurde im Jahr 822 erstmals urkundlich erwähnt, als Ludwig der Fromme den Meierhof in Dissen an den Bischof von Osnabrück abtrat. Seit wann der Ort besteht, ist nicht bekannt.
Am 8. November 1951 erhielt Dissen die Stadtrechte. Der Name „Dissen am Teutoburger Wald“ wurde am 26. Januar 1976 vom niedersächsischen Innenministerium amtlich angeordnet.
Seit dem 1. März 2005 hat Dissen einen hauptamtlichen Bürgermeister.
[Bearbeiten] Infrastruktur und Wirtschaft
[Bearbeiten] Verkehr
Der Bahnhof Dissen-Bad Rothenfelde liegt an der Bahnstrecke Osnabrück–Bielefeld (KBS 402), auf der im Stundentakt die Regionalbahn „Haller Willem“ RB 75 verkehrt. Im Straßenpersonennahverkehr verkehren Regionalbusse nach Osnabrück, Bad Rothenfelde und Bad Laer.
Durchgeführt wird der Schienenpersonennahverkehr von der NordWestBahn, die Talent-Dieseltriebwagen für Geschwindigkeiten bis zu 120 km/h einsetzt. Dissen ist über die Bundesautobahn 33, die das Stadtgebiet von Nordwesten nach Südosten durchquert, an das Fernstraßennetz angebunden. Die Autobahn ersetzt hier die Bundesstraße 68, die früher durch das Stadtzentrum führte. In diesem Bereich wurde 1996 bis 1999 ein 700 Meter langer Tunnel, der dem Lärmschutz des in unmittelbarer Nähe zur Autobahn befindlichen Krankenhauses dient, der sogenannte Lärmschutztrog, gebaut.
[Bearbeiten] Unternehmen
In Dissen am Teutoburger Wald sind einige Betriebe der Nahrungsmittelindustrie zu finden.
- Homann Feinkost
- Fleisch- und Wurstwaren Schulte
- Fuchs Gewürze
- Unternehmensgruppe Gausepohl Fleisch
[Bearbeiten] Bauwerke
- Fernmeldeturm Dissen (mit Aussichtsplattform)
- Frommenhof
- St. Mauritius Kirche (13. Jhd.)
[Bearbeiten] Öffentliche Einrichtungen
- Stiftung Dissen
[Bearbeiten] Politik
[Bearbeiten] Stadtrat
Sitzverteilung im Stadtrat:
(Stand: Kommunalwahl am 10. September 2006)
[Bearbeiten] Städtepartnerschaften
- Dissen-Striesow, Landkreis Spree-Neiße, Brandenburg
- Gudensberg, Schwalm-Eder-Kreis, Hessen
- Thum, Erzgebirgskreis, Sachsen
[Bearbeiten] Söhne und Töchter der Stadt
- Hermann Heinrich Grafe, Gründer der Freien evangelischen Gemeinden, wurde am 3. Februar 1818 im heute zu Dissen gehörigen Palsterkamp geboren. Er verstarb 1869 in Wuppertal-Elberfeld.
- Marianne Brentzel (* 1943), Schriftstellerin
- Klaus Feldmann (*1950), deutscher General
- Andy Grote (* 1968), Jurist, Politiker
[Bearbeiten] Stadtansichten
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