Disziplinarkarte

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Eine Disziplinarkarte ist eine farbige Signalkarte, welche bei einigen Sportarten von Schieds- oder Kampfrichter verwendet wird, um Spielern oder Offiziellen optisch anzuzeigen, dass sie oder das Team für ihr Vergehen bestraft wurden. Der Schieds- oder Kampfrichter hält dabei die Karte hoch und zeigt eventuell auf den Spieler/Spielerin oder den Offiziellen, welcher bestraft wurde. Die unterschiedlichen Farben der Karte zeigen die Bestrafung an, die gegen den schuldigen Spieler oder Offiziellen verhängt wurde.

Geschichte und Herkunft[Bearbeiten]

Die Idee, farbige Signalkarten zu verwenden, um damit sprachliche Barrieren zu umgehen, hatte der englische FIFA-Schiedsrichter Ken Aston. Aston war Mitglied beim FIFA-Schiedsrichterkomitee und war für die Schiedsrichter bei der Fußballweltmeisterschaft 1966 verantwortlich. Beim Viertelfinalspiel England gegen Argentinien, welches vom deutschen FIFA-Schiedsrichter Rudolf Kreitlein geleitet wurde, stand nach dem Spiel in den Zeitungen, dass die englischen Spieler Bobby und Jack Charlton verwarnt wurden. Beide wussten allerdings von dieser Verwarnung nichts, da Schiedsrichter Kreitlein sie nicht klar ausgesprochen hatte. Der englische Manager Alf Ramsey bat selber bei der FIFA um Klarstellung. Aston überlegte, während er mit dem Auto auf der Kensington High Street fuhr, wie man solche Probleme in Zukunft vermeiden kann. Dabei musste er mehrfach anhalten, weil Verkehrsampeln von Gelb auf Rot gesprungen sind. Durch die Ampeln kam ihm die Idee, dass die Farbe Gelb als Verwarnung und die Farbe Rot als Feldverweis verwendet werden könnte. Er schlug daraufhin bei der FIFA vor, dass man Signalkarten für die persönlichen Bestrafungen verwenden solle. 1970 wurden die Karten bei der Fußballweltmeisterschaft eingeführt. Seitdem werden im Fußball Signalkarten zur Anzeige einer Verwarnung oder dem Feldverweis verwendet. [1] Später führten andere Sportarten unter anderem Handball, Hockey und Rugby die Signalkarten ein. Die Bedeutung der Karten legten sie dabei in ihren Spielregeln fest.

Verwendete Disziplinarkarten[Bearbeiten]

Gelbe Karte[Bearbeiten]

Die Gelbe Karte wird in vielen Sportarten eingesetzt. Meistens bedeutet sie Verwarnung oder Zeitstrafe.

Die Gelbe Karte hat unterschiedliche Bedeutungen bei den unterschiedlichen Sportarten. Meistens bedeutet sie aber, dass eine Verwarnung gegen eine schuldige Person ausgesprochen wurde und die betroffende Person sein Verhalten ändern soll. In einigen Sportarten kann sie aber auch eine zeitliche Hinausstellung (Zeitstrafe) bedeuten. Die Gelbe Karte wird in folgenden Sportarten eingesetzt:

Fußball[Bearbeiten]

Wenn ein Spieler vom Schiedsrichter verwarnt wird, zeigt dieser ihm eine Gelbe Karte. Die Verwarnung des Spielers wird vom Schiedsrichter entweder auf einer Spielnotizkarte oder in ein kleines schwarzes Notizbuch notiert. Von daher kommt auch bei der Verwarnung die englische Bezeichnung "booking". Wenn ein Spieler im selben Spiel nochmal verwarnt wird, verweist ihn der Schiedsrichter des Feldes. Dabei zeigt er dem Spieler zuerst die Gelbe und unmittelbar darauf die Rote Karte (Gelb-Rote Karte). Der Spieler muss sofort das Spielfeld verlassen und darf auch nicht durch Auswechslung ersetzt werden. Wann beim Fußball die Gelbe Karte zu verhängen ist, wird in den Fußballregeln unter Regel 12 aufgeführt. Ein Spieler, Auswechselspieler oder ausgewechselter Spieler wird dabei durch Zeigen der Gelben Karte verwarnt, wenn er:

  • sich unsportlich verhält,
  • durch Worte oder Handlungen protestiert oder meckert,
  • gegen die Spielregeln mehrfach verstößt,
  • die Aufnahme der Spielfortsetzung verzögert,
  • den vorgeschriebenen Abstand bei einem Einwurf, Eckstoß oder Freistoß ignoriert,
  • ohne Erlaubnis des Schiedsrichters das Spielfeld (wieder) betritt und
  • ohne Erlaubnis des Schiedsrichters das Spielfeld absichtlich verlässt[2]

Bei den meisten Meisterschafts- und Pokalspielen werden die Gelben Karten des Spielers, der sie sammelt, gezählt. Wenn er dabei eine bestimmte Anzahl an Karten erreicht, wird er meistens für ein Spiel gesperrt. Bei einigen Ligen kann er auch länger gesperrt werden, wenn er zum Beispiel nochmal die Anzahl der Gelben Karte erreicht.

Bandy[Bearbeiten]

Beim Bandy ist die Gelbe Karte eine Verwarnung. Pro Team kann nur eine Gelbe Karte verhängt werden, da die Gelbe Karte nicht nur eine Verwarnung für den Spieler ist, sondern auch für sein Team gilt.

Eine Gelbe Karte wird verhängt,

  • wenn der Torwart einen technischen Fehler begeht (Regel 6),
  • wenn der Spieler einen Gegner ohne Ball behindert (Regel 8),
  • wenn der Torwart den Ball rauswirft und damit einen Fehler begeht. Dies gilt auch für den Angreifer. Ebenso wird ein Angreifer oder Verteidiger mit der Gelben Karte (wenn noch nicht verhängt) bestraft, wenn sie bei einem Eckschlag einen technischen Fehler begehen (Regel 10),
  • wenn der Angreifer einen Fehler bei einem Freischlag begeht (Regel 12 und 13),
  • wenn der Spieler nicht innerhalb von 5 Sekunden den Abstand von 5 Meter einhält (Regel 13),
  • wenn der Spieler einen Fehler beim Penalty begeht (Regel 15).

Begeht ein Spieler obige Vergehen und hat er oder seine Mannschaft schon eine Gelbe Karte erhalten, wird der Spieler mit der weißen Karte bestraft und er für 5 Minuten vom Spielfeld runter. Seine Mannschaft spielt mit ein Mann weniger und darf den bestraften Spieler solange nicht ersetzen.[3]

Kanupolo[Bearbeiten]

Beim Kanupolo bedeutet eine Gelbe Karte, dass der schuldige Spieler für 2 Minuten einen Platzverweis erhalten hat. [4] Sie wird zum Beispiel bei gefährlichem Foulspiel, bei beleidigenden Formulierungen oder bei ständigen Protestieren von Schiedsrichter-Entscheidungen verhängt. Außerdem wird sie verhängt, wenn das Team die dritte Grüne Karte bekommen hat oder der Spieler erneut ein Vergehen begeht, was eine 2. Grüne Karte für ihn zur Folge hat.

Pferdesport[Bearbeiten]

Im Pferdesport bedeutet die Gelbe Karte eine Verwarnung für den Reiter. Sie wird gegeben, wenn der Reiter das Pferd missbraucht hat, sich gegenüber einem Kämpfrichter unsportlich verhält oder gefährlich reitet. Auch bei einer FEI-Veranstaltung, wird die Gelbe Karte benutzt. [5] Auch hier bedeutet sie eine Verwarnung für den betreffenden Reiter. Als Missbrauch des Pferdes gilt unter anderem das Reiten eines Pferdes, welches lahm oder müde ist. Auch das übermäßige Verwenden von Peitsche und Sporen gilt als Missbrauch. Hat der Reiter innerhalb eines Jahres zwei Gelbe Karten gesammelt, wird er umgehend für zwei Monate gesperrt.[5]

Fechten[Bearbeiten]

Beim Fechten ist die Gelbe Karte eine Verwarnung für den Fechter. Die Verwarnung gilt für den Rest des Gefechts. Bei einigen Vergehen kann der Treffer und damit der Punkt des schuldigen Fechter bei einer Gelben Karte zusätzlich annulliert werden. Vergehen, die mit einer Gelben Karte bestraft werden, werden in der Gruppe 1 des Sanktionskatalog aufgeführt.[6] Eine Gelbe Karte ist zum Beispiel wegen Körperkontakt zu geben, weil man damit einen Treffer vermeiden will. Aber auch bei Passivität oder Nichtbefolgen einer Richteranweisung wird die Gelben Karte verhängt. Jeder Fechter wird nur einmal mit einer Gelben Karte bestraft. Ein zweites und jedes weitere Vergehen wird entweder mit der Roten oder der Schwarzen Karte bestraft.

Hockey[Bearbeiten]

Eine gelbe Hockeykarte

Im Feld- und Hallenhockey bedeutet eine Gelbe Karte einen Spielausschluss auf Zeit für den Spieler. Dabei entscheiden die Schiedsrichter in Übereinstimmung der Internationalen Feld- oder Hallenhockeyregeln wie lange die Strafe abgesessen wird. Die niedrigste Strafzeit beträgt beim Feldhockey dabei 5 Minuten, die höchste 15 Minuten. [7] Beim Hallenhockey beträgt die Zeitstrafe mindestens 2 Minuten und höchstens 10 Minuten. [8] Wenn derselbe Spieler zwei Gelbe Karten im selben Spiel erhält, wird er, genauso wie beim Fußball, mit der Gelb-Roten Karte für den Rest des Spiels des Feldes verwiesen. Dabei wird genauso wie beim Fußball zuerst die Gelbe und dann die Rote Karte gezeigt. Wird der Kapitän mit einer Zeitstrafe belegt, so ruht sein Amt, solange er auf der Strafbank sitzen muss. Die gelbe Hockeykarte hat in der Regel eine quadratische Form. [7]

Handball[Bearbeiten]

Eine Handball-Spielerin sieht die Gelbe Karte.

Im Handball bedeutet eine Gelbe Karte eine Verwarnung für einen Spieler oder Teamoffiziellen. Gemäß Regel 8 und 16 ist eine Verwarnung zu verhängen:

  • wenn Regelwidrigkeiten, durch eine Aktion überwiegend oder ausschließlich auf den Körper des Gegenspielers geht, (8:3, 16:1a)
  • oder sich Spieler oder Offizielle unsportlich verhalten (8:7, 16:1b)

Unsportliches Verhalten ist gemäß 8:7:

a) Protest gegen Schiedsrichter-Entscheidungen sowie verbale oder nonverbale Aktionen, um eine bestimmte Entscheidung der Schiedsrichter herbeizuführen;
b) den Gegenspieler oder Mitspieler verbal oder mit Gesten zu stören oder einen Gegenspieler anzuschreien, mit dem Ziel ihn abzulenken;
c) Verzögerung der Wurfausführung der gegnerischen Mannschaft durch das Nichteinhalten des 3-m-Abstands oder anderer Verhaltensweisen;
d) der Versuch, durch „Schauspielerei“ ein Vergehen vorzutäuschen oder die Wirkung eines Vergehens zu übertreiben, um eine Spielzeitunterbrechung oder eine unverdiente Strafe eines gegnerischen Spielers zu provozieren;
e) aktives Abwehren von Würfen oder Pässen durch das Benutzen von Fuß oder Unterschenkel; rein reflexartige Bewegungen wie z.B. Schließen der Beine werden nicht bestraft (siehe auch Regel 7:8);
f) wiederholtes Betreten des Torraums aus taktischen Gründen.

In einem Spiel dürfen höchstens 3 Spieler pro Team eine Gelbe Karte erhalten. Außerdem darf zusätzlich auch nur ein Offizieller vom Team verwarnt werden. Das nächste Vergehen wäre mit einer Hinausstellung oder einer Disqualifikation (bei schweren Vergehen) zu ahnden. [9]

Mixed Martial Arts[Bearbeiten]

Mixed Martial Arts wurde von PRIDE promotet. Dabei handelt es sich um eine Vollkontaktkampfsportart, wo viele bekannte Kampfsportarten wie Ringen, Judo usw. angewendet werden. Bei dieser Sportart wird die gelbe Karte für Verwarnungen verwendet. Kassiert der schuldige Kämpfer drei Verwarnungen, wird er disqualifiziert.

Gehen (Sport)[Bearbeiten]

Beim Gehen werden nicht Gelbe Karten sondern Gelbe Kellen verwendet. Diese warnen den Geher, das er gegen die Regel verstößt, sie wird dem Geher einmalig gezeigt. Auf der Kelle ist dabei der Verstoß durch Symbole gekennzeichnet. Eine Schlangenlinie bedeutet dabei den Verlust des Bodenkontaktes, bei dem Winkel wird die fehlende Streckung moniert. [10]

Rugby[Bearbeiten]

In Rugby hat die Gelbe Karte zwei Bedeutungen. Zum einen wird der Spieler für sein Vergehen gegen die Regel 10 des IRB-Regelwerkes verwarnt, gleichzeitig muss aber dieser Spieler für 10 Minuten runter auf die Strafbank (bekannt als „Sin Bin“) und die Mannschaft solange mit einem Mann weniger spielen. Es gibt aber auch einige Rugby Ligen, wo die Gelben Karten nicht verwendet werden. Hier zeigt der Schiedsrichter den Spieler den „Sin Bin“ durch gestrecktes Hochhalten von 10 Finger an. Sieht der Spieler seine zweite Gelbe Karte, wird er, genauso wie beim Fußball, mit der Roten Karte des Feldes verwiesen (Gelb-Rote Karte). Die Mannschaft spielt den Rest des Spiels, mit einem Mann weniger.

Volleyball[Bearbeiten]

Beim Volleyball wurde 2013 die Kartenregelung mit der vom Beachvolleyball vereinheitlicht. Zuvor wurde beim normalen Volleyball die Gelbe Karte nach Regel 22 für die Bestrafung benutzt. Dabei wurde dem Gegner ein Punkt gegeben und die schuldhafte Mannschaft verliert das Aufschlagrecht. Jetzt bedeutet sie genauso wie beim Beachvolleyball eine Verwarnung. Wurde dabei die Verwarnung aufgrund einer Verzögerung gegeben, hält der Schiedsrichter die Gelbe Karte gegen seinen anderen Arm. Eine Hinausstellung wird durch Zusammenzeigen der Gelben und Roten Karte gezeigt, bei einer Disqualifikation wird die Gelbe und Rote Karte getrennt gezeigt.[11]

Wasserpolo[Bearbeiten]

Beim Wasserpolo bedeutet die Gelbe Karte auch eine Verwarnung. Sie wird gegen Trainer, Spieler oder sogar gegen die ganze Bank verhängt. Eine Verwarnung wird für unsportliches Verhalten ausgesprochen. Macht nun einer der genannten Personen ein weiteres Vergehen, wird er mittels roter Karte persönlich verwiesen.

Rote Karte[Bearbeiten]

Die Rote Karte wird bei mehreren Sportarten verwendet. Meistens wird sie bei schweren Vergehen verhängt und bedeutet den Ausschluss der schuldigen Person.

Eine Rote Karte wird bei vielen Sportarten verwendet. Die Bedeutung unterscheidet sich zwar bei den Sportarten, aber meistens bedeutet die Rote Karte den Ausschluss oder die Disqualifikation der schuldigen Person.

Fußball[Bearbeiten]

Im Fußball wird die Rote Karte von einem Schiedsrichter gezeigt. Dabei zeigt sie an, dass der Spieler, Auswechselspieler oder ausgewechselter Spieler des Feldes auf Dauer verwiesen wurde. Wurde ein Spieler des Feldes verwiesen, muss die Mannschaft mit ein Mann weniger spielen, es sei denn, das Vergehen passierte vor Anpfiff zur ersten Halbzeit. Hier darf dann der ausgeschlossene Spieler durch einen Auswechselspieler ersetzt werden, ohne dass dabei das Auswechselkontigent berührt wird. Wird jedoch ein Auswechselspieler zuvor durch die Rote Karte ausgeschlossen, darf der Auswechselspieler nicht ersetzt werden. Die Rote Karte gibt es bei:

  1. einem brutalen Foulspiel
  2. einer Tätlichkeit
  3. Anspucken einer Person
  4. Verhinderung eines Tores oder einer offensichtlichen Torchance durch ein absichtliches Handspiel (außer beim Torwart in seinem Strafraum, der ja die Hand benutzen darf)
  5. Verhinderung einer offensichtlichen Torchance für einen auf sein Tor zulaufenden Gegenspieler durch ein Vergehen, was mit einem direkten oder indirekten Freistoß oder mit einem Strafstoß geahndet wird
  6. Benutzung von anstößigen, beleidigenden oder schmähenden Äußerungen oder Gebärden
  7. Erhalt der zweiten Verwarnung im selben Spiel (Gelb-Rote Karte)[2]

Im Profibereich und in einigen Amateurligen bedeutet die Gelb-Rote Karte eine Sperre für das folgende Spiel für den schuldigen Spieler. Erhält der Spieler eine „direkte“ Rote Karte, ist er automatisch gesperrt. Über die Höhe der Strafe entscheidet dann die spielleitende Stelle oder das Sportgericht. Dabei wird aber mindestens ein Spiel Sperre ausgesprochen.

Bandy[Bearbeiten]

Eine Rote Karte in Bandy bedeutet den Ausschluss des Spielers für den Rest des Spiels. Dieser Spieler kann nicht ersetzt werden, sodass die Mannschaft mit ein Mann weniger spielen muss. Dies gilt auch bei Verlängerung oder Penalty-Schießen.[3] Wird der Trainer oder ein Wechselspieler mittels roter Karte ausgeschlossen, muss die Mannschaft nur einen Mann für 10 Minuten aus dem Spiel nehmen.

In Bandy gibt es die Rote Karte für leichte und schwere Vergehen. Nur bei schweren Vergehen, wird ein Bericht angefertigt.

Ein Spieler begeht ein leichtes Vergehen und sieht die rote Karte, wenn er

  • 2 Zeitstrafen hat und nun ein weiteres Vergehen begeht, welches eine Weiße (5 Minuten Zeitstrafe) oder Blaue Karte (10 Minuten Zeitstrafe) zur Folge hat,
  • eine Torchance des Gegners verhindert, indem er den Gegenspieler auf dem Spielfeld ins Stolpern bringt.

Ein Spieler begeht ein schweres Vergehen und sieht die rote Karte, wenn er

  • einen Gegenspieler in rücksichtsloser Art und Weise angreift, zum Beispiel durch direkte Tritte oder Schläge auf Hände, Arm oder sogar dem Körper oder
  • Schiedsrichter, Offizielle, Spieler, Trainer oder Zuschauer beleidigt oder sogar angreift.

Kanupolo[Bearbeiten]

Beim Kanupolo bedeutet die Rote Karte einen Ausschluss des Spielers für die restliche Spielzeit. Dieser Spieler ist nicht mehr ersetzbar und die Mannschaft muss mit einem Mann weniger spielen. Die Rote Karte wird gezeigt, wenn eine Tätlichkeit gegen eine Person auftritt, ein Regelverstoß wiederholt begangen wird, Beleidigungen getätigt werden, eine Gelbe Karte bestritten wird, oder sie nicht den gewünschten Effekt zeigt, oder wenn ein Spieler seine zweite Gelbe Karte aus irgendeinen Grund erhält (Gelb-Rote Karte).

Fechten[Bearbeiten]

Beim Fechten bedeutet die rote Karte einen Strafpunkt für den Gegner. Wird ein Vergehen nach Gruppe 1 zum zweiten Mal oder Vergehen nach Gruppe 2 oder 3 zum ersten Mal begangen, wird die Rote Karte gegen den Fechter oder die Person gezeigt. Bei Vergehen nach Gruppe 2 werden auch weitere Vergehen mit einer roten Karte bestraft. Wiederholte Vergehen nach Gruppe 3 haben eine Schwarze Karte zur Folge. Gründe für eine Rote Karte sind zum Beispiel: Bitte um eine Pause unter Vortäuschung einer unerkannten Verletzung, absichtlicher Treffer außerhalb vom Gegner oder auch brutales, gefährliches oder rachsüchtiges Vorgehen, Schlag mit der Glocke oder mit dem Griff.[6]

Hockey[Bearbeiten]

Rote Hockeykarte

Eine Rote Karte beim Feld- oder Hallenhockey bedeutet den Ausschluss des Spielers für die restliche Spielzeit. Die Mannschaft muss mit einem Spieler weniger spielen, da der Spieler nicht ersetzt werden kann. Anders als bei der grünen und gelben Karte ist der Spielführer niemals mit der roten Karte zu bestrafen, wenn ein Team unsportliches Verhalten zeigt und der schuldige Spieler nicht erkennbar ist. Hier ist die betreffende Person mit der roten Karte auszuschließen. Beim Deutschen Hockey Bund gibt es auch die Gelb-Rote Karte, welche dieselbe Bedeutung hat, wie bei der roten Karte. Sie kann aber nur gegeben werden, wenn ein Spieler schon mit der gelben Karte bestraft worden ist und auf dem Feld ein weiteres Vergehen begeht, was eine grüne oder gelbe Karte zur Folge hat. Begeht der Spieler jedoch außerhalb das Vergehen (zum Beispiel bei einer Zeitstrafe) erhält er auch hier direkt die rote Karte. Bei einer Gelb-Roten Karte ist der Spieler für ein Spiel gesperrt. Bei einer roten Karte müssen die Schiedsrichter einen ausführlichen Bericht verfassen. Die rote Hockeykarte hat in der Regel eine runde Form. [7]

Handball[Bearbeiten]

Eine Rote Karte wird bei einem Handballspiel gezeigt.

Beim Handball bedeutet die rote Karte eine Disqualifikation des Spielers oder des Mannschaftsoffiziellen für die restliche Spielzeit. Dabei muss die Mannschaft für 2 Minuten mit einem Mann weniger spielen. Danach darf der disqualifizierte Spieler ersetzt werden. Ein disqualifizierter Offizieller kann jedoch nicht ersetzt werden, trotzdem muss ein Mann für 2 Minuten runter. Die Disqualifikation mittels rote Karte gibt es:

  1. bei Vergehen im Sinne der Regeln 8:5 und 8:6;
  2. grob unsportlichem Verhalten gemäß Regel 8:9 und besonders grob unsportlichem Verhalten gemäß Regel 8:10 durch einen Spieler oder Mannschaftsoffiziellen auf der Spielfläche oder außerhalb;
  3. unsportlichem Verhalten eines der Mannschaftsoffiziellen nach Regel 8:7, nachdem Mannschaftsoffizielle der gleichen Mannschaft zuvor schon eine Verwarnung und eine Hinausstellung nach 16:1b und 16:3d-e erhalten haben;
  4. bedeutendem oder wiederholt unsportlichem Verhalten während des 7-m-Werfens oder
  5. bei einer dritten Hinausstellung desselben Spielers.

Seit 2010 ersetzt die Disqualifikation den Ausschluss. Den gab es damals für Tätlichkeiten was eine Reduzierung eines Spielers für die restliche Spielzeit zur Folge hatte. Seit 2010 nun werden Vergehen nach 8:6 oder 8:10 mit Disqualifikation und Bericht geahndet. Das hat zur Folge, dass es eine weitere Bestrafung in Form von Sperren geben kann.[9]

Mixed Martial Arts[Bearbeiten]

Eine Rote Karte wird als Bestrafung für den schuldigen Kämpfer verwendet. Dabei wird dem Kämpfer 10 Prozent von seinen erzielten Punkten abgezogen. Diese Regelung findet aber nur Anwendung, wenn die Kämpfe nach den PRIDE’s Bushido Regeln ausgetragen werden.

Gehen (Sport)[Bearbeiten]

Bei der Sportart Gehen bedeutet die Rote Karte ein „Antrag auf Disqualifikation“. Zur Information der Athleten (und Zuschauer) wird die jeweilige Anzahl und der Grund der Roten Karten auf einer Tafel angezeigt. Damit dies besonders bei internationalen Veranstaltungen schnell angezeigt werden kann, müssen Handheldcomputer für die Kommunikation zum Gehrichterobmann und zu der Disqualifikationsantrag-Tafel verwendet werden. Hat der Geher drei Roten Karten durch verschiedene Gehrichter bekommen, wird der Geher durch den Obmann (oder einen seiner Assistenten) über die Disqualifikation unterrichtet, indem ihm eine rote Kelle gezeigt wird, worauf der Geher sofort den Wettkampf beenden und die Wettkampfstrecke verlassen muss. Bei Wettbewerben auf der Straße muss der Geher zudem seine Startnummern abnehmen.[10]

Rugby[Bearbeiten]

Beim Rugby bedeutet die Rote Karte den Ausschluss des schuldigen Spielers. Seine Mannschaft spielt den Rest der Zeit mit einem Mann weniger. Die Rote Karte wird bei schweren Verstößen gegen die Regel 10 des IRB-Regelwerkes verhängt. Ein Spieler sieht auch die Rote Karte, wenn er seine 2. Gelbe Karte im selben Spiel erhält.[12]

Volleyball[Bearbeiten]

Im Volleyball wurde 2013 die Kartenregelung mit der vom Beachvolleyball vereinheitlicht. Seit der Änderung bedeutet die Rote Karte eine Bestrafung für den Spieler oder Trainer. Sein Team verliert das Aufschlagrecht und die gegnerische Mannschaft bekommt zudem einen Punkt. Die Bestrafung wird gegeben, wenn ein Mannschaftsmitglied sich zum ersten Mal ungebührlich verhält. Außerdem wird sie bei wiederholter Verzögerung gegeben. Als Anzeige hält sich der Schiedsrichter die rote Karte vor seinem anderen Arm. Vor der Regeländerung bedeutete die Rote Karte eine Hinausstellung des Spielers oder des Trainers. Jetzt wird sie durch gleichzeitiges Zeigen der gelben und roten Karte in einer Hand ausgesprochen. Dabei muss sich der Spieler oder der Trainer in einen vorher festgelegten Strafraum für den restlichen Spielsatz aufhalten und darf nicht für den restlichen Satz ins Spiel eingreifen. Eine Hinausstellung wird gegeben, wenn ein Mannschaftsmitglied zum zweiten Mal sich ungebührlich verhält oder zum ersten mal beleidigt. In Beachvolleyball, wo nur 2 Spieler pro Mannschaft spielen, verliert die Mannschaft dadurch den Satz, da sie unvollständig ist. Bei einer Disqualifikation wird dem Spieler oder Trainer die gelbe und rote Karte gleichzeitig getrennt gezeigt. Vor der Änderung zeigte der Schiedsrichter die gelbe und rote Karte gleichzeitig in einer Hand. Die betreffende Person muss Spielfeld und Zuschauerbereich verlassen. Die Disqualifikation wird verhängt, wenn eine Tätlichkeit begangen worden ist, wenn zum zweiten Mal sich ein Mitglied beleidigend verhält oder zum dritten Mal sich ungebührlich verhält. Bei einer Hinausstellung oder Disqualifikation drohen der Mannschaft keine weiteren Sanktionen wie Aufschlagverlust oder Punktgewinn für Gegner. Der hinausgestellte oder disqualifizierte Spieler muss durch einen Wechsel ausgetauscht werden. Ist jedoch ein Wechsel nicht möglich, so ist die Mannschaft unvollständig und verliert dadurch den Spielsatz. Ist die Mannschaft auch im nächsten Spielsatz unvollständig, verliert sie das ganze Spiel.[11] Beim Beachvolleyball verliert die Mannschaft infolge der Disqualifikation das Spiel, da der Spieler nicht mehr an den Sätzen teilnehmen kann und die Mannschaft dadurch unvollständig bleibt.

Wasserpolo[Bearbeiten]

Beim Wasserpolo bedeutet die rote Karte einen persönlicher Ausschluss des betreffenden Spielers oder Trainers, der sich entweder zum wiederholten Mal eines Fehlverhaltens schuldig gemacht hat, weshalb die Mannschaft schon zuvor eine gelbe Karte bekommen hat oder wenn ein schweres Vergehen begangen wurde, was eine sofortige Rote Karte zur Folge hat.

Grüne Karte[Bearbeiten]

In einigen Sportarten wird auch die Grüne Karte verwendet. Sie wird als Verwarnung gegen den schuldigen Spieler oder auch Mannschaftsoffiziellen (zum Beispiel Trainer) verwendet, wenn dieser ein leichtes Vergehen begangen hat und eine schwere Bestrafung nicht nötig ist.

Kanupolo[Bearbeiten]

Beim Kanupolo wird die grüne Karte als Verwarnung gegen den schuldigen Spieler oder seinen Teams verwendet. Sie wird verhängt wenn der Spieler oder ein Teammitglied sich absichtlich unsportlich verhält oder sich unnötig verbal mit dem Schiedsrichter unterhält.[4] Hat die Mannschaft 3 grüne Karten, wird sie für diese und weitere Vergehen mit der gelben Karte bestraft.

Hockey[Bearbeiten]

Grüne Hockeykarte

Bei Feld- und Hallenhockey bedeutet die grüne Karte eine Verwarnung für Spieler oder Offiziellen. Sie wird bei jeder eindeutig absichtliche Regelverstoß, insbesondere

  • der regelwidrige Angriff auf den Körper oder Stock eines Gegenspielers,
  • das Reklamieren, das in Lautstärke und/oder Gestik über eine noch als angemessen zu empfindende erste Reaktion hinausgeht, und vergleichbares schlechtes Benehmen wie ständiges Meckern, Pulkbildung, Beschimpfungen usw.,
  • das Wegwerfen des Stocks oder eines anderen Ausrüstungsgegenstands,
  • die Vereitelung der unverzüglichen Ausführung einer verhängten Spielstrafe, z. B. durch absichtliches Wegschlagen des Balls bei Freischlägen oder Nichteinhalten des vorgeschriebenen Mindestabstands,
  • das Unterbrechen eines Angriffs durch Spielen des Balls über Schulterhöhe oder
  • wenn der verteidigende Spieler bei der Ausführung eines 7-m-Balls das Erzielen eines Tores dadurch verhindert, weil er die Torlinie verlässt oder einen oder beide Füße bewegt,bevor der Ball gespielt worden ist verhängt.

Im Feldhockey hat die grüne Karte seit 2012 zur Folge, dass nicht nur der Spieler verwarnt wird, sondern auch für 2 Minuten vom Spiel ausgeschlossen wird und die Mannschaft solange mit einem Mann weniger spielen muss. Eine grüne Karte kann gegen den schuldigen Spieler, gegen den Offiziellen oder aber auch direkt beim Kapitän verhängt werden, wenn seine Mannschaft sich unsportlich verhält eine grüne Karte erforderlich ist. Hat ein Spieler schon eine grüne Karte und begeht ein weiteres Vergehen, was eine grüne Karte nach sich zieht, wird ihm die gelbe Karte gezeigt, nachdem er zum zweiten Mal die grüne Karte sieht. Die grüne Hockeykarte hat in der Regel eine dreieckige Form.[7]

Weiße oder Blaue Karte[Bearbeiten]

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Beim Bandy wird die weiße und blaue Karte für die Anzeige einer Zeitstrafe benutzt.
Weiß: 5 Minuten, Blau: 10 Minuten.

Bandy[Bearbeiten]

Bei der Sportart Bandy wird gemäß Regel 17 der Bandy-Regeln neben der gelben und roten Karte auch die weiße und blaue Karte verwendet. Sie zeigen eine Zeitstrafe an.

Die weiße Karte zeigt dabei eine Zeitstrafe von 5 Minuten an. Sie wird gegen den Spieler verhängt, wenn er

  • unregelmäßig wechselt oder sich ordnungswidrig verhält,
  • ohne obligatorische Schutzausrüstung spielt,
  • die Ausführung eines Freischlages des Gegners behindert oder wenn er den Ball von dem Ort des Freischlages nimmt,
  • den Abstand von 5 Metern innerhalb von 5 Sekunden bei einem Frei- oder Eckschlag ignoriert und sein Team zuvor schon eine Verwarnung erhalten hat,
  • einen Gegenspieler behindert, der nicht den Ball hat, wobei sein Team schon eine Verwarnung erhalten hat. Er wird auch bestraft, wenn er eine Sabotage-ähnliche Position einnehmen tut,
  • ohne oder mit einem defekten Stock spielt,
  • nicht auf Eis liegende zerbrochene Teile seines Stocks aufhebt und entfernt,
  • oder sein Team nicht auf das Eis kommt, wenn sie vom Schiedsrichter dazu aufgefordert wurden,
  • wiederholt ein Vergehen begeht, weshalb es schon eine gelbe Karte gegen das Team gab.

Die blaue Karte zeigt eine Zeitstrafe von 10 Minuten an. Sie wird gegen den Spieler verhängt, wenn der Spieler

  • einen gefährlichen oder gewalttätigen Angriff auf einen Spieler begeht, indem er in den gegnerischen Spieler absichtlich hineinläuft, ihn hält, das Knie oder das Bein des Gegenspieler attackiert, sein Skat schlägt oder ihm mit dem Stock ein Hieb verpasst,
  • gegen eine Schiedsrichterentscheidung protestiert,
  • bewusst seinen Stock oder einen Gegenstand auf den Ball oder einem anderen Spieler wirft. Wenn dieses Vergehen von einem Spieler auf der Mannschaftsbank begangen wird, wird der Spieler dafür bestraft und die Mannschaft muss trotzdem für 10 Minuten mit einem Spieler weniger spielen,
  • sich gegenüber Spieler, Trainer, Offiziellen oder Zuschauer unsportlich verhält,
  • den Ball spielt, obwohl ein neues Signal gegeben wurde, weil ein 5-Meter-Abstand gefordert wurde,
  • einen Vorteil erzielt, indem er den Ball mit hohen Stock, mit der Hand, Arm, dem Kopf oder anderer unerlaubter Möglichkeit spielt oder stoppt.
  • einen Wechselfehler begeht. Es ist auch ein Wechselfehler, wenn die Mannschaft zuviele Spieler auf dem Spielfeld hat. Der Spieler muss für 10 Minuten das Spielfeld verlassen und muss die Strafe vollständig absitzen. Eine Verkürzung, zum Beispiel wegen Gegentor, ist nicht möglich.

Erhält ein Spieler die weiße oder blaue Karte, muss er das Spielfeld verlassen und bei der Strafbank in der Nähe der Mittellinie warten, bis seine Strafzeit abgesessen ist. Der Spieler darf nicht ersetzt werden.

Bei der Clericus Cup-Football Association wird die blaue Karte auch für eine Bankstrafe von 5 Minuten verwendet, die für unsportliches Spielen verhängt wird.

Fußball[Bearbeiten]

In Österreich wird im Jugendbereich statt der Gelben Karte die Blaue Karte verwendet. Dabei bedeutet sie eine Zeitstrafe von 10 Minuten. Die Verwarnung wird als mündliche Ermahnung ausgesprochen. Die Blaue Karte kann nur einmal gegen den Spieler gezeigt werden. Begeht der Spieler, der die Blaue Karte gesehen hat, ein weiteres Vergehen, was einer Blauen Karte würdig ist, wird er mittels Blau-Roter Karte des Feldes auf Dauer zu verweisen. Die Blau-Rote Karte stellt eine Spielstrafe dar, eine Sperre erfolgt nicht.

Schwarze Karte[Bearbeiten]

Eine Schwarze Karte bedeutet im Fechten den Ausschluss des schuldigen Fechters.

Die schwarze Karte bedeutet im Fechten die Disqualifikation des Fechters oder die bestrafte Person. Eine schwarze Karte wird im Fechten dann verhängt, wenn der schuldige Fechter ein schwerwiegendes Vergehen nach Gruppe 3 wiederholt begeht, indem er

  • unfair kämpft,
  • die Ordnung auf der Bahn stört (das gilt auch für andere Personen, welche die Ordnung auf der Bahn stören) oder
  • gegen die Werbevorschriften verstößt.

Begeht der Fechter ein äußerst schwerwiegendes Vergehen nach Gruppe 4, wird er schon beim ersten Vergehen mit der schwarzen Karte bestraft. Er begeht ein äußerst schwerwiegendes Vergehen, wenn er:

  • Doping betreibt,
  • absichtlich brutal agiert,
  • den Gegner bevorteilt oder Absprachen mit ihm hält,
  • den Fechtergruß vor Gefechtsbeginn oder nach dem letzten Treffer verweigert,
  • gegen den sportlichen Geist verstößt,
  • den Kampf mit einem regulär eingeschriebenen Fechter verweigert,
  • präpariertes Material zur fälschlichen Trefferanzeige oder Nichtfunktionieren des Meldegerätes verwendet,
  • gefälschte oder ausgetauschte Kontrollmarken verwendet oder
  • elektronischen Kommunikationsmittel benutzt, die es ihm ermöglichen, Anweisungen während des Kampfes zu erhalten.

Wenn der Fechter eine schwarze Karte erhält, wird er vom Spiel disqualifiziert und vom Turnier ausgeschlossen. In der offiziellen Turnieraufzeichnung wird der schuldige Fechter mit dem Namen gestrichen und durch das Wort "FECHTER AUSGESCHLOSSEN" ersetzt.[6][13]

In der Sportart Gaelic Football and Hurling, werden mittels schwarzer Karte - die auch als "Zecke" oder "Schwarzes Buch" bekannt ist - leichte Vergehen von Spielern notiert, für die eine gelbe Karte nicht ausreicht. Gleichzeitig zeigt der Schiedsrichter als psychikalischen Akt die schwarze Karte so, wie er auch die anderen Karten von der GAA hält. [14]

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Ken Aston – Erfinder der Gelben und der Roten Karte; fifa.com. Abgerufen am 30. September 2010.
  2. a b Die Fußballregeln 2013/2014. dfb.de. Abgerufen am 10. September 2013.
  3. a b Regeln von Bandy (englisch). internationalbandy.com. Abgerufen am 10. Juni 2008.
  4. a b Regeln des Kanupolo (PDF; 2,6 MB) server.selltec.com. Abgerufen am 30. September 2010.
  5. a b Reglementänderung 09 mit Sanktionskarten. buschreiter.de. Abgerufen am 10. Oktober 2010.
  6. a b c Katalog der Regelverstöße und Strafen. Deutscher Fechter-Bund, abgerufen am 10. Oktober 2010.
  7. a b c d Feldhockeyregeln 2012/13 (PDF; 517 kB) hockey.de. Abgerufen am 27. Juli 2012.
  8. Hallenhockeyregeln 2011 (PDF; 555 kB) hockey.de. Abgerufen am 15. November 2011.
  9. a b Regel 16 der Handballregeln. handballregeln.de. Abgerufen am 12. Oktober 2011.
  10. a b Regeln bei Gehwettbewerbe (PDF; 460 kB) blv-unterfranken.com. Abgerufen am 29. März 2010.
  11. a b Regeln des Volleyballs 2013-2016 (englisch) (PDF; 3,8 MB) fivb.org. Abgerufen am 14. Dezember 2012.
  12. Gelb/Rote Karte im Rugby auf youtube.com
  13. Schwarze Karte für eine Fechterin
  14. GAA throw caution to wind and abandon black books. In: Irish Independent.