Dita Von Teese
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Dita Von Teese (* 28. September 1972 in Rochester, Michigan, als Heather Renée Sweet) ist ein US-amerikanisches Nacktmodell und als Stripperin eine der bekanntesten Vertreterinnen des New Burlesque. Des Weiteren ist sie bereits in mehreren B-Filmen und Pornofilmen als Darstellerin aufgetreten.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Biografie
Mit vier Jahren fing sie an, Ballett-Unterricht zu nehmen. Als sie zwölf Jahre alt war, zog sie zusammen mit ihren Eltern und den beiden Schwestern nach Orange County (Kalifornien). Sie studierte historische Kleidungsstile („historic costuming“). Im Jahr 1991 stellte sie Fotos von Bettie Page nach und wird deshalb auch heute noch oft mit ihr verglichen:
„Not since Bettie Page has a fetish model inspired such passion as covergirl Dita Von Teese.“
– Playboy
Von Teese startete eine der ersten Model-Seiten im Internet, auf der sie bis jetzt über 10.000 selbstkreierte Fotos veröffentlichte. So wurde sie u.a. auch von Fotografen wie Ellen von Unwerth, Dewey Nicks, Juergen Teller, P.R Brown, Rankin, Lionel Deluy, Sean McCall, Perou, Christophe Mourthe, Pierre et Gilles und Gottfried Helnwein abgelichtet. In den Jahren 1999 und 2001 ließ sie sich für den Playboy fotografieren.
Außerdem spielte sie unter ihrem Namen Heather Sweet in Filmen wie Romancing Sara und Matter of Trust mit. Unter der Leitung des Pornoregisseurs Andrew Blake trat sie – als Dita – bei Decadence und Pin-Ups 2 in explizit lesbischen Szenen (u.a. gemeinsame Dildospiele mit Anita Blond) auf. Dies blieben jedoch ihre einzigen Ausflüge in den pornografischen Bereich.
2004 entstand ein Agent-Provocateur-Videoclip, in dem Dita Von Teese (in A.P. Uniform) ein George-W.-Bush-Double aufsucht und mit ihm sadomasochistische Spiele treibt. Der Song dazu, eine Coverversion des Liedes She's Lost Control (Joy Division), wurde von Siobhan Fahey, einem ehemaligen Mitglied von Bananarama und Shakespear’s Sister, beigesteuert.
Am 3. Dezember 2005 heiratete sie den Musiker Marilyn Manson, reichte jedoch am 29. Dezember 2006 die Scheidung von ihm ein.[1]
Bei den Haute-Couture-Schauen im Februar 2006 lief sie als Model für Jean-Paul Gaultier.
Von Teese hat 2008 Richard Lugner auf den Wiener Opernball begleitet.[2] Zudem ziert sie in erotischer Pose das Cover des ebenfalls 2008 erscheinenden Albums Werk 80 II der deutschen Dark-Metal-Band Atrocity.
[Bearbeiten] Filme
| Jahr | Film | Rolle | Hinweise |
|---|---|---|---|
| 1995 | Romancing Sara | Allison | als Heather Sweet |
| 1997 | Matter of Trust | Girl with C.T. | als Heather Sweet |
| 1999 | Pin-Ups 2 | als Dita | |
| 2000 | Decadence | als Dita | |
| 2001 | Slick City: The Adventures of Lela Devin | Lela Devin | |
| Tickle Party: Volume 2 | als Dita | ||
| 2002 | Bound in Stockings | ||
| Naked and Helpless | |||
| 2004 | Blooming Dahlia | Elizabeth Curt | |
| Lest We Forget: The Video Collection | Girl In Martini Glass | ||
| 2005 | The Death of Salvador Dali | Gala | Preis als beste Darstellerin beim Beverly Hills Film Festival |
| 2006 | Saint Francis | Soul, Pica Bernard | |
| 2007 | Indie Sex: Extremes | als sie selbst | Dokumentation |
| 2007 | The Boom Boom Room | Adeline Winter | Filming |
[Bearbeiten] Trivia
- Dita Von Teese nannte sich zu Beginn ihrer Karriere lediglich Dita, eine Hommage an die Stummfilm-Legende Dita Parlo. Als sie auf dem Cover des Playboy erschien, legte man ihr nahe, sich einen Nachnamen zu suchen. Im Telefonbuch stieß sie auf Von Treese und wählte diesen. Playboy druckte diesen jedoch fälschlicherweise als Von Teese ab, was Dita auch sofort annahm und sich ab sofort Dita Von Teese nannte.[3]
- Der Zeitschrift „GQ“ sagte sie: „Ich finde es witzig, dass gerade ich als Mode-Ikone gelte, wo es doch mein Job ist, Kleider abzulegen.“ Sie selbst interpretiert sich als Reinkarnation der 40er Jahre: „Meine Shows sind eine Hommage an das vergötterte Glamourgirl.“[4]
[Bearbeiten] Literatur
- Dita Von Teese: Burlesque and the Art of the Teese, Regan Books, 2004. ISBN 0060591676; deutsche Übersetzung: Die Kunst der Burlesque - Die Kunst des Fetisch, Berlin: Schwarzkopf & Schwarzkopf, 2007. ISBN 978-3-89602-752-8
- Midori, Craig Morey, The Seductive Art of Japanese Bondage, Greenery Press, 2001. ISBN 1890159387. - von Teese als Shibari-Modell
- Peter W. Czernich: Dita - Fetish Goddess, Marquis Edition, Solingen, Oktober 2002, ISBN 3-934237-06-1
- Hannes Ross, Michael Streck: Dita Von Teese, Vamp & Schneewittchen, in: Stern, 25/2006, S.148-153
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Focus Online: Schockrocker Manson von Frau verlassen
- ↑ Ein Pin-Up für den Opernball: Dita von Teese
- ↑ „Dita Von Teese: Call her old-fashioned“ Interview mit Dita Von Teese (englisch)
- ↑ Dita von Teese über Stil und Striptease
[Bearbeiten] Weblinks
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Von Teese, Dita |
| ALTERNATIVNAMEN | Sweet, Heather Renée |
| KURZBESCHREIBUNG | Nacktmodel |
| GEBURTSDATUM | 28. September 1972 |
| GEBURTSORT | Rochester (Michigan) |

