Dittographie

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Dittographie (von griech. dittós 'zweifach, verdoppelt' und gráphein 'schreiben') ist ein Begriff aus der Sprachwissenschaft und bezeichnet die fälschliche Doppelschreibung eines Elements. Im späten 19. Jahrhundert kam das Wort in den europäischen Sprachraum.[1]

Beispiel[Bearbeiten]

Sie gehen in in den Garten.

Besonders häufig treten Fälle von Dittographie auf, wenn ohnehin bereits eine Verdopplung erforderlich ist, so etwa bei: zusammmen oder Schafffell.

Nicht gemeint sind solche Fälle, in denen Homonyme in einer Abfolge vorkommen, wie etwa in: die Frauen, die die Kuchen backen. In diesem Fall handelt es sich beim ersten die um das Relativpronomen, während das zweite die der Artikel im Plural ist.

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Oxford Dictionaries 2013