Diyarbakır

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel behandelt die türkische Stadt Diyarbakır, zu der gleichnamigen Provinz siehe Diyarbakır (Provinz).
Amed ist eine Weiterleitung auf diesen Artikel. Zum brasilianischen Unternehmer und Politiker siehe Mamoud Amed.

Vorlage:Infobox Ort in der Türkei/Wartung/LandkreisOhneEinwohnerOderFläche

Diyarbakır
Wappen fehlt
Hilfe zu Wappen
Diyarbakır (Türkei)
Red pog.svg
Basisdaten
Provinz (il): Diyarbakır
Koordinaten: 37° 55′ N, 40° 14′ O37.91083333333340.236666666667Koordinaten: 37° 54′ 39″ N, 40° 14′ 12″ O
Fläche: 2.060 km²
Einwohner: 843.460[1] (2010)
Bevölkerungsdichte: 409 Einwohner je km²
Telefonvorwahl: (+90) 412
Postleitzahl: 21xxx
Kfz-Kennzeichen: 21
Struktur und Verwaltung (Stand: 2014)
Bürgermeister: Gültan Kışanak (BDP)
Webpräsenz:

Diyarbakır (Diarbekir, osmanisch ‏دیاربکر‎ Diyâr-i Bekr, „Land von Bekr“, zazaisch und kurdisch Diyarbekir bzw. Amed, griechisch Ἄμιδα (Amida), aramäisch ܐܡܕ (Amed) bzw. ܐܡܝܕ (Amid), armenisch Ամիդա (Amida)) ist mit geschätzt etwa einer Million Einwohnern nach Gaziantep die zweitgrößte Stadt Südostanatoliens in der Türkei. Diyarbakır liegt auf einem Basaltplateau am rechten Tigrisufer in Südostanatolien.

Name[Bearbeiten]

Der antike Name der Stadt erscheint erstmals in assyrischen Geschichtsquellen aus dem 13. Jahrhundert v. Chr. als Amida oder Amed. In griechischen und lateinischen Quellen erscheint es als Amido und Amida. Nach der Eroberung durch die arabischen Armeen tauchen auch die Namen Amid und Schwarzes Amid auf. Der Zusatz Schwarz soll sich auf die Farbe des Basalts beziehen, aus dem die Stadt erbaut ist.

Der Name Diyarbekir mit der Bedeutung Land der Bekr wurde dem Gebiet um Amida nach der Niederlassung der arabischen Stammesgruppe der Bakr im späten 7. Jahrhundert verliehen.[2] Hauptort dieses Gebietes war die Stadt Amida, und mit der Zeit ging der Name der Gegend auf die Stadt selbst über. Nach christlich-syrischen Quellen leitet sich der Name Diyarbekir hingegen vom aramäischen Wort "Dayr Bekir" (= erste Kirche, oder Kirche der Jungfrau [Maria]) in Anlehnung an die Mutter-Gottes-Kirche (Meryem Ana Kilisesi) in der Stadt ab. Die Kirche ist laut lokaler Tradition eine der ältesten Kirchen überhaupt und soll aus dem späten 2. Jahrhundert stammen; die ältesten heute erhaltenen Teile stammen allerdings aus der Spätantike.

Die Türkei hat den Namen Diyarbekir 1937 in Diyarbakır (Gebiet des Kupfers) umgewandelt. National gesinnte Kurden verwenden die aramäische Bezeichnung Amed in Anspielung auf das antike Volk der Meder, als dessen Nachfolger sie sich sehen. Etymologisch besteht allerdings keine Verbindung des aramäischen Amed bzw. Amid mit den Medern.[3]

Gliederung[Bearbeiten]

Per Gerichtsentscheid erhielt die Stadt am 28. Dezember 1993 ein Oberbürgermeisteramt und wurde zur Großstadtkommune erklärt. Das Stadtgebiet umfasst seitdem 2060 km². Die Stadt besteht aus 82 Stadtvierteln (tr: Mahalle) und vier Kommunen. Diese heißen Bağlar, Kayapınar, Sur und Yenişehir. Die vier Kommunen sind gleichzeitig Landkreise der Provinz Diyarbakır.

Bevölkerung[Bearbeiten]

Volkszählung/Berechnung Einwohnerzahl [4]
1930 30.000[5]
1970 149.566
1980 235.617
1990 373.810
2000 545.983
2007 665.699
2008 799.447

Die Stadt wächst in den letzten Jahren rasant, nicht zuletzt durch zugezogene Bauern, und dürfte 2013 die Millionenmarke erreicht haben. Die Bevölkerung setzt sich mehrheitlich aus Zazas und Kurden zusammen, nur knapp 14 % betrachten sich selbst als ethnische Türken.[6] Diese sind vielfach als Polizisten, Richter oder Soldaten im Staatsdienst beschäftigt. Außerdem gibt es noch etwa 60 aramäische und armenische Christen, die hauptsächlich im Stadtteil Hançepek (im Volksmund Gâvur Mahallesi, deutsch Heidenviertel, genannt) leben.[7][8] Bis zum Völkermord an den Armeniern 1915, bei dem mehr als 150.000 Armenier aus Diyarbakır deportiert wurden[5], stellte die armenische Bevölkerung nach Zahlen des armenischen Patriarchats jedoch etwa 40% der Gesamtpopulation der Stadt dar.[9]

Geschichte[Bearbeiten]

Plan der Altstadt

In neuassyrischer Zeit war Amid die Hauptstadt der Provinz Bit Zamani[10], eines ehemaligen aramäischen Königreiches.

Nach jahrhundertelanger achämenidischer, seleukidischer und parthischer Herrschaft gelangte der Ort schließlich um 200 n. Chr. in römische Hand. In der Spätantike war Amida, zuvor eher unbedeutend, eine sehr wichtige römische Festung an der Grenze zum persischen Sassanidenreich und wurde von Kaiser Constantius II. ab 349 stark befestigt, der dort sieben Legionen stationierte (da spätrömische Legionen kleiner waren als in früherer Zeit, entsprach dies einer Besatzung von etwa 7000 Mann). Die spätrömische Festungsmauer ist heute noch zu großen Teilen erhalten. Im Jahre 359 wurde Amida 73 Tage von dem Sassanidenkönig Schapur II. belagert und schließlich gestürmt (siehe Belagerung von Amida). Der römische Geschichtsschreiber Ammianus Marcellinus, damals dort als Soldat stationiert, beschrieb später, wie er mit zwei Kameraden aus der Stadt entkam und schließlich Melitene erreichte.

Auch später war der Ort in den römisch-persischen Kriegen heftig umkämpft: Anfang 503 konnte der Perserkönig Kavadh I. die Stadt nach einer wiederum wochenlangen Belagerung einnehmen, von der die Chronik des Zeitzeugen Josua Stylites, die Geschichte des Pseudo-Zacharias von Mytilene und etwas später auch der griechische Historiker Prokopios von Caesarea anschaulich berichten. Wenig später begannen umgekehrt kaiserliche Truppen mit der Belagerung der persischen Garnison in der Stadt. 505 ging sie schließlich gegen ein hohes Lösegeld wieder in römische Hand über, nachdem ein Großteil der Bevölkerung deportiert, war oder getötet worden war. Amida blieb weiter umkämpft und wurde schließlich im Jahre 638 von den Arabern erobert. Damit endete die antike Phase der Siedlung.

In der Schlacht von Amida wurde dann 973 der mit Byzanz verbündete Herrscher von Melitene, Mleh der Große, vernichtend von einem abbasidischen Heer geschlagen. In den folgenden Jahrhunderten war die Stadt Teil verschiedener türkischer Fürstentümer wie der Aq Qoyunlu. Anfang des 16. Jh eroberten die Safawiden aus dem Iran die Stadt. Doch kurze Zeit später unterlagen sie in einer Schlacht 1514 den Osmanen. Der siegreiche Sultan Selim I. ließ die Stadt 1517 einnehmen. Sie wurde Hauptstadt des Eyâlet Diyarbakır und 1867 des Vilâyet Diyarbakır. 1895 fanden Massaker gegen die christliche Minderheit statt. Bis zum Ersten Weltkrieg blieb Diyarbakır osmanisch. Nach der Niederlage der Osmanen im Ersten Weltkrieg und der Gründung der Türkei 1923 wurde Diyarbakır Teil der Türkei. Im Zuge der Kurdenkonflikte kam es seit den 1970er Jahren zu einem massiven Zustrom von Menschen, zumeist Kurden, der die Stadt rasch stark wachsen ließ. Bis 2002 galt für Diyarbakır jahrelang der Ausnahmezustand (OHAL).

Kirchengeschichte[Bearbeiten]

Eingang zu der Marienkirche (Meryem Ana Kilisesi

Das Bistum von Amida war bereits auf den Konzilien von Nikaia (325) und von Konstantinopel (381) vertreten und gehörte zum Patriarchat von Antiochia. Nach dem Konzil von Chalcedon (451) wurde Amida ebenso wie Antiochia ein Hort des Monophysitismus und eine Diözese der Syrisch-orthodoxen Kirche von Antiochien und blieb dies bis in das 20. Jahrhundert. Die konkurrierende Syrisch-katholische Kirche war im 19./20. Jh. durch einen Patriarchalvikar vertreten. Ab dem 12. Jahrhundert gab es auch einen Bischof der ostsyrischen Kirche des Ostens. Erzbischof Joseph I. von Amida wurde 1681 katholisch und begründete damit das chaldäisch-katholische Patriarchat in Diyarbakır, das 1830 in ein Erzbistum umgewandelte wurde. Dessen letzter Bischof musste 1915 die Stadt verlassen, nachdem im gesamten Bistum bis zu 500.000 Christen von Kurden und Türken getötet worden waren. Seit 1966 ist der chaldäisch-katholische Bischofsstuhl von Diyarbakır nominell wieder besetzt, doch residiert sein Inhaber in Istanbul. Heute leben nur noch wenige aramäische Christen (türk. Süryani) ständig in der Stadt. Die Armenier bilden eine kleine Restgemeinde um ihre auf das 15. Jahrhundert zurückgehende Theodor-Kirche.[11]

Am 22. Oktober 2011 wurde die während des Völkermords an den Armeniern zerstörte St.-Giragos-Kathedrale (Surp Giragos) restauriert und mit einer Zeremonie eröffnet.[12] Die Kathedrale wurde 1371 erbaut und ist nach der Kirche zum Heiligen Kreuz auf der Insel Akdamar die bedeutendste armenische Kirche der Türkei. Die Restaurationsarbeiten kosteten 3 Millionen Dollar, dauerten drei Jahre und wurden durch den Staat und Spenden finanziert.[13] Der 29 m hohe Kirchturm, der ebenfalls 1915 zerstört worden war, ist inklusive einer Glocke wieder aufgebaut worden.[13] Im Gegensatz zur Kirche bei Akdamar, ist die Kathedrale im Besitz der armenischen Gemeinde und ist nicht staatlich. Nach der Zerstörung des Turmes 1915 wurde die Kathedrale für verschiedene Zwecke genutzt, ehe sie 1960 wieder der armenischen Gemeinde übergeben wurde. 1980 wurde sie wieder verstaatlicht und dem Zerfall überlassen.

Wirtschaft[Bearbeiten]

Diyarbakır ist ein wichtiger Industriestandort der Türkei und von Südostanatolien. Das große Südostanatolien-Staudammprojekt gab auch der Landwirtschaft einen Aufschwung. Trotzdem wandern viele Menschen in die türkischen Millionenstädte (vorwiegend Istanbul) aus. In den letzten Jahren ist in Diyarbakır ein großes Marmorgewerbe entstanden und Marmor ist zu einem wichtigen Exportgut geworden. Im Jahr 2010 lag die Arbeitslosigkeit in Diyarbakır bei 20,6 %.[14]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Befestigungsanlagen[Bearbeiten]

Diyarbakır besitzt eine der größten und besterhaltenen antiken Befestigungsanlagen der Welt. Sie besteht zum größten Teil aus Basalt. Die Anlage wird in einen inneren und einen äußeren Abschnitt unterteilt.

Im Jahre 349 ließ der römische Kaiser Constantius II. die Mauern und Burg der Stadt erneuern und massiv erweitern, da der bis dahin eher bedeutungslose Ort nun zu einer Hauptfestung an der hart umkämpften Grenze zu Persien werden sollte. So erhielten die Mauern ihr heutiges Aussehen. Seitdem wurden die Mauern zwar wiederholt verstärkt, sie sind im Kern aber noch ganz überwiegend spätantik. Die Mauer ist etwa fünf Kilometer lang, hat eine Höhe von zehn bis zwölf Metern und eine Dicke von drei bis fünf Metern. Sie hat 82 Türme und vier Tore. Die Tore zeigen in die vier Himmelsrichtungen:

  • Dağ Kapısı (Bergtor) oder Harput Kapısı im Norden
  • Urfa Kapısı oder Rum Kapısı im Westen
  • Mardin Kapısı oder Tel Kapısı im Süden
  • Yeni Kapı (Neues Tor), Dicle Kapısı (Tigristor) oder Su Kapısı (Wassertor) im Osten.

Außerhalb dieser Mauern gab es einen Wall, der 1232 vom Ayyubiden Al-Kamil abgerissen wurde. In den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts wurde ein Teil der nördlichen Mauer abgerissen. In den letzten Jahrzehnten wuchs die Stadt sehr stark und die Mauern waren durch Gebäude, die direkt an ihr lagen gefährdet. Daher ließ die Stadtverwaltung den Bereich an den Mauern von Gebäuden freiräumen und an der Innenseite der Mauer Grünanlagen anlegen.

Die Mauern und insbesondere die vielen Türme, die überdies gerne als Toiletten missbraucht werden, sind derzeit vor allem nachts sehr unsicher; Touristen wird daher dringend geraten, die Mauer nach Einbruch der Dunkelheit nicht mehr aufzusuchen.

Die Zitadelle befindet sich im nordöstlichen Teil des äußeren Walls. Die Burg wird durch Mauern vom äußeren Wall getrennt. Sie hat 16 Türme und vier Tore, von denen sich zwei - Fetih Kapısı und Oğrun Kapısı - nach außen und die anderen zwei - Saray Kapısı und Küpeli Kapısı - zur Stadt hin öffnen. Innerhalb dieser Mauern liegt ein Hügel mit dem Stadtteil Viran Tepe. Sultan Süleyman I. vergrößerte die Anlage.

Ulu Cami[Bearbeiten]

Im Mittelpunkt der Altstadt steht die Ulu Cami (Große Moschee). Sie wurde als christliche Kirche erbaut und im Jahr 639 in eine Moschee umgewandelt. Damit ist sie eines der ältesten moslemischen Gebetshäuser der Türkei. Anfangs teilten sich Christen und Moslems das Gotteshaus, bezeugt ist dies bis zum Jahr 770. Eine Inschrift berichtet von einem Umbau durch den Seldschuken-Sultan Malik Schah I. in eine Säulenhof-Moschee, die 1115 einem Erdbeben mit darauffolgender Brandkatastrophe zum Opfer fiel. Die wiederhergestellte Moschee erfuhr danach noch vielerlei Umbauten. Das Relief am Hauptportal zeigt einen Löwen, der ein Rind anfällt. Dahinter gelangt man in den Hof, der im Süden durch die Fassade des Betsaals, an den übrigen drei Seiten durch Arkadengänge begrenzt wird. Im Hof stehen zwei spitz überdachte Waschbrunnen. Insbesondere der dem Betsaal gegenüberliegende Flügel, in dem seit 1198 die Masudiye-Medrese untergebracht ist, zeigt ein erstaunliches Stilgemisch unterschiedlich ornamentierter Säulenschafte und Kapitelle aus antiken Spolien.

Sehenswert ist auch die Mutter-Gottes-Kirche (türk. Meryemana Kilisesi), die im Kern aus dem späten 5. Jahrhundert stammt.

Kultur[Bearbeiten]

Jährlich wird das Wassermelonenfestival gefeiert, bei dem die Bauern für ihre Ernte eine Auszeichnung bekommen (eine Medaille oder ein gleichwertiges Geschenk). Das Gewicht der grün-schwarz gestreiften Wassermelonen liegt bei 40 bis 65 Kilogramm. Man setzt kleine Kinder in die ausgehöhlten Wassermelonen, um deren Größe hervorzuheben.

Galerie[Bearbeiten]

Klimatabelle[Bearbeiten]

Diyarbakır
Klimadiagramm
J F M A M J J A S O N D
 
 
71
 
7
-2
 
 
69
 
9
-1
 
 
64
 
14
2
 
 
69
 
20
7
 
 
42
 
27
11
 
 
7.6
 
33
16
 
 
0.7
 
38
22
 
 
0.5
 
38
21
 
 
2.7
 
33
16
 
 
30
 
25
10
 
 
53
 
16
4
 
 
70
 
9
0
Temperatur in °C,  Niederschlag in mm
Quelle: Turkish State Meteorological Service; wetterkontor.de
Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für Diyarbakır
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Max. Temperatur (°C) 6,5 8,9 14,3 20,4 26,5 33,4 38,3 38,1 33,2 25,3 16,2 9,2 Ø 22,6
Min. Temperatur (°C) −2,4 −1,2 2,3 7,0 11,2 16,4 21,6 20,9 15,8 9,9 4,1 −0,3 Ø 8,8
Niederschlag (mm) 71,1 68,6 64,1 69,4 42,3 7,6 0,7 0,5 2,7 29,5 53,0 70,2 Σ 479,7
Sonnenstunden (h/d) 3,7 4,7 5,7 7,2 9,6 12,4 12,7 12,0 10,3 7,6 5,4 3,8 Ø 7,9
Regentage (d) 14,0 13,4 13,4 13,1 10,0 3,1 0,5 0,4 1,2 6,6 9,6 13,6 Σ 98,9
Luftfeuchtigkeit (%) 76 73 66 64 57 40 29 29 33 50 69 77 Ø 55,2
T
e
m
p
e
r
a
t
u
r
6,5
−2,4
8,9
−1,2
14,3
2,3
20,4
7,0
26,5
11,2
33,4
16,4
38,3
21,6
38,1
20,9
33,2
15,8
25,3
9,9
16,2
4,1
9,2
−0,3
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
N
i
e
d
e
r
s
c
h
l
a
g
71,1
68,6
64,1
69,4
42,3
7,6
0,7
0,5
2,7
29,5
53,0
70,2
  Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez

Literatur[Bearbeiten]

  •  M. Mehdi İlhan: AMİD (Diyarbakır). I. Auflage. Türk Tarih Kurumu, Ankara, ISBN 975-16-0889-9.
  • Max van Berchem; Josef Strzygowski: Amida. Heidelberg 1910.
  • Julian Raby: Diyarbakır, a rival to Iznik. A sixteenth century tile industry in eastern Anatolia, in: Istanbuler Mitteilungen 27/28 (1977/78) S. 429–459.
  • Marianne Mehling: Knaurs Kulturführer: Türkei. Droemer Knaur München/Zürich 1987, S.  161-162, ISBN 3-426-26293-2.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Diyarbakir – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Türkisches Institut für Statistik, abgerufen 7. Juni 2011
  2. Lipiński, Edward: The Aramaeans: their ancient history, culture, religion (Leuven: Peeters 2000), 136
  3. vgl. dazu Harald Haarmann: Kurden in Kleines Lexikon der Völker, S. 202: „Im Rahmen der Verwandtschaftsverhältnisse der iranischen Sprachen lassen sich solche Assoziationen aber nicht nachweisen.“
  4. Seite nicht mehr abrufbar, Suche im Webarchiv:[1] [2] Vorlage:Toter Link/bevoelkerungsstatistik.de[3]
  5. a b Michael Dumper, Bruce E. Stanley: Cities of the Middle East and North Africa: A Historical Encyclopedia. ABC-Clio Inc. 2007, S. 130
  6. http://haber.mynet.com/turkiyede-nufusun-kaci-turk-kaci-kurt-607596-guncel/
  7. Naci Sapan: Die letzten Armenier von Diyarbakır, 22. April 2006. (Türkisch)
  8. Duygu Ertürk: Die Übriggebliebenen von ‘Gâvur Mahallesi’..., 14. Mai 2008. (Türkisch)
  9. Joost Jongerden: The Settlement Issue in Turkey and the Kurds. An Analysis of Spatial Policies, Modernity and War. BRILL. 2007, S. 235
  10. Emil Forrer, Die Provinzeinteilung des assyrischen Reiches (Leipzig: J. C. Hinrichs 1920), 29-30, Jacob J. Finkelstein, Cuneiform Texts from Tell Billa, Journal of Cuneiform Studies 7/4, 1953, 117.
  11. Enzyclopaedia Iranica
  12. Surp Giragos Kilisesi üç kavmin barış dualarıyla açıldı, Artikel der Radikal vom 23. Oktober 2011 (Türkisch)
  13. a b Church bells ring in a corner of Turkey once the site of Armenian genocide. The Washington Post. 4. Oktober 2013. Abgerufen am 4. Oktober 2013
  14. TUIK 2010