Django, der Rächer

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Filmdaten
Deutscher Titel Django der Rächer
Originaltitel Texas addio
Produktionsland Italien, Spanien
Originalsprache Italienisch
Erscheinungsjahr 1966
Länge 93 Minuten
Altersfreigabe FSK 18
Stab
Regie Ferdinando Baldi
Drehbuch Franco Rossetti
Ferdinando Baldi
Produktion Manolo Bolognini
Musik Antón García Abril
Kamera Enzo Barboni
Schnitt Sergio Montanari
Besetzung
Synchronisation

Django der Rächer ist ein Italowestern aus dem Jahr 1966, dem der Django-Titel aus kommerziellen Gründen gegeben wurde. Er entstand vor dem Kassenschlager desselben Titels, wurde in Deutschland allerdings nach diesem, am 27. Februar 1967, erstaufgeführt. Videotitel des Filmes war Django 2.

Inhalt[Bearbeiten]

Sheriff Django und sein Bruder Jim suchen in Mexiko nach Cisco Delgado, der ihren Vater getötet hat. Sie kommen in ein von Elend und Gesetzlosigkeit geprägtes Land, das vor den Untaten der Mittelsmänner von Delgado zittert. Aufbegehren scheitert an der Untauglichkeit der Mittel und der Anzahl der Mutigen. Als Django und Jim schließlich von Delgado auf sein Anwesen eingeladen werden, fordert ihn Django auf, sich einem Gericht zu stellen. Delgado behauptet daraufhin, der Vater Jims zu sein und gibt ein Fest zu Ehren der Brüder. Danach lässt er Django zur Staatsgrenze begleiten. Mehrere Arbeiter und ein Anwalt, der gegen Delgado vorgehen möchte, befreien Django und wenden sich gegen den Despoten. Unter der Leitung Djangos werden Pedros Männer, die für Delgado kämpfen, besiegt. Im Finale wird Jim bei einem Befreiungsversuch von einem Mann Delgados erschossen. Auch Delgado überlebt den dann folgenden Schusswechsel nicht. Django kehrt allein nach Texas zurück.

Kritiken[Bearbeiten]

Der katholische Filmdienst urteilte knapp: „Brutaler europäischer Western.“ (Lexikon des internationalen Films[1]).

„Äußerst gut konzipiert und durchgeführt; Nero liefert eine harte und effektive Darstellung; die Musik von Abril passt genau zur düsteren Stimmung des Films.“

Ulrich P. Bruckner: Für ein paar Leichen mehr.

„Dieser Film erreicht im harten Handlungsfluss und im Einfallsreichtum der Story das Original nicht.“

Bert Markus, in: Filmecho/Filmwoche 19, 1967

„Abzulehnen wegen des Fehlens jeglicher Moral und wegen der gekonnt und lang ausgespielten Metzeleien, die hier zum reinen Selbstzweck werden.“

Evangelischer Filmbeobachter, Kritik Nr. 73/1967, S. 102

Sonstiges[Bearbeiten]

  • Das Filmlied Texas Goodbye wird gesungen von Don Powell.
  • Seit der DVD-Veröffentlichung liegt der Film im deutschen Sprachraum erstmals ungekürzt vor.[2]

Synchronisation[Bearbeiten]

Die Berliner Union Film engagierte als Regisseur der deutschen Synchronfassung Karlheinz Brunnemann, der das Buch von Ursula Buschow mit folgenden Sprechern umsetzte:[3]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Django, der Rächer im Lexikon des Internationalen Films
  2. Vergleich der VHS und DVD-Fassung bei Schnittberichte
  3. Der Film in der Synchronkartei