Djangos Rückkehr

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Filmdaten
Deutscher Titel Djangos Rückkehr
Originaltitel Django 2: il grande ritorno
Produktionsland Italien
Originalsprache Italienisch
Erscheinungsjahr 1987
Länge 96 Minuten
Altersfreigabe FSK 16
Stab
Regie Nello Rossati
(als Ted Archer)
Drehbuch Nello Rossati
Franco Reggiani
Produktion Spartaco Pizzi
Musik Gianfranco Plenizio
Kamera Sandro Mancori
Schnitt Adalberto Ceccarelli
Besetzung

Djangos Rückkehr (OT: Django 2: Il grande ritorno) ist die offizielle Fortsetzung des 1966 von Sergio Corbuccis gedrehten Italowesterns Django.

Handlung[Bearbeiten]

Nachdem Django die Ermordung seiner Frau an Major Jackson gerächt hat, zieht er sich in ein Kloster zurück und schwört, nie wieder eine Waffe zu benutzen. Plötzlich taucht eine Frau auf, die ihm eröffnet, dass er eine Tochter namens Marisol hat. Django ist zunächst skeptisch, entschließt sich aber dann doch, seine Tochter zu besuchen, dabei erfährt er, dass der verrückte Sklavenhändler Orlowsky, der allgemein als der Teufel bekannt ist, seine Tochter und eine Reihe von anderen jungen Mädchen entführt hat, die er gewinnbringend verkaufen will. Orlowsky ist Ungar und kam durch Kaiser Maximilian I. von Österreich nach Mexiko, er ist ein von Macht und Geldgier zerfressener Mensch, der eine perverse Freude daran findet, seine Mitmenschen zu quälen und zu erniedrigen. Durch Raubzüge, Kaperfahrten und Sklavenhandel hat er sich ein kleines Imperium geschaffen. Arme Bauern lässt er verschleppen und in seinen zahlreichen Silberminen bis zum Tode arbeiten.

Django ist angewidert und beschließt seine Tochter zu befreien und mit der Ungerechtigkeit aufzuräumen. Anfangs ist er noch der Unterlegene und wird sogar von Orlowsky gefangen genommen und gefoltert. Er kann fliehen und bricht seinen Schwur, indem er sein altes Maschinengewehr wieder hervor holt und blutige Rache nimmt.

Kritiken[Bearbeiten]

„Um die Wiederbelebung des alten Italo-Western-Mythos bemühte Schießorgie; in der optischen Aufbereitung zwar weniger naturalistisch als zeitgenössische Gewaltfilme, offenbart sich hinter der Trivialität des Stoffes dennoch eine abstoßende Freude an Sadismus und Selbstjustiz-Ideologie.“

Lexikon des internationalen Films[1]

„Ziemlich missglückter Versuch einer Fortsetzung - mehr Rambo als Django“

[2]
  • Segnalazioni cinematografiche urteilte hart: „Die gekünstelte und lächerliche Geschichte wird im Comicstil mit einer Soße abgedroschener und banaler Klischees übergossen. Zahlreiche Löcher in der Story, protzige Szenarien und platte Gewalt lassen hier nur wehtuende Konventionalität attestieren.“

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Djangos Rückkehr im Lexikon des Internationalen Films
  2. Ulrich P. Bruckner: Für ein paar Leichen mehr. Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag 2006