Dmitri Wiktorowitsch Wassiljew

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Dmitri Wassiljew Skispringen
Dmitri Wassiljew 2011

Dmitri Wassiljew 2011

Voller Name Dmitri Wiktorowitsch Wassiljew
Nation RusslandRussland Russland
Geburtstag 26. Dezember 1979
Geburtsort Ufa, SowjetunionSowjetunion Sowjetunion
Größe 178 cm
Gewicht 67 kg
Beruf Student
Karriere
Verein SKA Ufa
Debüt im Weltcup 20. Dezember 1998
Pers. Bestweite 228,0 m (Planica 2005)
Status aktiv
Medaillenspiegel
RM-Medaillen 2 × Gold 0 × Silber 2 × Bronze
Russische Meisterschaften
Bronze 2009 Einzel
Bronze 2011 Almaty Großschanze
Gold 2012 Tschaikowski Großschanze
Gold 2012 Tschaikowski Normalschanze
Silber 2013 Nizhny Tagil Normalschanze
Bronze 2013 Nizhny Tagil Großschanze
Platzierungen
 Gesamtweltcup 05. (2008/09)
 Skiflug-Weltcup 06. (2008/09)
 Sprung-Weltcup 42. (1999/2000)
 Vierschanzentournee 05. (2007/08, 2008/09)
 Nordic Tournament 04. (2009)
 Sommer-Grand-Prix 15. (2005)
 Weltcup-/A-Klasse-Podium 1. 2. 3.
 Skispringen 0 3 4
 Skifliegen 0 0 2
 Team 0 1 2
letzte Änderung: 31. März 2013

Dmitri Wiktorowitsch Wassiljew (russisch Дмитрий Викторович Васильев, wiss. Transliteration Dmitrij Viktorovič Vasil’ev; * 26. Dezember 1979 in Ufa) ist ein russischer Skispringer.

Werdegang[Bearbeiten]

Dmitri Wassiljew springt für den Verein ZSK/Lokomotive Ufa. Bei den Olympischen Winterspielen 2006 in Turin führte er auf der Normalschanze nach dem ersten Durchgang, wurde aber dann nur 10.[1] Seine bislang besten Ergebnisse im Weltcup waren zwei zweite Plätze 2001 in Garmisch-Partenkirchen beim Neujahrsspringen und 2009 in Lillehammer.

Seine bislang erfolgreichste Weltcup-Saison ist die von 2008/09. Bei der Vierschanzentournee gelangen ihm mit zwei dritten Plätzen beim Auftaktspringen am 29. Dezember 2008 in Oberstdorf und beim Abschlussspringen am 6. Januar 2009 in Bischofshofen erneut Weltcup-Podestplätze. In der Tournee-Gesamtwertung belegte er damit den fünften Platz. Am 15. Februar 2009 erkämpfte er sich auf der Heini-Klopfer-Skiflugschanze in Oberstdorf mit seinem Team den zweiten Platz. Beim Nordic Tournament vom 8. bis 15. März 2009 schaffte er drei Podestplatzierungen: Dritter beim Auftaktspringen auf der Selpauselkä-Normalschanze in Lahti, wie erwähnt Zweiter auf der Lysgårds-Schanze in Lillehammer und Dritter beim Abschlussspringen auf der Vikersund-Skiflugschanze. In Planica flog er beim vorletzten Einzelspringen der Saison auf Platz 3, am Tag darauf erzielte er mit der Mannschaft ebenfalls Rang 3.

Ebenfalls einen dritten Platz im Weltcup erreichen konnte Wassiljew in der Saison 2006/07 auf der Hochfirstschanze.

2009/10 konnte er nicht ganz an die Leistung aus der vorhergegangenen Saison anknüpfen. Nach einer Verletzung, die er sich bei einem Trainingssturz auf der Kulm-Skiflugschanze zugezogen hatte, musste er mehrere Wochen im Weltcup pausieren. Bei einem weiteren Sturz nach abgeschlossener Regeneration während eines Trainingsaufenthalts in Lillehammer verletzte er sich erneut und verpasste daher die Olympischen Winterspiele 2010 in Vancouver. Auf die Diagnose »Kreuzbandriss« folgte eine Knieoperation.[2]

Im März 2012 konnte Wassiljew auf der neuen Schanzenanlage in Tschaikowski den russischen Meistertitel sowohl von der Groß- als auch von der Normalschanze erringen.[3]

Doping[Bearbeiten]

Wassiljew war im Jahre 2001 der bisher einzige aufgeklärte Dopingfall des Skispringens. Er hatte das Diuretikum Furosemid zum Abnehmen genommen. Zuvor hatte er einen dritten Platz beim Vierschanzentourneespringen in Innsbruck und einen dritten Platz beim Weltcup in Sapporo erreicht. Die Ergebnisse wurden Wassiljew aberkannt, und er wurde für zwei Jahre gesperrt.[4] Den kurz vor der Dopingkontrolle erreichten zweiten Platz in Garmisch-Partenkirchen durfte Wassiljew behalten.

Erfolge[Bearbeiten]

Weltcup-Platzierungen[Bearbeiten]

Saison Platz Punkte
1999/00 42 067
2000/01 33 129
2002/03 53 032
2003/04 59 016
2004/05 29 163
2005/06 22 237
2006/07 11 523
2007/08 18 288
2008/09 05 845
2009/10 28 151
2010/11 75 003
2011/12 39 084
2012/13 22 372

Grand-Prix-Platzierungen[Bearbeiten]

Saison Platz Punkte
1999 44. 008
2000 24. 061
2005 15. 110
2006 32. 080
2007 29. 078
2008 29. 072
2009 57. 018

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Dmitri Wassiljew – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Dmitry Vasilyev Biography and Statistics sports-reference.com. Abgerufen am 14. April 2009.
  2. Dimitry Vassiliev erfolgreich operiert skijumping.de
  3. „Vassiliev gewinnt beide Titel in Russland“ auf www.berkutschi.com, abgerufen am 26. März 2012.
  4. Skispringer Wassiljew für zwei Jahre gesperrt