Doľany (Pezinok)

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Doľany
Wappen Karte
Wappen fehlt
Doľany (Slowakei)
Doľany
Doľany
Basisdaten
Staat: Slowakei
Kraj: Bratislavský kraj
Okres: Pezinok
Region: Bratislava
Fläche: 22,546 km²
Einwohner: 1.057 (31. Dez. 2013)
Bevölkerungsdichte: 46,88 Einwohner je km²
Höhe: 255 m n.m.
Postleitzahl: 900 88
Telefonvorwahl: 0 33
Geographische Lage: 48° 25′ N, 17° 23′ O48.41583333333317.378888888889255Koordinaten: 48° 24′ 57″ N, 17° 22′ 44″ O
Kfz-Kennzeichen: PK
Kód obce: 507873
Struktur
Gemeindeart: Gemeinde
Verwaltung (Stand: November 2014)
Bürgermeister: Jozef Mruškovič
Adresse: Obecný úrad Doľany
Hlavná 206
90088 Doľany
Webpräsenz: www.dolany.sk
Statistikinformation auf statistics.sk

Doľany (bis 1948 slowakisch „Ompitál“; deutsch Ottent[h]al, ungarisch Ottóvölgy – bis 1888 Ompitál) ist eine Gemeinde im Bratislavský kraj in der Westslowakei.

Geographie[Bearbeiten]

Kirche der Hl. Katharina in Doľany

Der Ort liegt im Donautiefland am Fuße der Kleinen Karpaten, an der Straße zwischen Modra und Smolenice. Die Stadt Trnava liegt 18 km nach Osten und die Hauptstadt Bratislava liegt 36 km nach Südwesten.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Gemeinde wurde zum ersten Mal 1390 als Ottenthal erwähnt und gehörte zum Herrschaftsgut von Burg Rotenstein, welche im Nachbarort Častá liegt. Der deutsche und alte slowakische Name soll auf den Kaiser Otto II. (955–983) zurückgehen. Im 16. und 17. Jahrhundert war Ottenthal ein Marktflecken. Im 17. Jahrhundert war eine Glashütte im Wald oberhalb der Gemeinde anwesend, seit dem 18. Jahrhundert befindet sich dort ein Papierwerk.

Bis 1918 gehörte der Ort im Komitat Pressburg zum Königreich Ungarn, danach kam sie zur neu entstandenen Tschechoslowakei, bzw. heute Slowakei. 1945 wurde Ottenthal von deutscher Wehrmacht teilweise zerstört. 1948 wurde der vom Deutschen abgeleitete Name Ompitál in das mehr slawisch klingende Doľany (von slowakisch dolina = „Tal“ abgeleitet) umbenannt.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • röm.-kath. Kirche der Hl. Katharina aus dem 14. Jahrhundert
  • Stadtturm von 1598, auf einer Steinbrücke über dem Bach gelegen
  • Kalvarienberg oberhalb der Gemeinde, mit der kleinen Kirche des Hl. Leonard von 1360, teils in einer Höhle verborgen. Dort wird jährlich am sechsten Sonntag nach den Ostern eine Wallfahrt organisiert.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

  • Juraj Fándly (1750–1811), Schriftsteller, lebte und starb in Doľany

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Doľany – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien