Dobberkau
52.70444444444411.60638888888946Koordinaten: 52° 42′ 16″ N, 11° 36′ 23″ O
| Dobberkau
Stadt Bismark (Altmark)
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|---|---|
| Höhe: | 46 m ü. NN |
| Fläche: | 16,44 km² |
| Einwohner: | 294 (31. Dez. 2008) |
| Eingemeindung: | 1. Januar 2010 |
| Postleitzahl: | 39606 |
| Vorwahl: | 039089 |
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Lage von Dobberkau in Sachsen-Anhalt
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Dobberkau ist ein Ortsteil der Stadt Bismark (Altmark) im Landkreis Stendal in Sachsen-Anhalt, Deutschland.
Inhaltsverzeichnis |
Geografie [Bearbeiten]
Das altmärkische Dorf Dobberkau befindet sich etwa auf halbem Wege zwischen Stendal und Salzwedel, 7 Kilometer von der Kleinstadt Bismark (Altmark) entfernt. Am Rande der Altmärkischen Höhe (Kiesberg 52 Meter ü. NHN) fällt das Gelände westlich von Dobberkau zum Markgraben und zur Milde allmählich ab.
Ortschaftsgliederung [Bearbeiten]
Zur Ortschaft Dobberkau gehören die Ortsteile Dobberkau und Möllenbeck.
Geschichte [Bearbeiten]
Bei der um 850 genannten slawischen Siedlung Doberkow handelt es sich wahrscheinlich um das heutige Dobberkau, dessen Name erstmals um 1267 in einer Urkunde auftaucht.
Bis zum 31. Dezember 2009 war Dobberkau eine selbständige Gemeinde.
Durch einen Gebietsänderungsvertrag haben die Gemeinderäte der Gemeinden
- Badingen (am 18. Juni 2009),
- Berkau (am 15. Juni 2009),
- Büste (am 18. Juni 2009),
- Dobberkau (am 23. Juni 2009),
- Garlipp (am 17. Juni 2009),
- Grassau (am 25. Juni 2009),
- Hohenwulsch (am 2. Juni 2009),
- Holzhausen (am 11. Juni 2009),
- Käthen (am 15. Juni 2009),
- Kläden (am 11. Juni 2009),
- Könnigde (am 25. Juni 2009),
- Kremkau (am 11. Juni 2009),
- Meßdorf (am 4. Juni 2009),
- Querstedt (am 22. Juni 2009),
- Schäplitz (am 22. Juni 2009),
- Schernikau (am 23. Juni 2009),
- Schorstedt (am 9. Juni 2009),
- Steinfeld (am 11. Juni 2009)
- und der Stadt Bismark (Altmark) (am 4. Juni 2009)
beschlossen, dass ihre Gemeinden aufgelöst und zu einer neuen Einheitsgemeinde mit dem Namen Stadt Bismark (Altmark) vereinigt werden. Dieser Vertrag wurde vom Landkreis als unterer Kommunalaufsichtsbehörde genehmigt und trat am 1. Januar 2010 in Kraft.[1]
In der eingeflossenen Gemeinde und nunmehrigen Ortschaft Dobberkau wird ein Ortschaftsrat mit fünf Mitgliedern einschließlich Ortsbürgermeister gebildet.
Politik [Bearbeiten]
Bürgermeister [Bearbeiten]
Der letzte Bürgermeister der Gemeinde Dobberkau war Dieter Wein.
Kultur und Sehenswürdigkeiten [Bearbeiten]
- Feldsteinkirchen in Dobberkau
- Waldschwimmbad zwischen Dobberkau und Möllenbeck
Verkehrsanbindung [Bearbeiten]
Dobberkau liegt etwas abseits der überregionalen Verkehrsverbindungen. Eine Landstraße verläuft von Dobberkau über Hohenwulsch nach Bismark (Altmark) an der L 15 (Stendal–Kalbe). Der nächste Bahnhof befindet sich in der Nachbargemeinde Hohenwulsch (Bahnstrecke Stendal–Uelzen).
Persönlichkeiten [Bearbeiten]
- Luise Mewis (1864–1947), Heimatdichterin und Patriotin
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Amtsblatt des Landkreises Nr. 17/2009 Seite 192-201 (PDF; 7,1 MB)
Badingen | Berkau | Büste | Dobberkau | Garlipp | Grassau | Hohenwulsch | Holzhausen | Käthen | Kläden | Könnigde | Kremkau | Meßdorf | Querstedt | Schäplitz | Schernikau | Schinne | Schorstedt | Steinfeld