Doc Rivers

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Basketballspieler
Glenn Rivers
Doc Rivers (2007)
Spielerinformationen
Voller Name Glenn Anton Rivers
Spitzname Doc
Geburtstag 13. Oktober 1961
Geburtsort Chicago, Vereinigte Staaten
Größe 193 cm
Position Point Guard
College Marquette
NBA Draft 1983, 31. Pick, Atlanta Hawks
Vereine als Aktiver
1983–1991 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Atlanta Hawks
1991–1992 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Los Angeles Clippers
1992–1994 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten New York Knicks
1994–1996 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten San Antonio Spurs
Nationalmannschaft
1982 Vereinigte Staaten 9 Spiele[1]
Vereine als Trainer
1999–2003 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Orlando Magic
2004–2013 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Boston Celtics
Seit 0 2013 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Los Angeles Clippers

Glenn Anton „Doc“ Rivers (* 13. Oktober 1961 in Chicago, Illinois) ist ein US-amerikanischer Basketballtrainer und ehemaliger -spieler. Seit 2013 ist er Cheftrainer der Los Angeles Clippers. Zuvor hatte Rivers neun Jahre lang die Boston Celtics trainiert und 2008 zur NBA-Meisterschaft geführt. Als Spieler war der 1,93 m große Point Guard von 1983 bis 1996 in der NBA aktiv.

Karriere[Bearbeiten]

Als Spieler[Bearbeiten]

In der National Collegiate Athletic Association spielte Rivers von 1980 bis 1983 für die Golden Eagles der Marquette University. Bereits vor dieser Zeit hatte er von seinem späteren College-Trainer den Spitznamen „Doc“ erhalten, als er ein T-Shirt mit der Aufschrift „Dr. J“ trug.[2] Er nahm mit der US-Auswahl an der WM 1982 teil, bei der er das Finale erreichte und als wertvollster Spieler des Turniers ausgezeichnet wurde. Bei der NBA-Draft 1983 wurde er in der zweiten Runde von den Atlanta Hawks ausgewählt, für die er bis 1991 aktiv war. Rivers war jahrelang Teil der Stammformation, gehörte in den Saisons 1986/87 und 1987/88 zu den fünf besten Passgebern der NBA und wurde 1988 für das NBA All-Star Game nominiert. Von 1986 bis 1988 erreichte er mit den Atlanta Hawks immer den Einzug in die Conference Semifinals, wo sie jedoch zwei Mal an Boston und ein Mal an Detroit scheiterten. Rivers stellte einen vereinsinternen Rekord für die meisten Assists (3.866) auf, den er noch immer hält.[3] 1990 wurde er mit dem J. Walter Kennedy Citizenship Award für soziales Engagement ausgezeichnet.[4]

Nach einem Jahr bei den Los Angeles Clippers wechselte Rivers 1992 zu den New York Knicks, mit denen er seine größten Mannschaftserfolge feiern konnte. In der Saison 1993/94, in der die Knicks das Finale erreichten, zog er sich jedoch eine schwere Knieverletzung zu und verpasste einen Großteil der Saison.[5] Nach zwei Jahren als Einwechselspieler für die San Antonio Spurs beendete Rivers 1996 seine aktive Karriere.

Als Trainer[Bearbeiten]

Seine erste Mannschaft als Cheftrainer übernahm Rivers 1999 mit den Orlando Magic. Er verpasste nur knapp die Playoffs und wurde als Trainer des Jahres ausgezeichnet. In den drei folgenden Saisons gelang dann jeweils die Qualifikation für die Playoffs, in denen die Magic aber jedes Mal in der ersten Runde ausschieden. Nach einem Saisonstart mit nur einem Sieg aus elf Spielen wurde er 2003 entlassen. 2004 übernahm er die Boston Celtics, mit denen er wiederum die erste Runde erreichte. In den beiden darauffolgenden Saisons verfehlte er mit Boston klar die Playoffs. Dennoch blieb Rivers Trainer der Celtics und führte die zur Saison 2007/08 stark veränderte Mannschaft zur besten Bilanz in der Regular Season sowie zur Meisterschaft. 2010 gelang Rivers mit den Celtics erneut der Einzug in die Finalserie. Nach der Saison 2012/13 und dem Playoff-Erstrundenaus gegen die New York Knicks wurde Rivers zu den Los Angeles Clippers getradet.[6] Im Austausch bekamen die Celtics einen Erstrundendraftpick.

Privates[Bearbeiten]

Seine Söhne Jeremiah und Austin Rivers sind ebenfalls Basketballspieler. Austin wurde als 10. Pick im NBA-Draft 2012 von den New Orleans Hornets ausgewählt.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. usabasketball.com - All-Time USA Basketball Men's Roster // R
  2. Dave Anderson: The New 'Doctor' In Town The New York Times (9. Mai 1993)
  3. Atlanta Hawks Career Leaders auf basketball-reference.com (Stand: 3. Januar 2011)
  4. nba.com, abgerufen am 30. November 2011
  5. Clifton Brown: Surgery for Rivers Puts Career in Doubt The New York Times (18. Dezember 1993)
  6. Rivers wechselt zu den Los Angeles Clippers (englisch)

Weblinks[Bearbeiten]