Dockweiler

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Dieser Artikel bezieht sich auf die Gemeinde Dockweiler. Der gleichnamige US-amerikanische Politiker ist unter John F. Dockweiler zu finden.
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Dockweiler
Dockweiler
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Dockweiler hervorgehoben
50.2519444444446.7825535Koordinaten: 50° 15′ N, 6° 47′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Vulkaneifel
Verbandsgemeinde: Daun
Höhe: 535 m ü. NHN
Fläche: 6,05 km²
Einwohner: 648 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 107 Einwohner je km²
Postleitzahl: 54552
Vorwahl: 06595
Kfz-Kennzeichen: DAU
Gemeindeschlüssel: 07 2 33 018
Adresse der Verbandsverwaltung: Leopoldstraße 29
54550 Daun
Webpräsenz: www.dockweiler-web.de
Ortsbürgermeister: Bruno von Landenberg
Lage der Ortsgemeinde Dockweiler im Landkreis Vulkaneifel
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Über dieses Bild

Dockweiler ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Vulkaneifel in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Daun an. Dockweiler ist ein staatlich anerkannter Fremdenverkehrsort.[2]

Geschichte[Bearbeiten]

Die erste Erwähnung von Dockweiler („Dochwilre“) findet sich in einer Urkunde von König Konrad III., als er am 1. August 1144 nach dem Tode des Pfalzgrafen Wilhelm dem Klosters Springiersbach seine Rechte und Besitzungen bestätigte und es unter seinen Schutz nahm.[3] In frühester Zeit gehört der Ort zur Herrschaft Kerpen, die im 15. Jahrhundert an die Herren von Manderscheid-Schleiden fiel.

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Dockweiler, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[2]

Jahr Einwohner
1815 280
1835 343
1871 347
1905 399
1939 379
Jahr Einwohner
1950 462
1961 453
1970 492
1987 585
2005 659

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat in Dockweiler besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.[4]

Wappen[Bearbeiten]

Die Blasonierung lautet: „Unter rotem Schildhaupt, darin ein goldener Sparrenbalken, schräglinks geteilt von Silber und Rot, vorne ein schräglinkes schwarzes Rost, hinten eine doppelblättrige, goldene heraldische Rose mit goldenen Kelchblättern und großem, rundem, rotem Butzen.“

Der goldene Sparrenbalken in Rot steht für die jahrhundertelange Grundherrschaft der Grafen von Manderscheid (Wappen: „In Gold ein roter Sparrenbalken“) in Dockweiler, das schwarze Rost ist das Attribut des Kirchen- und Ortspatrons St. Laurentius. Die doppelblättrige goldene Rose verweist auf das Wappen der Herzöge von Arenberg („In Rot drei (2:1) goldene Rosen/Mispelblüten“), an die Dockweiler durch Erbteilung im 17. Jahrhundert fiel.

Ortsbeschreibung[Bearbeiten]

Bei der romanischen Kirche (um 1200) befinden sich Linden und Kastanien, die ein Alter von etwa 200 Jahren aufweisen und als Naturdenkmäler gelten. Im Dockweiler Wald befindet sich ein Sauerbrunnen. Südlich der Ortslage liegt ein Blocklavafeld (Naturdenkmal). Wandermöglichkeiten bieten sich im Waldgebiet im Dreieck Dockweiler-Daun-Kelberg.

Verkehrsanbindung[Bearbeiten]

  • Straße: über B 421 und B 410
  • Eisenbahn: Haltepunkt am alten Bahnhof in der Dauner Straße, von Mai-Oktober täglicher Taktverkehr auf der Eifelquerbahn mit Anbindung von / nach Gerolstein, Daun, Ulmen, Kaisersesch, Mayen und Andernach
  • Bus: zwei Regionallinien: 500/9311 Gerolstein-Daun-Cochem und 511/9367 ztw. Jünkerath-Hillesheim-Daun

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Dockweiler – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31. Dezember 2013 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. a b Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  3. Heinrich Beyer: Rheinisches Urkundenbuch, Band 1, Coblenz: Hölscher, 1860, Urkunde 532 (Online-Ausgabe bei dilibri)
  4. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen