Dodge Ramcharger

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Dodge
Dodge-Ramcharger.JPG
Ramcharger
Produktionszeitraum: 1974–1993
Klasse: SUV
Karosserieversionen: Kombi
Motoren: Ottomotoren:
5,2–7,2 Liter
(118–160 kW)
Länge: 4680–4720 mm
Breite: 2019 mm
Höhe: 1770–1910 mm
Radstand: 2690 mm
Leergewicht: 2130 kg
Vorgängermodell: keines
Nachfolgemodell: Dodge Durango

Der Dodge Ramcharger war ein großer SUV, den Dodge in den Modelljahren 1974 bis 1993 herstellte. Er wurde auf dem verkürzten Fahrgestell des Dodge Ram gebaut. Es gab eine Plymouth-Version namens Plymouth Trail Duster, die von 1974 bis 1981 angeboten wurde und der einzige SUV von Plymouth war.

Der 1981er Trail Duster entsprach im Wesentlichen dem Dodge Ramcharger; er unterschied sich von den anderen Modellen dadurch, dass er als erster eine nicht zu entfernende, bis ins Dach reichende Heckklappe besaß. Der Trail Duster hatte nur im Modelljahr 1981 dieses Detail; 1982 wurde er nicht mehr hergestellt.

Erste Serie[Bearbeiten]

Der Ramcharger wurde vorwiegend als Zweitürer mit permanentem Allradantrieb ausgeliefert; ab 1975 hab es auch eine heckgetriebene Variante. In den Modelljahren 1974 bis 1980 gefertigte Modelle haben ein demontierbares Dach; es gab auch Stoffdächer. Im ersten Produktionsjahr waren die Säulen des Aufbaus mit dem demontierbaren Dach verbunden. Die Autos wurden gewöhnlich von einem Chrysler-LA-Motor angetrieben, wobei der üblichste Hubraum 5,2 Liter war. Es gab auch einen 5,9 Liter-Motor und in den frühen Jahren sogar den Chrysler-RB-Motor mit 7,2 Liter Hubraum.

Als großer SUV konkurrierte der Ramcharger mit dem Chevrolet Blazer und dem Ford Bronco. Der Ramcharger wurde bisweilen auch bei Rallyes eingesetzt. Dort hatte er einigen Erfolg, z.B. erreichte er den ersten Platz beim Sno*Drift 1975.[1]

Zweite Serie[Bearbeiten]

Eine zweite Serie des Ramcharger wurde in Mexiko basierend auf dem Dodge Ram der zweiten Serie 1999 gebaut, allerdings nicht für den US-Markt. Dieses Modell erreichte aber nie die Verkaufszahlen der ersten Serie und wurde ca. 2002 eingestellt. Ein interessantes Detail dieser Serie war ein kleiner Klappsitz im Laderaum: er war seitlich eingebaut und nicht so groß wie die anderen Sitze, was ihn für lange Strecken unkomfortabel machte.

Der Ramcharger wurde nicht in den USA verkauft, weil Daimler-Chrysler zwei Mittelklasse-SUVs im Programm hatte, den Jeep Grand Cherokee und den Dodge Durango. Auf dem SUV-Markt wurden 4- und 5-türige Fahrzeuge gegenüber 2-türigen Versionen bevorzugt. Auch GM stellte seine Modelle Tahoe und Yukon in 2-türiger Ausführung ein.

Motoren[Bearbeiten]

  • 5,2 l-Achtzylinder-V-Motor (118 kW) 'Chrysler LA'
  • 5,9 l-Achtzylinder-V-Motor (145 kW) 'Chrysler LA'
  • 7,2 l-Achtzylinder-V-Motor (160 kW) 'Chrysler RB'
Dodge Ramcharger (1970er-Jahre)
Dodge Ramcharger für den mexikanischen Markt

Weblinks[Bearbeiten]

Fußnoten[Bearbeiten]

  1. www.sno-drift.org, siehe auch englische Wikipedia