Dogern
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Baden-Württemberg | |
| Regierungsbezirk: | Freiburg | |
| Landkreis: | Waldshut | |
| Höhe: | 315 m ü. NN | |
| Fläche: | 7,45 km² | |
| Einwohner: |
2.255 (31. Dez. 2010)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 303 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 79804 | |
| Vorwahl: | 07751 | |
| Kfz-Kennzeichen: | WT | |
| Gemeindeschlüssel: | 08 3 37 032 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Rathausweg 1 79804 Dogern |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Matthias Guthknecht | |
| Lage der Gemeinde Dogern im Landkreis Waldshut | ||
Dogern ist eine Gemeinde im Landkreis Waldshut in Baden-Württemberg.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geografie
Dogern ist eine der wenigen Siedlungen am Hochrhein, der die Grenze zur Schweiz bildet, die nicht direkt am Fluss liegt. Das hat historische Gründe. Aufgrund eines Hochwassers Mitte des 18. Jahrhunderts wurde das einstige Fischerdorf vom Rhein nordwärts an seine heutige Position hin verlagert.
In Dogern zweigt auf der rechten Rheinseite der Kanal für das Laufwasserkraftwerk Albbruck-Dogern ab. Der dadurch entstandene Stauraum (Aubecken) wird vom Schluchseewerk als Ausgleichsweiher für das gleichnamige Pumpspeicherkraftwerk genutzt.
[Bearbeiten] Nachbargemeinden
Im Westen und Norden grenzt Dogern an Ortsteile der Nachbargemeinde Albbruck im Nordosten und Osten an die Stadt Waldshut-Tiengen und ihre Stadtteile. Südlich und südwestlich des Rheins liegen die Schweizer Nachbargemeinden Full-Reuenthal, Leibstadt und Schwaderloch im Kanton Aargau.
[Bearbeiten] Gemeindegliederung
Zur Gemeinde Dogern gehören das Dorf Dogern, die Höfe Auhof, Rüttehof und Weihermatten und die Häuser Bei den Rheinhäusern (Am Rhein-Rheinweg) und Steingrube (Moosmatte).[2]
[Bearbeiten] Politik
Dogern bildet zusammen mit den Gemeinden Weilheim und Lauchringen eine Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft mit der Stadt Waldshut-Tiengen.
[Bearbeiten] Gemeinderat
Dem Gemeinderat gehören nach der Kommunalwahl vom 7. Juni 2009 neben dem Bürgermeister als Vorsitzenden 12 Mitglieder an.
| CDU | 6 Sitze |
| Freie Wähler | 6 Sitze |
[Bearbeiten] Wappen
Die Blasonierung des Wappens lautet: „In gespaltenem Schild vorne in Silber auf grünem Boden eine grüne Tanne, hinten in Blau ein zunehmender goldener Mond mit Gesicht.“
[Bearbeiten] Partnerschaft
Dogern verbindet seit 1988 eine Partnerschaft mit der französischen Gemeinde Le Grand-Lemps, dem Hauptort des gleichnamigen Kantons im Département Isère.
[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten] Kirche St. Clemens
Nach der Verlegung des Dorfes wegen immer wieder auftretender Hochwasser befanden sich nur noch Kirche und Friedhof nahe am Fluss. Nach einem erneuten großen Hochwasser um 1765 entstand die heutige Kirche St. Clemens; sie wurde 1767 fertig gestellt und am 19. Juli 1775 vom Konstanzer Weihbischof, Baron von Hornstein, konsekriert.[3]
[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur
Dogern war früher überwiegend von der Landwirtschaft geprägt. Inzwischen hat sich die Gemeinde zu einer Wohngemeinde der nahen Kreisstadt Waldshut-Tiengen entwickelt.
[Bearbeiten] Verkehr
Die Gemeinde Dogern liegt an der Bundesstraße 34 zwischen Basel und Schaffhausen und an der Hochrheinbahn Basel–Singen (Hohentwiel). Am Bahnhof Dogern halten stündlich Regionalbahnen Basel–Waldshut–Lauchringen der DB Regio AG; wochentags zu den Hauptverkehrszeiten verkehren Züge sogar alle halbe Stunde.
Die Entfernungen zu größeren Städten betragen 50 km nach Basel, 80 km nach Freiburg im Breisgau, 90 km nach Konstanz und 50 km nach Zürich.
[Bearbeiten] Ansässige Unternehmen
Das 1933 in einem sehr schlichten Baustil errichtete Kraftwerk nimmt unter den Anlagen der ED-Gruppe eine Sonderstellung ein: Im Gegensatz zu allen anderen Kraftwerken ist es nicht direkt in einen Fluss gebaut, sondern entnimmt das Wasser für die Turbi
[Bearbeiten] Medien
In Dogern ist die Zeitung Südkurier vertreten. Dazu kommen die Anzeigenblätter "WOM" und "Anzeiger Hochrhein". Für den SWR ist das Radiostudio in Waldshut zuständig.
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Bevölkerungsentwicklung in den Gemeinden Baden-Württembergs 2010 (Hilfe dazu)
- ↑ Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band VI: Regierungsbezirk Freiburg Kohlhammer, Stuttgart 1982, ISBN 3-17-007174-2. S. 1037–1038
- ↑ Beschreibung auf kath-waldshut-dogern.de
[Bearbeiten] Weblinks
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