Doggybag

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Eine Styroporbox, wie sie in den USA von Restaurants zur Mitnahme von Essensresten bereitgehalten wird.

Doggybag, auch Doggy Bag (wörtlich: „Hundetüte“) ist die englischsprachige Bezeichnung für verschiedene Formen von Behältern, die in der Gastronomie für das Einpacken und den Transport der Reste von bestellten und nicht vollständig verzehrten Mahlzeiten bestimmt sind. Diese Speisereste können so von Restaurant-Gästen für den späteren Verzehr mitgenommen werden.

Das Wort leitet sich von einer Zusammenziehung der englischen Wörter dog (Hund) beziehungsweise der Verkleinerungsform doggy für Hündchen und dem Wort bag (Sack oder Tüte) ab. Offiziell sind die eingepackten Reste für den Hund der Gäste bestimmt, so die Sprachregelung. Dabei ist es jedoch unerheblich, ob überhaupt ein Hund zum Haushalt der Gäste gehört, ob dieser mit im Restaurant war oder eventuell gar bereits dort versorgt wurde. Tatsächlich sind die Reste meistens für die Gäste selbst oder für Daheimgebliebene bestimmt.

In den Vereinigten Staaten ist es inzwischen generell unüblich geworden, vorzuschützen, die Reste der Mahlzeit wären für den Hund bestimmt. Stattdessen bittet man den Kellner offen um eine Box (zumeist eine verschließbare Schachtel aus Schaumpolystyrol).

In vielen Restaurants werden mit dem Ziel der Kundenbindung übriggebliebene Speisereste auf Wunsch eingepackt. Entweder bitten die Gäste beim Kellner darum oder aber das Gasthaus bietet bei merklichen Resten größerer Portionen das Reste-Einpacken nach Abschluss einer Mahlzeit als Dienstleistung an. Gängig ist das Verfahren in Deutschland insbesondere bei griechischen, kroatischen und chinesischen, aber auch in deutschen Restaurants, allerdings nicht in der gehobenen Kategorie.

Die Übergabe der Reste kann vom Gast rechtlich verlangt werden, da er das vollständige Essen bezahlt. Allerdings könnte der Gastronom für das Material der Verpackung und für die Dienstleistung des Einpackens ein Zusatzentgelt fordern, was aber unüblich ist.