Dokdo-Klasse
| Dokdo-Klasse | |
|---|---|
ROKS Dokdo |
|
| Geschichte | |
| Typ | amphibisches Angriffsschiff |
| Einheiten | 2 + 2 in Fertigung |
| Dienstzeit |
3. Juli 2007 |
| Technische Daten | |
| Verdrängung |
18800 t |
| Länge |
199 m |
| Breite |
31 m |
| Tiefgang |
7 m |
| Besatzung |
700 Mann |
| Antrieb |
4 S.E.M.T. Pielstick 16 PC2.5 STC Diesel CODAD |
| Geschwindigkeit |
18-23 Knoten |
| Reichweite |
N/A |
| Bewaffnung | |
| Zulandung |
|
Die Dokdo-Klasse ist ein Typ amphibischer Angriffsschiffe der südkoreanischen Marine. Das Projekt wurde früher als LPX bezeichnet. Mit dem Bau des Typschiffs ROKS Dokdo (LPH 6111) wurde von der beauftragten Werft Hanjin Heavy Industry Co. Ltd aus Busan am 12. Juli 2005 begonnen.
Das Typschiff wurde nach dem koreanischen Namen des Liancourt-Felsen benannt und am 3. Juli 2007 in Dienst gestellt. Das erste LSF-II, eine südkoreanische LCAC-Eigenentwicklung, wurde bereits im April in das Welldeck des Schiffes gefahren.
[Bearbeiten] Aufbau und Technik
Die Schiffe der Dokdo-Klasse sind die größten der südkoreanischen Marine und etwas größer als der spanische Flugzeugträger Príncipe de Asturias (R-11). Das Schiff wurde nach dem Over-The-Horizon-Konzept (OTH) der US Navy konzipiert, das heißt schweres Gerät wird aus über 80 Kilometer Entfernung vom Strand auf hoher See ausgebootet und landet dann an. Dazu kann es mit zehn Hubschraubern vom Typ SH-60 Sea Hawk bestückt werden, alternativ sind auch zehn Senkrechtstarter (zum Beispiel Hawker Siddeley Harrier oder Lockheed Martin F-35B) von Verbündeten denkbar, da das Deck darauf ausgelegt ist, dem heißen Abgasstrahl der Triebwerke zu widerstehen.
Im Rumpf des Schiffes befinden sich bis zu 720 Marineinfanteristen, zehn Panzer, zehn LKW, sieben AAVs, drei Feldgeschütze, zehn Helikopter und zwei LCAC-Luftkissenboote. Zur Luftraumüberwachung und Nahbereichsverteidigung sind ein Smart-L-Radar von Thales, ein RIM-116-Rolling-Airframe-Missile-Werfer und zwei Goalkeeper-Systeme vorhanden.