Dolgener See (Feldberger Seenlandschaft)

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Dolgener See

BW

Geographische Lage Landkreis Mecklenburgische Seenplatte
Zuflüsse viele kleinere Zuflüsse
Abfluss zum Grünower See
Orte in der Nähe Dolgen, Lüttenhagen, Koldenhof
Daten
Koordinaten 53° 20′ 23″ N, 13° 21′ 21″ O53.33968888888913.35576944444497.8Koordinaten: 53° 20′ 23″ N, 13° 21′ 21″ O
Dolgener See (Mecklenburg-Vorpommern)
Dolgener See
Höhe über Meeresspiegel 97,8 m ü. NHN
Fläche 0,69 km²dep1f5
Volumen 6.840.000 m³f8
Maximale Tiefe 27,5 mf10
Mittlere Tiefe 10,06 mf11
Karte Feldberger Seenlandschaft 2009.png

Der Dolgener See liegt westlich von Feldberg, dem Hauptort der Gemeinde Feldberger Seenlandschaft im Naturpark Feldberger Seenlandschaft. Er ist ein glazialer Zungenbeckensee, in einem Endmoränengebiet eingebettet. Er hat eine ungefähre Länge von rund 4,2 Kilometern und eine ungefähre Breite von nur 200 Metern. Der sehr schmale sichelförmige See ist wenig gegliedert und ändert seine Ausrichtung von Nord-Süd im Süden auf Ost-West im Norden. Der See gehört mit fast hundert Metern über NHN zu den höchstgelegenen Seen in Mecklenburg-Vorpommern. Die umliegenden Höhen erreichen 128 m ü. NHN unweit des Ostufers. Drei Ortschaften liegen in der Nähe des Sees. Das sind Dolgen im Westen, Lüttenhagen im Osten und Koldenhof im Südwesten. Am Südzipfel liegt das Sägewerk Koldenhof. Der Südteil und große Teile des Ostufers sind bewaldet, der Rest wird landwirtschaftlich genutzt. Nördlich des Sees verläuft die stillgelegte Bahnstrecke Thurow–Feldberg.

Name[Bearbeiten]

Der Name Dolgener See leitet sich vom altslawischen Wort dlŭgŭ für lang ab.[1]

Siehe auch[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  1. Paul Kühnel: Die slavischen Ortsnamen in Meklenburg. In: Jahrbücher des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde. Bd. 46, 1881, ISSN 0259-7772, S. 3–168, hier S. 41.