Dolon

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Dieser Artikel behandelt die Gestalt in der griechischen Mythologie. Für den Kreis Dolon (多伦县; Pinyin: Duōlún Xiàn) des Xilin-Gol-Bundes im Zentrum des Autonomen Gebiets Innere Mongolei der Volksrepublik China, siehe Dolon (Xilin Gol).
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Dolon. Detail eines attisch-rotfigurigen Lekythos, um 460 v. Chr.

Dolon (griechisch Δόλων) ist eine Gestalt in der griechischen Mythologie, Sohn des Herolds Eumedes. Er war in Homers Ilias ein Kundschafter auf Seiten Trojas. In der letzten Schlacht, in der Troja schon dem Untergang geweiht war, schlich er sich des Nachts verkleidet in das Lager der Griechen, wurde jedoch von Odysseus und Diomedes entlarvt, verhört und getötet. Sein Verrat brachte dem Thraker Rhesos den Tod.

Der 10. Gesang der Ilias, in dem diese Geschehnisse geschildert werden, heißt darum auch Dolonie.

Einige Autoren (u. a. L. Gernet, R. Girard) haben bei Dolon die mythisierte Figur eines Menschenopfers (pharmakòs) gesehen. Dafür bezeichnend sei Gernet zufolge die Beschreibung Dolons als „hässlich“ (so auch bei Euripides’ Troerinnen) und „schnellfüßig“ wie auch die Anschuldigung, er wolle die Leichen berauben.

[Bearbeiten] Siehe auch

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Dolon – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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