Domèvre-sur-Durbion

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Domèvre-sur-Durbion
Domèvre-sur-Durbion (Frankreich)
Domèvre-sur-Durbion
Region Lothringen
Département Vosges
Arrondissement Épinal
Kanton Châtel-sur-Moselle
Gemeindeverband Communauté d’agglomération d’Épinal.
Koordinaten 48° 17′ N, 6° 28′ O48.2861111111116.4713888888889304Koordinaten: 48° 17′ N, 6° 28′ O
Höhe 299–365 m
Fläche 12,51 km²
Einwohner 276 (1. Jan. 2011)
Bevölkerungsdichte 22 Einw./km²
Postleitzahl 88150
INSEE-Code

Blick auf das Dorf Domèvre-sur-Durbion mit der Kirche St. Mauritius

Domèvre-sur-Durbion ist eine französische Gemeinde im lothringischen Département Vosges. Sie gehört zum Arrondissement Épinal, zum Kanton Châtel-sur-Moselle und seit 2012 zum Gemeindeverband Communauté d’agglomération d’Épinal.

Geografie[Bearbeiten]

Lage der Gemeinde Domèvre-sur-Durbion im Département Vosges

Die 276 Einwohner (1. Januar 2011) zählende Gemeinde Domèvre-sur-Durbion liegt 13 Kilometer nördlich des Stadtzentrums von Épinal, der Hauptstadt (chef-lieu) des Départements Vosges.

Das 12,51 Quadratkilometer große Gemeindegebiet umfasst einen Talabschnitt des Mosel-Zuflusses Durbion. Nach Norden und Osten steigt das Bodenrelief sanft an, das Plateau erreicht an der östlichen Gemeindegrenze 365 m über dem Meer. Die Waldanteile der Gemeinde im Norden (Bois des Évreux) und Osten (Bois des Épinettes, Bois Saint-Pierre) gehören zu einem großen zusammenhängenden Forst, der sich zwölf Kilometer weit nach Nordosten bis Rambervillers ausbreitet.

Nachbargemeinden von Domèvre-sur-Durbion sind Hadigny-les-Verrières im Norden, Badménil-aux-Bois im Nordosten, Bayecourt im Südosten, Girmont im Südwesten, Pallegney im Westen sowie Zincourt im Nordwesten.

Geschichte[Bearbeiten]

Bis zum Jahr 1711 war Domèvre noch Teil des Banns Bayecourt und abhängig vom Kapitel Remiremont.[1]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006
Einwohner 251 281 254 255 280 300 265

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Kirche St. Mauritius (Église Saint-Maurice), Monument historique[2]
  • Wegekreuz (Croix de Carrefour) an der Straße nach Girmont, Monument historique[3]
  • Reste eines Renaissance-Schlosses aus dem 16. Jahrhundert (zerstört im Ersten Weltkrieg)[4]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Die Landwirtschaft spielt in Domèvre nach wie vor eine Rolle. Neben den Beschäftigten in Landwirtschafts-, kleinen Handwerks- und Dienstleistungsbetrieben sind die Pendler in das nahegelegene Ballungsgebiet um Épinal und Thaon-les-Vosges die größte Gruppe der Erwerbstätigen in Domèvre.

Verkehrsanbindung[Bearbeiten]

Durch Domèvre führt die Départementsstraße 10 von Châtel-sur-Moselle nach Girecourt-sur-Durbion. Im sechs Kilometer entfernten Thaon-les-Vosges besteht Anschluss an die zweispurige Nationalstraße 57 von Épinal nach Nancy sowie an das Bahnnetz der TER Lorraine (Bahnlinie Nancy-Épinal-Remiremont).

Quellen[Bearbeiten]

  1. vincey-epinal-genealogie.com (französisch)
  2. Kirche St. Mauritius in der Base Mérimée des französischen Kulturministeriums (französisch)
  3. Wegekreuz in der Base Mérimée des französischen Kulturministeriums (französisch)
  4. Bilder der Reste des ehemaligen Schlosses

Weblinks[Bearbeiten]