Dom Aleixo (Subdistrikt)
| Subdistrikt Dom Aleixo | ||
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| Hauptstadt | Dili | |
| Fläche | 33,12 km²[1] | |
| Einwohnerzahl | 105.154 (2010)[1] | |
| Sucos | Einwohner (2010)[2] | |
| Bairro Pite | 27.875 | |
| Comoro | 65.404 | |
| Fatuhada | 7.178 | |
| Kampung Alor | 4.697 | |
| Übersichtskarte | ||
Dom Aleixo ist ein Subdistrikt, der den westlichen Teil der osttimoresischen Landeshauptstadt Dili bildet. Der Namensgeber des Subdistrikts ist der timoresische Volksheld Dom Aleixo.
Inhaltsverzeichnis |
Geographie [Bearbeiten]
Dom Aleixo bildet den Westen des Distrikts Dili. Im Osten liegt der Subdistrikt Vera Cruz, im Westen der Distrikt Liquiçá mit dem Subdistrikt Bazartete und im Süden berührt Dom Aleixo mit einer Spitze den Distrikt Aileu mit dem Subdistrikt Laulara. Im Norden befindet sich die Straße von Wetar. Hier mündet der Rio Comoro ins Meer. Der Fluss führt allerdings nur zur Regenzeit Wasser. Nahe der Westgrenze liegt der Tibarsee, einer der wenigen größeren Seen Osttimors. Drei kleine Salzseen liegen daneben in Tasitolu, die in der Regenzeit vom Mota Tasitolu gespeist werden. Sie sind eine ausgewiesene Important Bird Area und als Friedenspark unter besonderen Schutz. Ebenfalls in Tasitolu befindet sich eine sechs Meter hohe Monomentalstatue von Papst Johannes Paul II.. Die Grenze zu Vera Cruz im Nordosten bildet der Maloa. Zwischen Maloa und Rio Comoro mündet ein dritter temporärer Fluss in Dom Aleixo ins Meer.[3]
Der Subdistrikt teilt sich in vier Sucos: Bairro Pite (Bairo Pite), Comoro, Fatuhada und Kampung Alor. Alle Sucos sind als urban klassifiziert.
Im Suco Comoro befindet sich der internationale Flughafen Presidente Nicolau Lobato und das Kulturzentrum von Arte Moris.
In Fatuhada befindet sich seit Oktober 2010 das neue Hauptquartier der Verteidigungskräfte Osttimors errichtet.[4]
Einwohner [Bearbeiten]
In Dom Aleixo leben 105.154 Menschen (2010,[1] 2004: 71.489[5]). Der Altersdurchschnitt beträgt 20,9 Jahre (2010,[1] 2004: 20,0 Jahre[6]).
Auch im städtischen Dili werden von den Einwohnern Felder und Gärten bewirtschaftete, um den Lebensunterhalt aufzubessern. 8 % der Haushalte in Dom Aleixo verfügen über Kokospalmen, 11 % bauen Maniok, 8 % Gemüse, 10 % Mais und 2 % sogar Kaffee an.[2] Zudem werden Haustiere wie Hühner und Schweine gehalten.
Geschichte [Bearbeiten]
Kampung Alor war früher das Viertel, in dem sich die arabischstämmige Bevölkerung Ende des 19. Jahrhunderts ansiedelten. Es handelt sich um Nachfahren des jemenitischen Stamms der Kathiri aus Hadramaut. In Kampung Alor befindet sich die Annur-Moschee, die größte Moschee Dilis.
Auf dem Gelände des Friedensparks Tasitolu hielt Papst Johannes Paul II. am 12. Oktober 1989 eine Messe. Am 20. Mai 2002 wurde hier die Unabhängigkeit Osttimors ausgerufen.
Der Westen Dilis war einer der Schwerpunkte der Unruhen in Osttimor 2006. Immer wieder kam es hier zu Kämpfen und anderen Zwischenfällen.
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ a b c d Direcção Nacional de Estatística: 2010 Census Wall Chart (English) (PDF; 2,7 MB)
- ↑ a b Direcção Nacional de Estatística: Suco Report Volume 4 (englisch) (PDF; 9,8 MB)
- ↑ Timor-Leste GIS-Portal
- ↑ Timor Post, 20. Juli 2010, Headquarter for F-FDTL to be constructed
- ↑ Direcção Nacional de Estatística Census 2004
- ↑ Direcção Nacional de Estatística: Census of Population and Housing Atlas 2004 (PDF; 14,0 MB)
Siehe auch [Bearbeiten]
Weblinks [Bearbeiten]
-8.5466666666667125.52472222222Koordinaten: 8° 33′ S, 125° 31′ O