Dom von Monza

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Der Dom von Monza
Blick in den Kirchenraum

Der Dom von Monza ist Johannes dem Täufer geweiht und wurde im frühen 7. Jh. von der bayrisch-stämmigen Königin Theodelinde in Auftrag gegeben. Die Basilika ist somit eine der ältesten Kirchen der Lombardei.

Baugeschichte[Bearbeiten]

Die zur Aussteuer der Königin gehörende Eiserne Krone ist heute im Dommuseum aufbewahrt. Als Theodelinde 627 starb, wurde sie in der Basilika beigesetzt, und der Ort wurde gleich ein Andachtsort.

Die Kirche wurde nach dem Heiligen Jahr 1300 von den Visconti umgebaut und erhielt im Laufe der folgenden Jahrhunderte ihr heutiges Gesicht mit gotischen und neuzeitlichen Elementen.

Der Turm wurde zwischen 1592 und 1606 errichtet und ist 75 m hoch. Er enthält ein achtstimmiges Geläut in der Schlagtonfolge a0–h0–cis1–d1–e1–fis1–gis1–a1. Die Glocken goss Bartolomeo Bozzio im Jahre 1741.

Ausstattung[Bearbeiten]

Die große Domorgel wurde 2002 von dem Orgelbauer Metzler (Schweiz) errichtet, und zwar in einem vorhandenen Orgelgehäuse. Das Instrument hat 29 Register auf zwei Manualen und Pedal.[1]

I Hauptwerk C–f3
1. Principal 16'
2. Principal 8'
3. Viola da gamba 8'
4. Rohrflöte 8'
5. Octave 4'
6. Traversflöte 4'
7. Quinte 22/3'
8. Superoctave 2'
9. Mixtur V 2'
10. Cornet III
11. Trompete 8'
12. Clairon 4'
II Positiv C–f3
13. Principal 8'
14. Bourdon 8'
15. Octave 4'
16. Rohrflöte 4'
17. Nasard 22/3'
18. Superoctave 2'
19. Waldflöte 2'
20. Sesquialtera I-II 22/3'
21. Scharf IV 1'
22. Schalmey 8'
23. Vox humana 8'
Tremulant
Pedalwerk C–f1
24. Subbass 16'
25. Octavbass 8'
26. Octave 4'
27. Rauschpfeife 22/3'
28. Posaune 16'
29. Trompete 8'

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Informationen zur Orgel (italienisch) und zur Disposition

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Dom von Monza – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

45.583539.275787Koordinaten: 45° 35′ 0,7″ N, 9° 16′ 32,8″ O