Domina (Rebsorte)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Domina-Traube

Domina ist eine rote Rebsorte, eine Neuzüchtung von Peter Morio aus dem Jahr 1927 aus einer Kreuzung von Blauer Portugieser und Spätburgunder für das Institut für Rebenzüchtung Geilweilerhof. Züchterisch nachbehandelt hat sie in den 1950er Jahren Bernhard Husfeld.

Die Sorte zeigt gute Frostbeständigkeit. Die Weine sind sehr dunkel, als Deckwein geeignet, in guten Lagen auch voll und extraktreich mit hohem Gerbstoffgehalt. Gelegentlich liegen die Säurewerte etwas zu hoch. Ihr Hauptverbreitungsgebiet ist vor allem das Weinbaugebiet Franken. Im Jahr 2007 waren in Deutschland 404 Hektar (= 0,4% der deutschen Rebfläche) [1] mit der Rebsorte Domina bestockt. Die Fläche ist seit einigen Jahren konstant. Im Jahr 2006 waren noch 395 Hektar [2] Anbaufläche bestockt, nachdem im Jahr 1999 bereits 187 Hektar [3] erhoben wurden. Kleinste Bestände sind auch in der Schweiz bekannt (0,08 Hektar, Stand 2009, Quelle: Office fédéral de l'agriculture OFAG [4]).

Synonyme: Züchtungsnummer Geilweilerhof 4- 25- 7 oder GF. IV-25-7 N

Abstammung: Blauer Portugieser x Spätburgunder

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Rebsortenverteilung in Deutschland

Die Rebflächen in Deutschland verteilten sich im Jahr 2007 wie folgt auf die einzelnen Anbaugebiete:

Weinbaugebiet Rebfläche (Hektar)
Ahr 10
Baden unter 0,5
Franken 346
Hessische Bergstraße -
Mittelrhein -
Mosel 6
Nahe 11
Pfalz 7
Rheingau 1
Rheinhessen 20
Saale-Unstrut unter 0,5
Sachsen 3
Stargarder Land -
Württemberg unter 0,5
TOTAL Deutschland 2007 404

Quelle: Rebflächenstatistik vom 13. März 2008, Statistisches Bundesamt, Wiesbaden 2008 in Beschreibende Sortenliste des Bundessortenamtes 2008, Seite 198ff. [5]

[Bearbeiten] Siehe auch

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Deutsches Weininstitut: Statistik 2008/2009, (PDF Datei). Mainz 2008.
  2. Deutsches Weininstitut: Statistik 2007/2008, (PDF Datei). Mainz 2007.
  3. Deutsches Weininstitut: Statistik 2004/2005, (PDF Datei). Mainz 2004.
  4. Das Weinjahr 2009 (PDF), Herausgeber Office fédéral de l'agriculture OFAG
  5. Beschreibende Sortenliste des Bundessortenamtes 2008(PDF)

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Literatur

Meine Werkzeuge
Namensräume
Varianten
Aktionen
Navigation
Mitmachen
Drucken/exportieren
Werkzeuge
In anderen Sprachen