Dominantseptnonakkord

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Großer und kleiner Nonakkord, jeweils mit G als Grundton
mehrere Nonakkorde in Folge - Ausschnitt aus Claude Debussys Nuages.

Der Dominantseptnonakkord, kurz Nonakkord (Zeichen: D9) ist ein Dominantseptakkord mit zusätzlicher großer oder kleiner None (großer oder kleiner Nonakkord).

Der Dominantseptnonakkord ist ein Fünfklang. Er entsteht durch Aufschichten( also immer auf den letzten Ton bezogen) von zwei weiteren Terzen auf den Ausgangsdreiklang. Ausgehend von einem Dominantseptakkord(=Ausgangsdreiklang + kleine Terz) Vierklang entsteht durch Anzufügen einer weiteren großen bzw. kleinen Terz ein großer oder kleiner Dominantseptnonakkord.

Beispiel: G7 g h d f

G7/9 g h d f a

Umgangssprachlich wird der Dominantseptnonakkord '7-9er' genannt. In der Regel ist ein '7-9er' -wie auch im Beispiel- ein '7er' mit großer Terz. (Oder wenn man vom Grundton her zählt, ein Dominantseptakkord mit großer None.)

Er stellt sich als stilistisches harmonisches Mittel der Romantik im 19. Jahrhundert heraus. Wie viele Akkorde, welche ursprünglich in einem speziellen funktionalen Zusammenhang standen, hat sich auch der Nonakkord harmonisch verselbstständigt und erscheint mitunter unaufgelöst in Reihe.

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