Don Drummond

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Don Drummond (* 12. März 1932[1] in Kingston, Jamaika; † 6. Mai 1969 ebenda) war ein jamaikanischer Ska-Musiker und Mitglied der Urbesetzung der Skatalites.

Drummond wurde in Kingston geboren und besuchte dort später die legendäre Alpha Boys School. Er spielte die Posaune wie kaum jemand vor und auch nach seiner Zeit, war jedoch latent geistesgestört. Die unter anderem von den Skatalites gespielten Stücke und großen Erfolge Occupation und Eastern Standard Time stammten aus seiner Feder. Don Drummonds steile Karriere endete am Neujahrstag 1965. Er hatte seine Geliebte, die Tänzerin Anita „Marguerita“ Mahfood, erstochen. Er wurde vom Gericht umgehend in die Bellevue-Anstalt eingewiesen, wo er bis zu seinem Tod blieb. Am 6. Mai 1969 beging Don Drummond vermutlich Selbstmord. Auch hier gibt es einige Gerüchte über eine Verschwörung, die bis hin zu Mord reichen.[2] Drummonds Verlust sorgte für die vorübergehende Trennung der Skatalites im August 1965 und möglicherweise auch für das Ende der glorreichen Ska-Phase in Jamaika.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Klive Walker: Dubwise: reasoning from the reggae underground. Insomniac Press, Toronto 2005, ISBN 1-894663-96-9 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  2. Bob Timm: Was Don Drummond Murdered? (Englisch) In: about.com. 22. August 1997. Archiviert vom Original am 28. April 2005. Abgerufen am 12. März 2010.

Weblinks[Bearbeiten]