Don McLean

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Don McLean, 2008

Don McLean (* 2. Oktober 1945 in New Rochelle, New York) ist ein US-amerikanischer Sänger und Komponist, dessen bekanntester Song die Ballade American Pie ist.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] American Pie

Der Sohn eines Elektro-Handelsvertreters lernte 1969 auf der Hudson River Sloop Clearwater Pete Seeger kennen. Trotz einer Widmung Seegers bot er seine erste LP Tapestry 37 Plattenfirmen vergeblich an. Die LP verkaufte sich dann langsam, aber stetig.

Der Song American Pie aus dem Jahr 1971 war für McLean finanziell sehr erfolgreich, hat aber einen rätselhaften Text. Auf die Frage, was dieser Songtext bedeute, antwortete McLean einmal scherzhaft: „Er bedeutet, dass ich nie wieder zu arbeiten brauche“ („It means I never have to work again“). Später ergänzte er aber dann: „Sie werden viele Interpretationen meiner Songtexte finden, aber keine von mir. Entschuldigen Sie bitte, dass ich Sie in dieser Hinsicht allein lassen muss, aber mir ist schon vor langer Zeit klargeworden, dass Songschreiber nur ihre Texte schreiben und ansonsten würdiges Schweigen bewahren sollten.“

Unter anderem handelt der Song auch vom Tod Buddy Hollys, der bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kam. Nach dem 11. September 2001 wurde vom Radioverbund Clear Channel Communications eine Liste mit 150 Liedern herausgegeben mit der Empfehlung, diese vorerst nicht mehr zu senden. American Pie befand sich darunter.

[Bearbeiten] Weitere Songs

Ein Gedicht über McLean, Killing Me Softly With His Blues von Lori Lieberman, wurde in das Musikstück Killing Me Softly von Charles Fox und Norman Gimbel umgearbeitet. Von Lieberman stammt auch die Originalaufnahme aus dem Jahr 1971. Roberta Flack machte dieses Stück im Jahr 1973 zum Hit. Eine aktuellere Version stammt von den Fugees.

Weitere bekannte Songs von McLean sind Vincent (Starry, Starry Night), das sich dem niederländischen Maler Vincent van Gogh widmet, Castles in the Air und Winterwood.

Im Jahr 1981 hatte McLean einen internationalen Nummer-Eins-Hit mit dem Roy-Orbison-Klassiker Crying. Orbison selbst beschrieb ihn einmal als „die Stimme des Jahrhunderts“.

[Bearbeiten] Diskografie

  • Tapestry, 1970
  • American Pie, 1971
  • Don McLean, 1972
  • Playin' Favorites, 1973
  • Homeless Brother, 1974
  • Solo, 1976 (live)
  • Prime Time, 1977
  • Chain Lightning, 1978
  • Believers, 1981
  • Dominion, 1982 (live)
  • For The Memories I & II, 1986-7
  • Love Tracks, 1987
  • Headroom, 1990
  • Favourites and Rarities, 1993
  • River of Love, 1995
  • Don McLean Sings Marty Robbins, 2001
  • Starry Starry Night, 2001 (live)
  • You've Got To Share, 2003 ("The Kid's Album")
  • The Western Album, 2003
  • Christmastime!, 2004
  • Rearview Mirror, 2005

[Bearbeiten] Singles

Jahr Titel Chart Position
U.S. UK DE NL
1972 "American Pie" 1 2 9 10
"Vincent" 12 1 21 16
"Castles In The Air" 12 - - -
1973 "Everyday" - 38 - -
"Dreidel" 21 - - 18
"If We Try" 58 - - -
1975 "Wonderful Baby" 93 - - -
1980 "Crying" 5 1 - 1
1981 "Since I Don't Have You" 23 - - -
"It's Just The Sun" 83 - - -
"Castles In The Air" 36 47 - 42
1991 "American Pie (1991)" - 12 - -

[Bearbeiten] Weblinks

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