Don Murray

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Don Murray (Begriffsklärung) aufgeführt.

Donald Patrick Murray (* 31. Juli 1929 in Hollywood, Kalifornien, USA) ist ein US-amerikanischer Film- und Theaterschauspieler sowie Drehbuchautor, Filmregisseur und Filmproduzent.

Biografie[Bearbeiten]

Der Sohn von Bühnenschauspielern, der in East Rockaway (New York) die East Rockaway High School besuchte, studierte Schauspiel an der American Academy of Dramatic Arts. Um sich Geld zu verdienen, arbeitete Murray an der Börse, bis er 1951 am Broadway debütierte.

1952 hätte Murray als Soldat im Koreakrieg kämpfen sollen, doch entzog er sich dem aktiven Militärdienst als Kriegsdienstverweigerer. Stattdessen versorgte er in Lazaretten Flüchtlinge.

Nicht vor 1955 kehrte Murray zur Schauspielerei zurück, und feierte mit The Skin of Our Teeth sein Bühnen-Comeback. Nachdem er bereits ab 1950 in einigen Nebenrollen als Filmschauspieler zu sehen war, feierte Murray doch 1956 mit Bus Stop sein Kinodebüt. 1957 erhielt er für seine Darstellung des Bo Decker eine Oscar-Nominierung in der Kategorie Bester Nebendarsteller. Auch wurde er für den British Film Academy Award nominiert.

Unter der Regie von Fred Zinnemann übernahm er 1957 die Hauptrolle eines drogenabhängigen Koreakrieg-Heimkehrers an der Seite von Eva Marie Saint und Anthony Franciosa in dem Film Giftiger Schnee.

Bei den Dreharbeiten zu Bus Stop lernte er die Filmschauspielerin Hope Lange kennen, die er am 14. April 1956 heiratete. Das Paar bekam zwei Kinder, von denen Sohn Christopher Murray heute ebenfalls als Schauspieler tätig ist, der Sohn Sean arbeitet als Filmkomponist. Doch die Ehe wurde bereits 1961 geschieden. Nur ein Jahr später, 1962, fand Murray mit der Gelegenheitsdarstellerin Bettie Johnson sein Glück.

Eine Hauptrolle spielte er unter der Regie von Henry Hathaway in dem Western Schieß zurück, Cowboy (From Hell to Texas), trotzdem blieb seine weitere Karriere überwiegend auf B-Movies und Fernsehserien beschränkt. Einer seiner bekannteren Filme war das 1972 produzierte Science-Fiction-Epos Eroberung vom Planet der Affen. Auch stand er 1986 in Peggy Sue hat geheiratet vor der Kamera.

1970 debütierte Murray auch als Regisseur des Filmdramas The Cross and the Switchblade, für das er Pat Boone und Erik Estrada als Hauptdarsteller gewinnen konnte. Sowohl dieser Exkurs hinter die Kamera als auch seine zwei weiteren Regiearbeiten erwiesen sich als Flop.

Sein bisheriges Filmschaffen wurde mit einem Stern auf dem Walk of Fame geehrt.

Filmografie[Bearbeiten]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]