Don Was

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Don Was

Don Was (* 13. September 1952 in Detroit, Michigan; als Don Fagenson) ist ein US-amerikanischer Musiker und Plattenproduzent.

Biografie[Bearbeiten]

Don Was und Was (Not Was)[Bearbeiten]

Don Was war zuerst als Bassgitarrist und Sessionmusiker unterwegs. Unter Benutzung seines Künstlernamens gründete er zusammen mit seinem Jugendfreund David Weiss in den frühen 1980er Jahren die Rockgruppe Was (Not Was). Nach fünf eingespielten Alben trennte man sich 1993. Der 1987 von ihm geschriebene Titel Walk The Dinosaur ist sein größter Erfolg als Songwriter mit Plätzen unter den Top10 in Österreich und Großbritannien. Bemerkenswerter jedoch ist, dass der Titel in zahlreichen Filmen zu hören ist (u.a. Super Mario Bros. (1993), The Flintstones (1994) und The Dream Team (1989)). Im Jahre 2006 formierte man sich erneut und kündigte für das Jahr 2007 gleich zwei Alben an.

Karriere als Produzent[Bearbeiten]

Seine größte Bekanntheit erhielt er erst mit Beginn der 1990er Jahre durch seine Produzententätigkeit für so namhafte Künstler wie Bob Dylan, The Rolling Stones (Voodoo Lounge (1994), Stripped (1995), Bridges to Babylon (1997), A Bigger Bang (2005)), Kris Kristofferson, George Clinton, Randy Newman, Carly Simon, Bob Seger, Glenn Frey, Iggy Pop, Khaled, Stevie Nicks, Brian Wilson, Roy Orbison, B. B. King, Jackson Browne, Ziggy Marley, Al Green, Garth Brooks, Ringo Starr, Lyle Lovett, Joe Cocker, Willie Nelson, Elton John, Bonnie Raitt, The B-52's, Barenaked Ladies, The Black Crowes, The Presidents of the United States of America, Hootie and the Blowfish, Ofra Haza u.v.a.m.. 2011 wurde er zum Chief Creative Officer des Jazzlabels Blue Note Records bestellt.[1]

1997 veröffentlichte Don Was das Album Forever Is A Long Long Time unter dem Projektnamen Orquestra Was. An den Aufnahmen zur Platte – eine Sammlung von Songs des Country-Sängers Hank Williams in Jazz- und Soul-Arrangements – waren auch einige Musiker von Was (Not Was) beteiligt, darüber hinaus wieder eine große Zahl von Gastmusikern wie Kris Kristofferson und Herbie Hancock. Zum Album entstand außerdem ein von Francis Ford Coppola produzierter Kurzfilm.

Don Was und die Filmindustrie[Bearbeiten]

Weiterhin war er als musikalischer Direktor bzw. musikalischer Berater an diversen Filmproduktionen beteiligt. Bekannt sein dürften u.a. Thelma & Louise, The Rainmaker, Phenomenon, Tin Cup, Honeymoon in Vegas, Switch, The Freshman, Days of Thunder, Michael, Pret-a-Porter, BackBeat oder Toy Story. In den letzten Jahren tritt er auch als Schauspieler auf. Meistens spielt er dabei sich selbst, so in den Filmen America: A Tribute to Heroes (2001), Standing in the Shadows of Motown (2002) und The Country Bears (2002).

Auszeichnungen[Bearbeiten]

  • 1995 Grammy als „Producer of the year“
  • 1997 „San Francisco Film Festival's Golden Gate Award“ für Regie und Produktion des Film I Just Wasn't Made For These Times, einem Dokumentarfilm über den Ex-Beach Boy Brian Wilson.

Wissenswertes[Bearbeiten]

Diskografie und Chartplatzierungen mit Was (Not Was)[Bearbeiten]

Singles[Bearbeiten]

Jahr Singles Chartplatzierungen
A CH D GB USA
1987 Walk The Dinosaur 9 - 48 10 -
1988 Spy In The House Of Love - - - 21 16
1989 Anything Can Happen - - - - 75
1991 How The Heart Behaves - - - - -
1990 Papa Was A Rolling Stone 15 - 14 12 7
1992 Shake Your Head - - 77 4 -

Alben[Bearbeiten]

Jahr Alben Chartplatzierungen
A CH D GB USA
1981 Was (Not Was) - - - - -
1984 Born To Laugh At Tornadoes - - - - -
1984 (The Woodwork) Squeaks - - - - -
1988 What Up, Dog? - - - - 43
1990 Are You Okay? 24 22 35 35 99
2004 The Collection - - - - -
2004 (The Woodwork) Squeaks (Expanded) - - - - -

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Hollywood Reporter