Donato Bilancia

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Donato Bilancia (* 10. Juli 1951 in Potenza), auch bekannt als Das Monster von Ligurien, ist ein italienischer Serienmörder.

Kindheit[Bearbeiten]

Bilancia wurden 1951 in Potenza (Süd Italien) geboren. Als er fünf Jahre alt war zog er mit seiner Familie nach Norditalien, zuerst Piemont und danach nach Genua in der Region Ligurien.

Morde[Bearbeiten]

Bilancia litt unter Spielsucht und lebte allein. Seinen ersten Mord beging er im Oktober 1997 an seinem Freund Giorgio Centenaro, gegen den er in einem manipulierten Kartenspiel £185,000 verlor. Einen zweiten beteiligten Freund, Maurizio Parenti, und dessen Frau erschoss er dann in deren Haus.[1][2]

Nach eigenen Aussagen nun auf den Geschmack des Mordens gekommen, ermordete Bilancia in den folgenden elf Monaten weitere 14 Personen, davon 2 Juweliere, 3 Nachtwächter, 2 Geldwechsler, 4 Prostituierte, 2 junge Frauen auf Zugfahrten und einen Tankwart.[2]

Verhaftung[Bearbeiten]

Nachdem man Bilancia am 6. Mai 1998 in Genua verhaftet hatte, gab er zu, seit Oktober 1997 ca. 17 Menschen erschossen zu haben. Zu dem Motiv äußerte er sich nicht. Für einen Skandal sorgte in Italien die Fernsehsendung „Domenica In“, die zur besten Sonntagnachmittagszeit ein einstündiges Interview mit Bilancia ausstrahlte. Bilancia äußerte sich in der Sendung wie folgt: „Ich verließ das Haus und entschied zu töten, so wie ich hätte entscheiden können, in ein Restaurant zu gehen“.

Bilancia wurde wegen Mordes in 17 Fällen zu lebenslänglich und wegen versuchten Mordes in einem Fall zu 14 Jahren Haft verurteilt.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatGambler's betrayal led to rampage of murder. In: highbeam.com. 22. Mai 1998, abgerufen am 12. März 2013 (englisch).
  2. a b Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatRory Carroll: No motive found as Italy's worst serial killer gets life. In: The Guardian. 14. April 2000, abgerufen am 12. März 2013 (englisch).

Literatur[Bearbeiten]