Dong (Volk)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Angehörige der Dong in Festtagskleidung (Kreis Liping)
Dong Brücke in Chenyang, Guangxi
Dong Brücke in Chenyang, Guangxi

Die Dong (chinesisch 侗族Pinyin Dòngzú; Eigenbezeichnung in offizieller Orthografie: lagx Gaeml; sonst auch Kam geschrieben) sind eine der 56 durch die Volksrepublik China anerkannten Volksgruppen und zählen 2.879.974 Menschen (Zensus 2010). Sie sind bekannt für ihre überdachten „Wind-und-Regen-Brücken“ und die kunstvollen, mehrstimmigen Gesänge. Ihre Muttersprache ist das gleichnamige Dong.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Dong wanderten um das Jahr 1000 v. Chr. aus dem Norden des heutigen Thailands in China ein. Im Verlauf der Expansion der Han-Chinesen wurden sie später wieder nach Süden abgedrängt. Heute siedeln die Dong vor allem in Guangxi und Guizhou.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Dong – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien