Donostia-San Sebastián

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Dieser Artikel beschreibt die Stadt San Sebastián (Donostia) im spanischen Baskenland. Für weitere Bedeutungen von San Sebastián bzw. San Sebastian siehe San Sebastián (Begriffsklärung)
Donostia-San Sebastián
Saint sebastien 2006 05.jpg
Wappen Karte von Spanien
Wappen von Donostia-San Sebastián
Donostia-San Sebastián (Spanien)
Finland road sign 311.svg
Basisdaten
Autonome Gemeinschaft: Baskenland
Provinz: Gipuzkoa
Koordinaten 43° 19′ N, 1° 59′ W43.32-1.986Koordinaten: 43° 19′ N, 1° 59′ W
Höhe: msnm
Fläche: 60,89 km²
Einwohner: 186.500 (1. Jan. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 3.062,9 Einw./km²
Gründung: 1180
Postleitzahl: 20.0XX
Gemeindenummer (INE): 20069 Vorlage:Infobox Gemeinde in Spanien/Wartung/cod_ine
Verwaltung
Bürgermeister: Juan Karlos Izagirre (Bildu)
Offizielle Webpräsenz
Lage der Stadt
Donostia (San Sebastian), Spain location.png

Donostia-San Sebastián (baskisch Donostia, Aussprache: [do'nɔɕtja]) ist die Hauptstadt der Provinz Gipuzkoa (span. Guipúzcoa) in der spanischen Autonomen Gemeinschaft Baskenland. Sie liegt ca. 20 km westlich der französischen Grenze im Bogen des Golfs von Biskaya. Die Stadt wurde zur Kulturhauptstadt Europas des Jahres 2016 gewählt und kann bis dahin mit Investitionen von rund 100 Millionen Euro rechnen.[2]

Geographie[Bearbeiten]

San Sebastián liegt im äußersten Norden der iberischen Halbinsel an der Bucht La Concha (deutsch: Die Muschel), deren Name von ihrer auffälligen Form herrührt. Die Mündung der Bucht wird durch die Felsmassive des Monte Igueldo und des Monte Urgull begrenzt, in der Ausfahrt selbst liegt die kleine Felseninsel Santa Clara. Der weitläufige Bogen der Bucht mit der Strandpromenade und die zwischen La Concha und der Mündung des Flusses Urumea gelegene Parte Vieja und Alderdi Zaharra (deutsch: Altstadt) sind bekannte Touristenattraktionen.

Das Klima ist maritim mit milden Wintern und kühlen Sommern. Die jährliche Niederschlagsmenge beträgt über 1.500 mm. Die Jahresdurchschnittstemperatur beträgt 13,1 °C (Monte Igueldo, 218 m über dem Meeresspiegel, gemittelt von 1950–1996).

Blick auf die Bucht de la Concha vom Monte Igueldo aus


Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für San Sebastián
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Max. Temperatur (°C) 12,8 13,9 15,4 16,8 20,0 22,3 24,7 25,2 23,7 20,4 15,8 13,7 Ø 18,8
Min. Temperatur (°C) 4,4 5,1 6,4 8,0 11,3 14,0 16,4 16,7 14,3 11,2 7,2 5,5 Ø 10,1
Temperatur (°C) 8,6 9,5 10,9 12,4 15,7 18,2 20,6 21,0 19,0 15,8 11,5 9,6 Ø 14,4
Niederschlag (mm) 168 150 144 168 138 96 98 112 138 174 186 167 Σ 1.739
Sonnenstunden (h/d) 2,94 3,71 4,48 4,93 5,61 6,17 6,52 6,26 5,57 4,39 3,33 2,65 Ø 4,7
Regentage (d) 13 12 12 14 12 10 9 10 10 12 13 12 Σ 139
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12,8
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15,4
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8,0
20,0
11,3
22,3
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24,7
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25,2
16,7
23,7
14,3
20,4
11,2
15,8
7,2
13,7
5,5
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Wappen[Bearbeiten]

Beschreibung: In Blau mit silbernem Bord und der Umschrift "Ganadas por fidelidad, nobleza y lealtad" in schwarzen Majuskeln ein goldener Dreimaster mit drei silbernen geblähten Rahsegeln, einem Focksegel und goldene Mastwimpeln auf fünf silbernen Wellen nach rechts fahrend; in den Orten je ein silbernes S als Initialen für den Stadtnamen. Auf dem Schild die goldene Königskrone

Geschichte[Bearbeiten]

Historische Artilleriegeschütze auf dem Berg Urgull

Laut einigen Geschichtsforschern wurde die Gegend der heutigen Stadt ursprünglich Izurum genannt. Die erste Erwähnung des Namens „San Sebastián“ (spanisch für Heiliger Sebastian) findet sich im Zusammenhang mit der Beschreibung eines ortsansässigen Klosters in einer Urkunde aus dem frühen 11. Jahrhundert.

Ab dem Ende des 12. Jahrhunderts wurde San Sebastián auf Betreiben der Könige von Navarra zum zentralen Hafen dieser Provinz ausgebaut, verlor diese Position jedoch Mitte des 14. Jahrhunderts an die Stadt Bilbao. Dies führte zusammen mit der sich entwickelnden Stahlerzeugung in der Region zu einer allmählichen Autonomiebewegung einzelner Ortsbezirke.

Im Januar 1489 legte ein Großbrand die gesamte, damals überwiegend aus Holz gebaute Ansiedlung in Schutt und Asche. Der Neuaufbau wurde dazu genutzt, San Sebastián zum Stützpunkt der kantabrischen Kriegsflotte zu machen, die bis zum Ende des 19. Jahrhunderts immer wieder gegen französische, niederländische und britische Armadas kämpfen musste.

König Philipp IV. verlieh San Sebastián 1662 das Stadtrecht.

1719 wurde die Stadt von einem französischen Heer erobert und diente anschließend als Garnison für etwa 2.000 französische Soldaten, bis sie im Rahmen des Friedensvertrages von Den Haag vom 25. August 1721 an Spanien zurückgegeben wurde. Nach einer weiteren Besetzung der Stadt 1813 durch französische Truppen führte ein Befreiungsversuch am 31. August des gleichen Jahres zwar dazu, dass sich die Besatzer letztendlich am 8. September ergaben, in den dazwischen liegenden Tagen brannte San Sebastián jedoch erneut fast bis auf die Grundmauern nieder.

1863 ließ Königin Isabella II. die Stadtmauern abreißen. Dadurch wurde der Weg für einen großzügigen Ausbau der Stadt Richtung Süden, zum heutigen Stadtzentrum, frei.

Maria Christina von Österreich, Witwe von König Alfons XII. und Königin von Spanien bis zur Volljährigkeit ihres Sohnes Alfons XIII., machte San Sebastián ab 1886 zu ihrer ständigen Sommerresidenz und verhalf der Stadt damit zu einem starken gesellschaftlichen Aufschwung.

Im Jahr 1914 entwickelte sich San Sebastián mit Einsetzen des Ersten Weltkriegs zum kosmopolitischen Zentrum Europas. Im damals weltberühmten Casino der Stadt verkehrten Persönlichkeiten wie Mata Hari, Leo Trotzki und Maurice Ravel.

Von 1940 bis 1975 war San Sebastián jedes Jahr im August die Sommerresidenz des spanischen Diktators Francisco Franco. In den 1950er-Jahren residierte dort auch Juan Carlos de Borbón, der nachmalige spanische König Juan Carlos I.

Herkunft des baskischen Namens[Bearbeiten]

Der baskische Stadtname Donostia ist ebenso wie der spanische Name San Sebastián aus dem Namen des Heiligen Sebastian entstanden. Done, entstanden aus lateinisch domine (Herr), wird im Baskischen den Namen von Heiligen vorangestellt und entspricht damit spanisch San. Done Sebastian entwickelte sich über Donebastia zu Donostia. Die baskischsprechenden Einwohner von San Sebastián bezeichnen sich als Donostiarrak, eine Bezeichnung, die auch im spanischen Wort donostiarra(s) verwendet wird.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Stadtbild[Bearbeiten]

Den Stadtvätern ist es gelungen, durch strenge Bauvorschriften den architektonischen Charakter der Stadt zu erhalten. Insbesondere der Blick auf die Concha-Bucht ist seit Mitte des 19. Jahrhunderts nahezu unverändert.

Heutzutage ist der Tourismus eine Haupteinnahmequelle der Stadt, Hotelburgen und ähnliche Merkmale des Massentourismus gibt es jedoch nicht.

Einzelbauwerke[Bearbeiten]

Rathaus von San Sebastián, altes Spielkasino
Kursaal im Jahr 2009 (10 Jahre = 10 años, 10 urte)
Kursaal-Brücke («puente del Kursaal»)
  • Rathaus, 1897 als Casino eröffnet, beherbergt seit 1947 das Rathaus (span. ayuntamiento)
  • Kursaal, Veranstaltungs- und Kongresszentrum, das von 1989 bis 1999 nach Plänen des Architekten Rafael Moneo am Standort des alten Gran Kursaal errichtet worden ist; 2001 mit dem Mies van der Rohe Award for European Architecture ausgezeichnet
  • Kathedrale Buen Pastor
  • Palacio Miramar (dt.: Palast von Miramar), ehemalige Sommerresidenz der Königin Maria Christina an der Bucht La Concha gegenüber der Insel Santa Clara
  • Diputación
  • Palacio de Aiete
  • Teatro Victoria Eugenia
  • Peine del Viento („Windkamm“), Skulptur von Eduardo Chillida, die den Wind und das Meer am Rande einer Mole einbindet

Stadtviertel[Bearbeiten]

  • Aiete Belizalde Stadtviertel mit überwiegender Wohnbebauung
  • Altza Stadtviertel mit hoher Bevölkerungsdichte, das in den 60ern für die zugewanderten Arbeitskräfte gebaut wurde.
  • Amara Stadtviertel westlich der Innenstadt mit hohem Anteil an Gewerbebetrieben und Läden und dem Estadio de Anoeta (dt.: Stadion Anoeta)
  • Antiguo Gehobenes Stadtviertel am Strand Ondarreta mit vielen Villen und alten Palästen
  • Añorga Kleines, ländliches, hügeliges Stadtviertel am Westrand der Stadt auf halbem Weg nach Lasarte-Oria, durch die Schnellstraße und die Bahnlinie zerschnitten und vom Rest der Stadt abgetrennt.
  • Bidebieta Stadtviertel im Osten, Richtung Pasaia
  • Centro Das Stadtzentrum prägt das Bild der Stadt. Es liegt südlich der Altstadt zwischen der Bucht La Concha und dem Strand La Zurriola und wurde nach dem Abriss der Stadtmauern 1862 bebaut. Hier ist der „km 0“ aller Straßen der Provinz Gipuzkoa, die in San Sebastian beginnen.
  • Egia Viertel nahe dem Zentrum, durch die Via del Ferrocarril getrennt.
  • Gros Stadtviertel mit vielen Läden und Bürobauten am Strand Zurriola zwischen dem Fluss Urumea und dem Berg Ulia gelegen.
  • Ibaeta Neues Viertel mit expandierender Industrie und der Universität des Baskenlandes.
  • Riberas de Loiola Viertel etwas außerhalb, südwestlich der Stadt am Ufer des Urumea, durch eine Schnellstraße in zwei Hälften geteilt. Durch rege Bautätigkeit zurzeit im Umbruch zwischen traditioneller Bebauung und modernen Mietshäusern. Bemerkenswert ist die Kaserne aus dem 19. Jahrhundert.
  • Parte Vieja (dt.: Altstadt), nach dem Brand von 1813 schachbrettartig angelegt. Die Bewohner werden volkstümlich in Koxkeros (die in der Nähe der Kirche Santa Vicente geboren wurden) und Joxemaritarras (die bei Santa Maria geboren wurden) unterteilt.

Plätze und Straßen[Bearbeiten]

Jacques-Cousteau-Platz
Plaza de la Constitución
  • Fischereihafen, in einer Ecke der Bucht La Concha zwischen Altstadt und Berg Urgull
  • Plaza de la Constitución (baskisch: Konstituzio, dt.: Platz der Verfassung), zentraler Platz in der Altstadt mit altem Rathaus
  • Boulevard und Avenida de la Libertad, zentrale Flaniermeile an der Stelle der 1863 abgerissenen Stadtbefestigung, trennt Altstadt von der Neustadt, zentraler Bushaltepunkt
  • Bucht La Concha (dt.: Die Muschel) mit gleichnamigem Strand Playa de La Concha, zusammen mit Ondarreta der Badestrand mit nur kleinen Wellen
  • Strand Ondarreta am Westende der Concha
  • Strand La Zurriola östlich des Urumea, der einzige Strand, der zum Surfen genutzt wird; Baden ist nur eingeschränkt möglich
  • Park Alderdi Eder
  • Berg Monte Igueldo mit kleinem Vergnügungspark und Leuchtturm
  • Berg Monte Urgull mit Jesusstatue

Musik[Bearbeiten]

Die Stadt ist Sitz des Orquesta Sinfónica de Euskadi.

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

„Köche“ bei der Tamborrada

San Sebastián präsentiert über das ganze Jahr verteilt international bedeutende Kulturveranstaltungen.

  • Heineken Jazzaldia: ein Jazzfestival, 1966 begründet, findet jährlich im Juli statt
  • Tamborrada: Jedes Jahr am 20. Januar (Tag des Sankt Sebastian) feiern die Donostiarrak das Fest Tamborrada. Um Mitternacht hisst der Leiter des Festes auf der Plaza de la Constitucion die Fahne von San Sebastián, und für 24 Stunden erfüllt der Klang von Trommeln die Stadt.
  • San Sebastián International Film Festival: Eines der herausragendsten Ereignisse ist das seit 1953 jedes Jahr im September stattfindende weltberühmte 'San Sebastián International Film Festival', das regelmäßig Prominente aus der internationalen Filmindustrie in die Stadt lockt.
  • Semana Grande Donostiarra (dt.: Große Festwoche der Stadt Donostia, bask.: Aste Nagusia):
    Die Festwoche 'Semana Grande Donostiarra' findet jedes Jahr im August in der Woche des Festtages Mariä Himmelfahrt statt. (dt.: Große Festwoche der Stadt Donostia, bask.: Aste Nagusia) statt, u. a. mit einem Wettbewerb der Feuerwerker mit internationaler Beteiligung, begleitet von Konzerten, Pferderennen und Theatervorstellungen.
  • Am 31. August wird des verheerenden Stadtbrandes im Jahre 1813 gedacht. Die Bewohner ziehen nach dem Dunkelwerden mit Kerzen durch die Straße des 31. August.
  • Día de Santo Tomás (dt.: Tag des heiligen Thomas): Am 21. Dezember wird der 'Día de Santo Tomás' gefeiert. Auf der Plaza de la Constitución wird ein traditioneller Markt mit Haustieren, frisch geschlachtetem und zubereitetem Fleisch und viel Sidra (Apfelwein) zelebriert.

Gastronomie[Bearbeiten]

Kulinarisches im "parte vieja" de Donostia

Donostia ist die Hochburg der baskischen Küche. Viele der angesehensten Köche des Baskenlandes, wie Juan Mari Arzak, Martín Berasategui, Pedro Subijana oder Andoni Luis Aduriz (in Errenteria) besitzen Restaurants in der Stadt oder im Umkreis. Nicht nur die bekannten Restaurants der Stadt sind bemerkenswert, die Küche hat allgemein ein sehr hohes Niveau. Donostia eine sehr hohe Dichte an Michelin-Sternen.

Einen ausgesprochen guten Ruf haben die Pinchos (bask.: Pintxo), die in sehr vielen Gaststätten, insbesondere in den Kneipen der Altstadt, zu finden sind.

In San Sebastián und Umgebung (z. B. in den Vororten Astigarraga und Usurbil sowie in der Nachbarstadt Hernani) wird im Herbst Sidra, der für die Region typische saure Apfelwein, hergestellt und zu Jahresbeginn während der Sidrasaison in Sidrerien verkostet. Eine weitere regionale Spezialität ist der extrem trockene Weißwein Txakoli aus dem baskischen Weinbaugebiet Getaria, der in jeder Bar und in jedem Restaurant insbesondere zu den delikaten Pintxos ausgeschenkt wird.

Gastronomie-Fakultät[Bearbeiten]

Juan Arzak war einer der Initiatoren des "Basque Culinary Center" (BCC), das im September 2011 in San Sebastian eröffnet wurde[4] und das sich selbst als "Europas erste Gastronomie-Fakultät" bezeichnet und einen Hochschulabschluss in "Gastronomie und Kulinarischen Künsten" anbietet. Das BCC wird von einigen Firmen finanziell unterstützt und ist an der privaten Universität Mondragón angesiedelt. Die Studienjahresgebühr beträgt 8000 Euro.[5]

Sport[Bearbeiten]

Die Real Sociedad, der erfolgreichste Fußballverein von San Sebastián, spielte lange in der spanischen Primera División und qualifizierte sich häufiger für internationale Wettbewerbe. In der Saison 2006/07 stieg sie jedoch in die zweite Liga ab. Im Juni 2010 stieg "La Real" wieder in die höchste spanische Spielklasse, die Primera División, auf. Die Spielstätte des Vereins ist das Estadio Anoeta, das knapp 32.000 Zuschauer fasst.

Im August jeden Jahres findet in und um San Sebastián die Clásica San Sebastián, ein Eintages-Radrennen mit World Tour-Status, statt.

Im Jahr 2005 war San Sebastián Gastgeber für die Seniorenweltmeisterschaften der Leichtathletik. Im März 2013 war die Stadt nach 2003 wieder Austragungsort der Europäischen Seniorenleichtathletik-Meisterschaften in der Halle (EVACI).[6]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Teilansicht des Hafens

San Sebastián ist bei spanischen und ausländischen Investoren ein geschätzter Standort, etliche Konzerne unterhalten hier Niederlassungen.

Viele wichtige Firmen sind im Technologiepark Miramon ansässig.

San Sebastián liegt an der A 1 Madrid-Irun (ehemals N I), der Hauptverkehrsverbindung von Frankreich über Nordspanien, und an der AP 8 Bilbao-San Sebastián. Auf dieser verkehrt ein Schnellbus in 1 Stunde und 10 Minuten zu jeder halben Stunde nach Bilbao und zurück.

Der im Stadtzentrum gelegene Hafen von San Sebastián hat seine frühere Bedeutung verloren und dient seit den 1970er Jahren nur noch der Fischerei und dem Sport. Der nächstgelegene Handelshafen befindet sich im Vorort Pasaia (span. Pasajes).

Der rund 20 km entfernte Flughafen von San Sebastián in Hondarribia hat im Wesentlichen regionale Bedeutung.

Einen internationalen Flughafen findet man im etwa 100 km (eine Autostunde) entfernten Bilbao (bask. Bilbo).

Bildung[Bearbeiten]

Universitäten[Bearbeiten]

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Söhne und Töchter

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Städtepartnerschaften bestehen mit den Städten

Beziehungen zu Deutschland[Bearbeiten]

Außer der genannten Städtepartnerschaft gibt es vielfach Beziehungen zu Deutschland: seit etwa 1920 besteht eine Deutsche Schule, die von deutschen Industriellenfamilien gegründet wurde. San Sebastián ist außerdem Sitz eines Deutschen Honorarkonsulats.

Galerie[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Donostia-San Sebastián – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Cifras oficiales de población resultantes de la revisión del Padrón municipal a 1 de enero de 2013. Bevölkerungsstatistiken des Instituto Nacional de Estadística (Bevölkerungsfortschreibung).
  2. Leo Wieland: Europas Geschenk für die Bildu-Basken, FAZ-online, 3. Juli 2011, abgerufen am 3. Juli 2011
  3. Valores Climatológicos Normales. San Sebastián / Aeropuerto. Abgerufen am 21. Dezember 2010.
  4. http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/spaniens-erste-kulinarische-universitaet-baskischer-brei-in-san-sebastian-11372421.html
  5. Javier Cáceres: Futter für die Forschung : An Europas erster Gastronomie-Fakultät im spanischen San Sebastian basteln junge Köche an der Zukunft des Geschmacks, in: Süddeutsche Zeitung 4. Mai 2012, Seite 11
  6. San Sebastián is ready for EVACI auf evaa.ch; abgerufen am 26. August 2012