Dorfhain
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
![]() |
|
|
| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Sachsen | |
| Direktionsbezirk: | Dresden | |
| Landkreis: | Sächsische Schweiz-Osterzgebirge | |
| Verwaltungs- gemeinschaft: |
Tharandt | |
| Höhe: | 362 m ü. NN | |
| Fläche: | 6,26 km² | |
| Einwohner: | 1207 (31. Dez. 2007)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 193 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 01738 | |
| Vorwahl: | 035055 | |
| Kfz-Kennzeichen: | PIR (alt: DW) | |
| Gemeindeschlüssel: | 14 6 28 090 | |
| Gemeindegliederung: | 3 Ortsteile | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Schillerstr. 5 01737 Tharandt |
|
| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Olaf Schwalbe | |
Dorfhain ist eine kreisangehörige Gemeinde im sächsischen Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge. Sie ist Teil der Verwaltungsgemeinschaft Tharandt.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geographie
[Bearbeiten] Lage
Die Gemeinde befindet sich etwa 20 km südwestlich der Landeshauptstadt Dresden und ca. 10 km nordwestlich der Stadt Dippoldiswalde, am Rande des Tharandter Waldes gelegen. Durch die Gemeinde fließt die Wilde Weißeritz.
[Bearbeiten] Verkehr
Die B 173 verläuft nördlich und die B 170 östlich des Gemeindegebietes. Durch das Gemeindegebiet verläuft die Bahnstrecke Dresden-Werdau, der nächste Bahnhof befindet sich in Edle Krone.
[Bearbeiten] Nachbargemeinden
An die Gemeinde Dorfhain grenzen im Uhrzeigersinn beginnend im Nordosten die Gemeinden Tharandt, Höckendorf und Pretzschendorf.
[Bearbeiten] Ortsgliederung
Zusammenhängende Ortsteile: Kleindorfhain, Mitteldorfhain und Großdorfhain
[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten
- Schaubergwerk Aurora-Erbstolln
- romanische Rechteckskirche aus dem 13./14. Jahrhundert
[Bearbeiten] Geschichte
Die erstmalige urkundliche Erwähnung fand 1351 statt, erstmalige Ansiedlungen gab es aber bereits um 1300. 1952 wird Dorfhain, das bis dahin zum Kreis Dresden gehörte, dem neu geschaffenen Kreis Freital zugeschlagen. Nach der Fusion des Landkreis Freital mit dem Landkreis Dippoldiswalde wird Dorfhain 1994 Teil des neuen Weißeritzkreises, der 2008 Teil des Landkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge wird.
[Bearbeiten] Einwohnerentwicklung
- 1550/51:
- Großdorfhain: 19 besessene Mann, 41 Inwohner
- Kleindorfhain: 17 besessene Mann, 31 Inwohner
- 1764: 25 besessene Mann, 10 Gärtner, 50 Häusler
- 1834: 892 Einwohner
- 1871: 1124 Einwohner
- 1890: 1077 Einwohner
- 1910: 1158 Einwohner
- 1925: 1298 Einwohner
- 1939: 1329 Einwohner
- 1946: 1556 Einwohner
- 1950: 1570 Einwohner
- 1964: 1576 Einwohner
- 1990: 1254 Einwohner
- 2000: 1326 Einwohner
- 2007: 1207 Einwohner
[Bearbeiten] Politik
Angestrebte Gemeindegebietsreformen mit benachbarten Gemeinden finden im Gemeinderat keine Mehrheit.
Am 9. September 2007 fand eine Bürgermeisterwahl statt, um einen Nachfolger für den langjährigen Bürgermeister Lothar Mende zu bestimmen. Mende war zum ersten Mal in der Mitte der 1980er Jahre Bürgermeister von Dorfhain. Gewählt wurde Olaf Schwalbe (CDU) mit 86,2 %. Michael Funk (Grüne) erhielt 13,8 % der Wählerstimmen. Die Wahlbeteiligung lag bei 72,2 %.
[Bearbeiten] Berühmte Persönlichkeiten
- Christoph Gottlob Grundig (1707–1780), Theologe, Superintendent und Publizist
- Alwin Böhme (* 13. April 1869 in Dorfhain † 5. Januar 1949) - Missionar, Geistlicher
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen: Bevölkerungsentwicklung
Altenberg | Bad Gottleuba-Berggießhübel | Bad Schandau | Bahretal | Bannewitz | Dippoldiswalde | Dohma | Dohna | Dorfhain | Dürrröhrsdorf-Dittersbach | Freital | Geising | Glashütte | Gohrisch | Hartmannsdorf-Reichenau | Heidenau | Hermsdorf/Erzgeb. | Höckendorf | Hohnstein | Kirnitzschtal | Königstein (Sächsische Schweiz) | Kreischa | Liebstadt | Lohmen | Müglitztal | Neustadt in Sachsen | Pirna | Porschdorf | Pretzschendorf | Rabenau | Rathen | Rathmannsdorf | Reinhardtsdorf-Schöna | Rosenthal-Bielatal | Schmiedeberg | Sebnitz | Stadt Wehlen | Stolpen | Struppen | Tharandt | Wilsdruff


