Dormitz

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Dormitz ist eine bayerische Gemeinde im Landkreis Forchheim (Regierungsbezirk Oberfranken) und Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Dormitz, der auch die Gemeinden Kleinsendelbach und Hetzles angehören.

Dormitz liegt etwa 10 Kilometer östlich von Erlangen und 15 Kilometer nördlich von Nürnberg.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geografie

Neben dem Hauptort gehört noch der Weiler Erleinhof zur Gemeinde.

Nachbargemeinden sind (von Norden beginnend im Uhrzeigersinn):

Neunkirchen am Brand, Kleinsendelbach, Kalchreuth, Uttenreuth

[Bearbeiten] Geschichte

Erstmals urkundlich erwähnt wurde Dormitz im Jahre 1142 bzw. 1146 in zwei Urkunden, in denen sich ein Siegfried als Sigefridus de dorenbenze (mittelhochdeutsch für Dornenwiese) bzw. Sigefrid de dornbenze bezeichnet. Der Ort gehörte bis zum Reichsdeputationshauptschluss von 1803 zum Hochstift Bamberg. Das hohenzollernsche Fürstentum Bayreuth und die Reichsstadt Nürnberg hatten ebenfalls Besitzungen im Gemeindegebiet. Seither gehört der Ort zu Bayern.

In den letzten vierzig Jahren verdoppelte sich die Einwohnerzahl durch Zuzüge u. a. aus Erlangen.

[Bearbeiten] Politik

Erster Bürgermeister der Gemeinde ist seit 1990 Gerhard Schmitt (CSU). 2008 wurde er ohne Gegenkandidaten mit 87,12% der Stimmen wiedergewählt. Sein Stellvertreter ist Bruno Schmitt.

Der Gemeinderat setzt sich in der Amtsperiode 2008–2014 aus folgenden Parteien zusammen:

  • CSU 5 Sitze
  • Überparteilicher Wählerblock (ÜWB) 3 Sitze
  • Bürgerforum Dormitz (BfD) 2 Sitze
  • UBD (Freie Wähler – Unabhängige Bürger) 1 Sitz
  • SPD 1 Sitz

[Bearbeiten] Wappen

In Rot ein gesenkter, gestürzter schräger schwarz gefüllter, silberner Seitengegensparren; oben ein goldener Keil mit einem rot bewehrten schwarzen Adlerrumpf.

[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten

[Bearbeiten] Bauwerke

  • Die Kirche Zu Unserer Lieben Frau wurde um 1400 als Kirchenburg erbaut und ist erstmals am 29. Juni 1416 urkundlich erwähnt. Die Befestigungsanlagen wurden allerdings im 19. Jahrhundert bereits abgebaut. Die Kirche enthält zahlreiche gotische Kunstwerke.
  • Grundschule mit Mehrzweckhalle
  • Rathaus

[Bearbeiten] Verkehrsbauwerke

Früher war Dormitz auch mit einem Bahnhof der Sekundärbahn Erlangen–Gräfenberg (Seku) ausgestattet, der allerdings mittlerweile nicht mehr existiert.

[Bearbeiten] Partnergemeinde

[Bearbeiten] Weblinks

Commons
 Commons: Dormitz – Bilder, Videos und Audiodateien


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