Dornach SO

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SO ist das Kürzel für den Kanton Solothurn in der Schweiz und wird verwendet, um Verwechslungen mit anderen Einträgen des Namens Dornachf zu vermeiden.
Dornach
Wappen von Dornach
Staat: Schweiz
Kanton: Solothurn (SO)
Bezirk: Dorneckw
BFS-Nr.: 2473i1f3f4
Postleitzahl: 4143
UN/LOCODE: CH DOR
Koordinaten: 613526 / 25872647.4791627.618065338Koordinaten: 47° 28′ 45″ N, 7° 37′ 5″ O; CH1903: 613526 / 258726
Höhe: 338 m ü. M.
Fläche: 5.75 km²
Einwohner: 6468 (31. Dezember 2013)[1]
Einwohnerdichte: 1125 Einw. pro km²
Website: www.dornach.ch
Heimatmuseum in der ehemaligen Kirche St. Mauritius

Heimatmuseum in der ehemaligen Kirche St. Mauritius

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Dornach (im Dialekt: Dornech oder Dornecht) ist eine politische Gemeinde und der Hauptort des Bezirks Dorneck im Kanton Solothurn in der Schweiz.

Geographie[Bearbeiten]

Dornachs Grenze bildet auf der Bergseite das Gempenplateau und auf der Talseite die Birs. Dornach ist mit der Jurabahn-Linie von Basel nach Delsberg erschlossen und teilt seinen Bahnhof mit der Basel-Landschaftlichen Gemeinde Arlesheim. Auf dem Bahnhofplatz endet auch die Tramlinie 10 der Baselland Transport (BLT) von Basel her.

  • Fläche: 575 ha, davon 45 % Wald, 29 % Siedlungen, 25 % Landwirtschaft und 1 % unprod. Fläche.

Nachbargemeinden sind, von Norden beginnend: Arlesheim BL, Gempen, Hochwald, Duggingen BL, Aesch und Reinach BL.

Bevölkerung[Bearbeiten]

Wappen[Bearbeiten]

Das Wappen zeigt zwei gegeneinander abgekehrte schwarze Angeln auf weissem Grund. Dies ist gleichzeitig das Wappen des Bezirks und der Efringer, welche von 1394 bis 1485 die Besitzer des Schlosses Dorneck waren.

Geschichte[Bearbeiten]

Das Dorf wird 1223 erstmals urkundlich als Tornach (mit lateinischer Ablativendung -o) erwähnt: Johannes de Tornacho, d.h. '[Leutpriester] Johannes von Dornach'. Der Name bedeutet beim Landgut des Turnus.[2]

Gesichert ist die Erwähnung von 1284 im Zinsbuch des Klosters St. Alban aus Basel. Zwischen 1083 (Gründung des St. Alban-Klosters) und 1284 muss das Kloster seinen Besitz in Dornach erworben haben. Demnach könnte für das 12. Jahrhundert eine Siedlungstätigkeit in Dornach angenommen werden. Die Dorfkirche von Oberdornach wird erstmals im Jahre 1301 erwähnt.

Gesundheitswesen[Bearbeiten]

Dornach verfügt über ein öffentliches Spital mit 24-Stunden-Notfallversorgung. Es gehört zum Klinkverbund der Solothurner Spitäler.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Schlachtdenkmal des Schwabenkrieges
Vorderansicht des Goetheanums in Dornach
Beim Seifenkisterennen Kühne Kisten

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Gottlieb Loertscher: Die Kunstdenkmäler des Kantons Solothurn, Band III: Die Bezirke Thal, Thierstein, Dorneck. (= Kunstdenkmäler der Schweiz. Band 38). Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 1957, DNB 750089342.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Dornach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistik Schweiz – STAT-TAB: Ständige und Nichtständige Wohnbevölkerung nach Region, Geschlecht, Nationalität und Alter (Ständige Wohnbevölkerung)
  2. Lexikon der schweizerischen Gemeindenamen; hg. vom Centre de Dialectologie an der Universität Neuenburg unter der Leitung von Andres Kristol. Frauenfeld 2005.
  3. Béatrice Koch: Die Mauritiuskirche in Dornach. (Schweizerische Kunstführer, Nr. 698, Serie 70). Hrsg. Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 2001, ISBN 3-85782-698-3.