Dornier Do K

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Dornier Do K
Januar 1932
Typ: Passagierflugzeug
Entwurfsland: Deutsches ReichDeutsches Reich Deutsches Reich
Hersteller: Dornier-Werke
Erstflug: 7. Mai 1929
Stückzahl: 3

Die Dornier Do K war ein deutsches Passagierflugzeug, von dem nur 3 Flugzeuge in verschiedenen Ausführungen bei den Dornier-Werken in Friedrichshafen gebaut wurden.

Geschichte[Bearbeiten]

Claude Dornier entwickelte Ende der 1920er Jahre ein neues Verkehrsflugzeug, dem in der Weltwirtschaftskrise und durch mangelnde Leistungsfähigkeit des Konzepts kein Erfolg beschieden war.

Konstruktion[Bearbeiten]

K3 über dem Flughafen Tempelhof im Januar 1932

Die drei gebauten Prototypen K1, K2 und K3 unterschieden sich deutlich voneinander.

Do K1[Bearbeiten]

Die erste Do K hatte einen konventionell abgestrebten Flügel in Hochdeckerbauweise. Ein einzelner Bristol-Jupiter-VI-Sternmotor trieb das Flugzeug an. Der rechteckige Rumpf bot Platz für 8 Passagiere und hatte ein geschlossenes Cockpit.

Do K2[Bearbeiten]

Der zweite Prototyp hatte im Wesentlichen einen geänderten Antrieb mit 2 Triebwerksgondeln neben dem Rumpf, in denen je zwei Gnome-Rhône-Sternmotoren in Tandem-Anordnung arbeiteten.

Do K3[Bearbeiten]

Der dritte Prototyp war eine komplette Neukonstruktion mit einem ovalen und verlängerten Rumpf für nun zehn Passagiere und einem neuen Flügel ohne Verstrebungen. Die Flügelform fand sich auch an der Do 10 und an der Do Y wieder.

Ein Spornrad ersetzte den Hecksporn.

Die Motorengondeln waren tiefer am Rumpf angebracht; als Antrieb wurden vier tschechoslowakische Walter-Castor-Sternmotoren eingesetzt. Der jeweils vordere Motor hatte ein Vier-Blatt-Luftschraube; der hintere Druckpropeller hatte nur zwei Blätter.[1]

Nutzung[Bearbeiten]

Bei einem Vergleichsfliegen in der Schweiz unterlag die K3 der ersten Ju 52/3m der Deutschen Luft Hansa.[2] Aufgrund enttäuschender Flugleistungen wurde das Projekt nicht weiter verfolgt.

Technische Daten[Bearbeiten]

In Zeppelinform gebauter Rumpf der Do K.
Kenngröße Daten der K3[3]
Besatzung 2
Passagiere 10
Länge 16,5 m
Flügelfläche 88 m²
Leermasse 3600 kg
max. Startmasse 6000 kg
Reisegeschwindigkeit 200 km/h
Höchstgeschwindigkeit 220 km/h
Dienstgipfelhöhe 6300 m
Triebwerke vier Walter-Castor-Sternmotoren

mit je 240 PS[1]

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  •  Dornier Stiftung für Luft- und Raumfahrt (Hrsg.): Dornier : Werksgeschichte und Flugzeugtypen. Delius Klasing, Bielefeld 2009, ISBN 978-3768826105.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Edwin P. A. Heinze: The New Dornier Landplane. In: FLIGHT, OCTOBER 30, 1931. Flightglobal.com, 30. Oktober 1931, S. 1165–1167, abgerufen am 17. August 2014 (PDF, englisch): „Owing to the kindness of the makers, which we duly acknowledge, the writer has received further interesting details of the machine, which give a good idea of the constructional features of the plane.“
  2. The Zurich Meeting. Circuit of the Alps (Commercial Aircraft). In: FLIGHT, AUGUST 5, 1932. Flightglobal.com, 5. August 1932, S. 726, abgerufen am 17. August 2014 (PDF, englisch): „Five machines had been entered for this contest, and three finished. They were a Junkers three-engined " Ju.52 " (Hornet), a Dornier four-engined " Do.K " (Walter), and a Fokker three-engined " F.VII " (Wright). The " Ju.52 " secured first place, the " Do.K " second, and the *' F.VII " third.“
  3. A New Dornier Machine. The Do-K Twin-Tandem Engined Monoplane. In: FLIGHT, OCTOBER 9, 1931. Flightglobal.com, 9. Oktober 1931, S. 1014, abgerufen am 17. August 2014 (PDF, englisch): „In his latest type Dr. Claudius Dornier has departed considerably from what has come to be regarded as standard Dornier practice.“

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Dornier Do K – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien