Dorothee Oberlinger

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Dorothee Oberlinger (* 2. September 1969 in Aachen) ist eine deutsche Blockflötistin. Sie widmet sich überwiegend dem Bereich Historische Aufführungspraxis.

Dorothee Oberlinger wurde in Aachen geboren und wuchs in Simmern/Hunsrück auf.[1] Zunächst studierte sie an der Universität zu Köln die Fächer Schulmusik und Germanistik. Im Anschluss an das erste Staatsexamen schloss sie ein Blockflötenstudium an, zunächst in Köln, später in Amsterdam und Mailand. Zu ihren Lehrern zählten Günter Höller (Hochschule für Musik und Tanz Köln), Walter van Hauwe (Amsterdam) und Pedro Memelsdorff (Mailand). 1997 gewann sie beim internationalen Wettbewerb „Moeck“ UK/SRP in London den ersten Preis, 1998 gab sie in London ihr Solodebüt in der Wigmore Hall.

Als Solistin trat sie bereits mit vielen international namhaften Ensembles und Barockorchestern wie beispielsweise den Sonatori de la Gioiosa Marca, Musica Antiqua Köln, der Academy of Ancient Music sowie verstärkt mit dem von ihr 2002 gegründeten Ensemble 1700 auf. Für ihre unzähligen Aufnahmen, die sie inzwischen eingespielt hat, erhielt sie mehrfach Preise und Auszeichnungen, u. a. den Echo Klassik.

Oberlinger ist seit 2004 Professorin am Mozarteum in Salzburg und Leiterin des dortigen Instituts für Alte Musik. Seit 2009 ist sie außerdem Intendantin der Arolser Barockfestspiele.[2][3]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. rhein-zeitung.de
  2. Biografie bei Sony-BMG-classical, abgerufen am 1. März 2011
  3. Webseite der Festspiele Bad Arolsen, abgerufen am 1. März 2011