Dortmund-Bittermark

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51.4833333333337.4333333333333199Koordinaten: 51° 29′ 0″ N, 7° 26′ 0″ O

Dortmund-Bittermark
Stadt Dortmund
Höhe: 199 m ü. NN
Fläche: 3,63 km²
Einwohner: 2581 (31. Dez. 2010)
Eingemeindung: 1. August 1929
Postleitzahlen: 44227, 44229
Vorwahl: 0231
Stadtbezirk Dortmund-Aplerbeck Stadtbezirk Dortmund-Brackel Stadtbezirk Dortmund-Eving Stadtbezirk Dortmund-Hombruch Stadtbezirk Dortmund-Hörde Stadtbezirk Dortmund-Huckarde Stadtbezirk Dortmund-Innenstadt-Nord Stadtbezirk Dortmund-Innenstadt-Ost Stadtbezirk Dortmund-Innenstadt-West Stadtbezirk Dortmund-Lütgendortmund Stadtbezirk Dortmund-Mengede Stadtbezirk Dortmund-ScharnhorstKarte
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Lage von Dortmund-Bittermark in Dortmund

Das Mahnmal Bittermark

Die Bittermark ist ein südlicher Stadtteil von Dortmund im Stadtbezirk Dortmund-Hombruch. Der Stadtteil besitzt eine Größe von 363 ha und hat 2.600 Einwohner mit steigender Tendenz. Die Wohnbebauung der Bittermark ist primär durch Einfamilienhäuser und durch eine geringe Siedlungsdichte geprägt. Die waldnahe Bittermark gilt als gehobenes Wohnviertel mit entsprechenden Immobilien und Grundstückspreisen. Durch den Stadtteil führt die Bundesautobahn 45.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Bittermark war über Jahrhunderte ein reines Waldgebiet an den nördlichen Hängen des Ardeygebirges. Erst nach 1770 begann eine erste Besiedlung durch Rodung und das Errichten von vereinzelten Kotten. Verwaltet wurde das Gebiet der Bittermark durch das Kirchspiel Kirchhörde.

Zugehörig zum Amt Wellinghofen im Landkreis Hörde fiel die Bittermark 1925 im Rahmen der Eingemeindungen an die Großstadt Dortmund.

Die Industrialisierung zog in der Bittermark mit der Eröffnung der Zeche Gottessegen ein. An die Zeche erinnern heute eine Behindertenwerkstatt gleichen Namens sowie die noch vorhandenen ehemaligen Löschwasserteiche der Zeche.

Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges wurden im Stadtwald Bittermark Kriegsendphasenverbrechen begangen. Ostern 1945 wurden vom 7. März bis 12. April auf einer Waldlichtung in der Bittermark, im Rombergpark und auf dem Eisenbahngelände zwischen Hörde und Berghofen etwa 300 Menschen durch die Gestapo ermordet. Heute erinnert das Mahnmal Bittermark an die Verbrechen. Jährlich an Karfreitag findet hier eine Gedenkfeier zu Ehren der Opfer statt.

Bevölkerung[Bearbeiten]

Zum 31. Dezember 2010 lebten 2581 Einwohner in Bittermark.

Struktur der Bittermarker Bevölkerung:

  • Bevölkerungsdichte: 63 Einwohner pro ha Siedlungsfläche.
  • Minderjährigenquote: 20,8 %, liegt leicht über dem Dortmunder Durchschnitt von 20,1 %.
  • Altenquote: 24,3 %, liegt deutlich unter dem Dortmunder Durchschnitt von 31,3 %.
  • Ausländeranteil: 2,8 %, liegt deutlich unter dem Dortmunder Durchschnitt von 12,8 %.
  • Arbeitslosenquote: 3,8 %, liegt deutlich unter dem Dortmunder Durchschnitt von 13,4 %.

Das durchschnittliche Einkommen in Bittermark liegt etwa 85 % über dem Dortmunder Durchschnitt.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Dortmund-Bittermark – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien