Dortmund-Groppenbruch

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

51.5860666666677.397580555555665Koordinaten: 51° 35′ 10″ N, 7° 23′ 51″ O

Dortmund-Groppenbruch
Stadt Dortmund
Höhe: 65 m ü. NN
Fläche: 3,63 km²
Einwohner: 390 (31. Dez. 2008)
Eingemeindung: 27. Oktober 1917
Eingemeindet nach: Mengede
Postleitzahl: 44359
Vorwahl: 0231
Bild von Dortmund-Groppenbruch

Dortmund-Groppenbruch ist ein Stadtteil im Dortmunder Norden und gehört zum Stadtbezirk Dortmund-Mengede.

Geographie[Bearbeiten]

Der Stadtteil Groppenbruch liegt südlich und nördlich der Bundesautobahn 2 und grenzt im Westen an den Fluss Emscher. Es verfügt über einen Hafen am Dortmund-Ems-Kanal und kann, abgesehen von einer teilweise stillgelegten Betonfabrik am Hafen und der alteingesessenen Waffelfabrik, als reines Wohngebiet bezeichnet werden.

Der Ort liegt auf einer Höhe von 65 m ü. NN.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Name Groppenbruch wird aus dem germanischen Wort Xroppa (Kugelförmige Töpfereierzeugnisse) und Bruch = Niederung abgeleitet.

Erste keltische Siedlungen datieren Archäologen in die Zeit von 500 bis 200 v. Chr. Beim Bau der Bundesautobahn 2 wurden unter anderem auch römische Münzen gefunden, die auf regen Handel zu Zeiten der Römer hindeuten. Urkundlich erwähnt wird Groppenbruch erstmals im 14. Jahrhundert in einem Register des Klosters Werden.

Am 27. Oktober 1917 wurde Groppenbruch nach Mengede eingemeindet und am 1. April 1928 schließlich zusammen mit Mengede in die Stadt Dortmund eingegliedert.[1]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1.  Stephanie Reekers: Die Gebietsentwicklung der Kreise und Gemeinden Westfalens 1817–1967. Aschendorff, Münster Westfalen 1977, ISBN 3-402-05875-8, S. 238 und 262.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Dortmund-Groppenbruch – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien