Dortmund-Hörde

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Dieser Artikel erläutert den Stadtteil Dortmund-Hörde; zu dem gleichnamigen Stadtbezirk siehe Stadtbezirk Dortmund-Hörde.

51.4888888888897.5005555555556105Koordinaten: 51° 29′ 20″ N, 7° 30′ 2″ O

Dortmund-Hörde
Stadt Dortmund
Wappen von Dortmund-Hörde
Höhe: ca. 105 m
Fläche: 5,92 km²
Einwohner: 22.802 (31. Dez. 2010)
Eingemeindung: 1. April 1928
Postleitzahl: 44263
Vorwahl: 0231
Stadtbezirk Dortmund-Aplerbeck Stadtbezirk Dortmund-Brackel Stadtbezirk Dortmund-Eving Stadtbezirk Dortmund-Hombruch Stadtbezirk Dortmund-Hörde Stadtbezirk Dortmund-Huckarde Stadtbezirk Dortmund-Innenstadt-Nord Stadtbezirk Dortmund-Innenstadt-Ost Stadtbezirk Dortmund-Innenstadt-West Stadtbezirk Dortmund-Lütgendortmund Stadtbezirk Dortmund-Mengede Stadtbezirk Dortmund-ScharnhorstKarte
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Lage von Dortmund-Hörde in Dortmund

Hörder Brückenplatz

Dortmund-Hörde ist ein Stadtteil im gleichnamigen Stadtbezirk im Süden von Dortmund. Die ehemals selbstständige Stadt in der Grafschaft Mark und Kreisstadt des Landkreises Hörde wurde 1928 nach Dortmund eingemeindet. Von 1911 bis 1928 bildete Hörde einen eigenen Stadtkreis.

Heute ist Hörde ein Modell des Strukturwandels. Momentan vollzieht sich die Entwicklung von einem Ortsteil im Schatten der Hermannshütte zu einem modernen, freizeitorientierten Stadtteil mit technologieorientierten Unternehmen in Dortmund. Leuchttürme der Stadtentwicklung sind der Phoenix-See und die Ansiedlung eines der Zentren der Mikrosystemtechnik von bundesweiter Bedeutung. Kritiker warnen vor Gentrifizierung durch die Aufwertung des Stadtteils.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Hörder Burg

Hörde gehörte ursprünglich nicht zu Dortmund, sondern war eine eigenständige Stadt. Der Name der von dem Grafen von der Mark gegründeten Stadt Hörde geht auf Huryde oder Huride zurück. Dies hieß soviel wie Hürde. Zur Gründungszeit sorgten die Emschersümpfe dafür, dass diese Hürden wirklich bestanden.

Die ersten Hörder waren Wellinghofer, die auf Geheiß des Grafen umsiedelten. Erstmals wird Hörde in einer Urkunde Kaiser Ottos IV im Jahr 1198 erwähnt. Im 12. Jahrhundert wurde durch die Herren von Hörde die Hörder Burg errichtet. 1339 wird von Konrad von der Mark das Kloster Clarenberg gestiftet. Im Jahre 1340 verlieh Konrad von der Mark mit Zustimmung des regierenden Grafen Adolf von der Mark seinem Dorf Hörde die Stadtrechte. Der Graf von der Mark wollte so seinen Erzfeind, die Stadt Dortmund, mit einem Kranz von eigenen Städten (neben Hörde noch Herdecke, Witten, Bochum, Castrop, Lünen, Unna und Schwerte) einschließen.

Im Mittelalter wurde an den steilen Südhängen nördlich der Emscher, am „Remberg“ (Rebenberg), Weinbau betrieben. Heute erinnern Straßennamen wie Weingartenstraße, Am Rebstock und Winzerweg an die Weinbaugeschichte.

1388 bis 1390 kam es zur „Großen Dortmunder Fehde“. Die Kriegsparteien waren Dortmund mit einigen Verbündeten sowie der Erzbischof von Köln und der Graf Engelbert III. von der Mark mit ihren Verbündeten. Im Verlauf der Fehde versuchten Dortmunder Truppen die Stadt und Burg durch List einzunehmen; der Versuch wurde jedoch vorzeitig entdeckt und vereitelt. Im Jahr 1390 beendete ein durch die Stadt Soest, die wie Hörde und Dortmund Mitglied der Hanse war, vermittelter Verhandlungsfrieden die Auseinandersetzung, nachdem Dortmund seinen Hauptgegnern jeweils eine Geldzahlung geleistet hatte.

Hörde wurde durch mehrere große Brandkatastrophen, unter anderem drei Brände im 16. Jahrhundert, jeweils stark beschädigt. Zu Beginn des 17. Jahrhunderts wurde die Hörder Burg im Dreißigjährigen Krieg von den Spaniern besetzt. Den Dreißigjährigen Krieg überlebten nur zwanzig Familien; zwei Drittel von Hörde wurden zerstört.

Hörde war nach 1753 neben Altena, Wetter und Hamm eine der vier Kreisstädte der Grafschaft Mark. Der Kreis Hörde reichte bis in das heutige Stadtgebiet von Essen hinein.

Bis zum 31. März 1911 war Hörde Teil des gleichnamigen Kreises, bis zum 31. März 1928 kreisfreie Stadt und zugleich Kreisstadt des Landkreises Hörde, der bis zum 31. Juli 1929 existierte. Hörde wurde am 1. April 1928 zusammen mit etlichen Gemeinden des Landkreises Dortmund in die Stadt Dortmund eingegliedert.[1]

Während der nationalsozialistischen Diktatur befand sich in der Polizeiwache an der Benninghofer Straße der Hörder Gestapokeller. Ein zielgenauer einzelner Bombenabwurf aus einem kleinen Flugzeug auf das Gebäude wird einem entflohenen Folteropfer und Piloten zugeschrieben. Von der Polizeistation aus wurden 1945 die Morde im Rombergpark und in der Bittermark organisiert. Die Gedenkstätte Mahnmal Bittermark und eine Gedenktafel an der Polizeiwache erinnern an diese Verbrechen.

Wappen[Bearbeiten]

Das Wappen zeigt die Hörder Burg. Quer durch das Wappen verlaufen, wie bei vielen Städten der Grafen von der Mark, die märkischen Schachbrettbalken. Der (Halb-)Kreis im unteren Bereich links wird durch den Schachbrettbalken an zwei Punkten geschnitten und symbolisiert den Hörder Berg, an dessen Fuße die Hörder Burg steht.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Theater[Bearbeiten]

Über die Grenzen von Hörde bekannt ist das Cabaret Queue. Mit seinem abwechslungsreichen Programm bietet es Unterhaltung von Kabarett über Komik bis Partys.

Neu eröffnet wurde im März 2007 das „Hansa Theater Hörde“ im ehemaligen Werk- und Begegnungszentrum an der Eckardtstraße.

Museen[Bearbeiten]

In der Hörder Burg befindet sich ein Heimatmuseum des Vereins zur Förderung der Heimatpflege Hörde. Hier vermitteln unter anderem archäologische Funde und historische Haushaltsgeräte die Geschichte des Ortsteils. Im Fokus liegen insbesondere die Stahlgeschichte und die ehemalige Stiftsbrauerei. Hinter einer Tür in der Zwischenebene des nördlichen Ausgangs im U-Bahnhof Hördes befindet sich ein kostenlos zugängliches Straßenbahnmuseum.

Bibliothek[Bearbeiten]

Auch eine Stadtteilbibliothek mit umfangreichem Angebot von Romane und Novellen, Literatur und Belletristik, Zeitungen und Zeitschriften, CDs, DVDs und Hörbücher befindet sich zentral gelegen in Hörde.

Bauwerke[Bearbeiten]

Das Wahrzeichen des Ortsteils ist die Schlanke Mathilde, eine gusseiserne Uhr, die 1983 nach historischem Vorbild wiedererrichtet wurde. Die „schlanke“ Mathilde soll eine Bürgermeistersfrau gewesen sein, die entgegen ihrem Spottnamen übergewichtig war. Die gleichnamige Uhr wurde von einem Bürgerverein errichtet.

Ein weiteres „Wahrzeichen“, die Hörder Fackel, wurde 2004 gesprengt.

Östlich der Hörder Innenstadt findet sich die Hörder Burg. In unmittelbarer Nähe liegt das Restaurant Zum Treppchen. Das Fachwerkhaus wurde 1763 errichtet als Privatbrauerei an historischem Standort zwischen der Burg und dem alten Markt.

Sport und Vereinswesen[Bearbeiten]

Ein bekannter Sportverein Hördes ist der Ringverein AC Hörde 04. In der Vereinsgeschichte des AC Hörde 04 konnte 1931, 1933 und 1934 dreimal der Titel des Deutschen Mannschaftsmeisters errungen werden. Die Volleyball-Frauen des TV Hörde spielten in den 1980er Jahren in der Bundesliga.

Des Weiteren ist Hörde Standort eines Bezirkshallenbades. Dieses Bad mit 25-Meter-Bahn, Lehrschwimmbecken und Ein- und Drei-Meter-Brett befindet sich seit 2003 nicht mehr in den Händen der Stadt Dortmund, sondern wird durch den Schwimmverein SSC Hörde 54/58 e. V. betrieben. Im Bad wird durch die Umstellung auf Elektrolyse chlorgasfrei geschwommen.

Im Sport- und Freizeitbereich zeichnet sich Hörde durch eine große Vereinsvielfalt aus. Neben einer breiten Palette an Sportvereinen gibt es Gartenbau-, Gesellschafts-, Gesang-, Tierzucht-, Schützen-, Imker-, Geschichts-, Kultur-, und Musikvereine, um nur einige zu nennen. Alljährlich zum Konradfest präsentieren sich die Hörder Vereine den Bürgern.

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

Die Bühne beim „Rock in den Ruinen“ vor dem Hochofen 2011

Von 2011 bis 2013 fand jeweils im April auf dem Phoenix-West Gelände das bedeutende Newcomer-Festival Rock in den Ruinen Festival mit bis zu 15.000 Besuchern statt, welches in 2014 aufgrund fehlernder Sponsoren abgesagt wurde.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Industrieruine Hochofen Phoenix-West
Industriedenkmal HOESCH, Gasometer auf Phoenix-West

Überregional bekannt wurde Hörde durch das Stahl- und Hüttenwerk Phoenix mit den Standorten Phoenix-Ost und Phoenix-West. Seit der Errichtung der Hermannshütte durch Hermann Diedrich Piepenstock im Jahre 1840 war die Stahlherstellung und die Stahlweiterverarbeitung das industrielle Herz von Hörde.

Zur Versorgung der Hütten diente zunächst die Zeche Vereinigtes Hörder Kohlenwerk, die 1859 unter dem Namen Hörder Kohlenwerk konsolidiert wurde.

Das Roheisen wurde in den Hochöfen des Stahlwerks Phoenix-West erzeugt und dann über die Werksbahn Eliasbahn mitten durch die Stadt zur Weiterverarbeitung auf Phoenix-Ost transportiert. Aufgrund des glühenden Eisens hatten die nächtlichen Himmel über Hörde zu dieser Zeit oftmals einen rötlichen Schimmer. Im Volksmund hieß dieses vor allem in den Wintermonaten wahrnehmbare Phänomen „Christkind backt Plätzchen“.

Im Jahr 1998 wurde die Hochofenanlage stillgelegt, ein Hochofen wurde abgebaut und in die Volksrepublik China transportiert, um dort erneut errichtet zu werden. Ende April 2001 wurde auch die Stahlproduktion eingestellt. Die Stadt Dortmund baute dort einen künstlich angelegten See, den Phoenix-See. Auf der ehemaligen Eliasbahn-Trasse wurden hierzu 500.000 m³ Bodenaushub von Phoenix-Ost nach Phoenix-West transportiert.

Phoenix West ist heute ein Standort für Unternehmen, insbesondere aus dem Bereich der Mikrosystemtechnik. Erstes Projekt ist die Errichtung des Dortmunder Zentrums für Mikrostrukturtechnik (MST.factory). Ein weiteres Projekt wird bis Mitte 2008 auf der ehemaligen Stahlwerksbrache realisiert. Das Zentrum für Produktionstechnologie Dortmund, das von der Stadt Dortmund gebaut und vom TechnologieZentrumDortmund betrieben werden wird. Die feierliche Grundsteinlegung fand am 13. August 2007 auf der Baustelle in unmittelbarer Nähe zur alten Hochofenanlage statt. Das neue Kompetenzzentrum wird eine Fläche von rund 5000 m² haben, die sich in Büro-, Labor- und Hallenflächen aufteilt. Zielgruppe sind Existenzgründer und junge Unternehmen aus dem Bereich der Produktionstechnologien.

Weiterhin gibt es Pläne, die beiden verbliebenen Hochöfen auf Phoenix-West als Industriedenkmäler zu erhalten. Weitere Bestandsgebäude, wie etwa die ehemalige Gasgebläsehalle sowie das Schalthaus, werden derzeit von der LEG NRW GmbH dach- und fachsaniert.

Die Phoenixhalle, 1905 zunächst als Gasgebläsehalle für die Hochöfen des Stahlwerks errichtet, später Reserveteillager, ist heute ein Veranstaltungs- und Ausstellungszentrum.

Hörde ist Sitz der WILO SE, ein bedeutender Hersteller von Pumpen und Pumpensysteme für die Heizungs-, Kälte- und Klimatechnik, die Wasserversorgung sowie die Abwasserentsorgung und -reinigung.

Auch das Zentrum Hördes hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Die Bezirksverwaltungsstelle ist aus dem Sparkassenhochhaus ausgezogen und in den Neubau neben den Hörder Bahnhof eingezogen. Das Sparkassenhochhaus wurde gestutzt, es sind nur noch wenige Etagen übriggeblieben. Durch Maßnahmen zur Renaturierung der Emscher gibt es momentan mehrere große Baustellen in Hörde.

Verkehr[Bearbeiten]

U-Bahnhof Hörde

Hörde liegt an den Bundesstraßen 1, 236 und 54. Ein Teilabschnitt der A 44 vom Kreuz Dortmund/Witten bis nach Unna, dessen Bau seit etlichen Jahren nicht mehr akut verfolgt wird, sollte an der südlichen Grenze des Stadtteils verlaufen. Die A 45 verläuft einige Kilometer südlich des Ortsgebietes.

Der Bahnhof Hörde der Deutsche Bahn AG wurde an der Dortmund-Soester Eisenbahn errichtet. Der Bahnhof hatte vor allem für Zechen und Hüttenwerke eine wichtige Funktion. Im Zweiten Weltkrieg wurde der alte Bahnhof weitgehend zerstört und 1955 durch einen Zweckbau ersetzt. Heute verkehren hier auf vier Gleisen die Bahnlinien der Ardeybahn (Strecke Dortmund–SchwerteIserlohn), der Hellwegbahn (Strecke Dortmund–UnnaSoest) und der Sauerlandexpress RE 57 (Strecke Dortmund-Bestwig-Winterberg). Das alte denkmalgeschützte Bahnhofsgebäude wurde in 2011 abgerissen und durch einen Neubau, in dem ein Einkaufszentrum integriert ist, ersetzt.

Bereits am 30. Januar 1899 wurde die erste Straßenbahnverbindung zwischen Hörde und Aplerbeck durch die Hörder Kreisbahn eröffnet. zwischen 1900 und 1903 kamen fünf weitere Linien hinzu. 1928 mit der Eingliederung des Kreises Hörde nach Dortmund ging die Hörder Kreisbahn in der Dortmunder Straßenbahn GmbH auf. In den folgenden Jahren wurde das meterspurige Netz auf Normalspur umgebaut. Die letzte meterspurige Linie wurde 1954 eingestellt. Bis zur Eröffnung der U-Bahnlinie war Hörde durch eine Straßenbahn mit Dortmund verbunden. Auf Hörder Stadtgebiet liegen die unterirdischen Haltepunkte Willem-van-Vloten-Straße, Hörde Bf und Clarenberg der Stadtbahnlinie U41. Am Bahnhof Hörde kreuzen zudem zahlreiche Buslinien und verbinden den Ort mit anderen Vororten und der Stadt Schwerte. In den Nachtstunden dient die Haltestelle Hörde Bf als Knotenpunkt für einige Nachtexpresslinien.

Hörder Malerschule[Bearbeiten]

1947 gründete Hans Tombrock seine „Schule für Bildende und Angewandte Kunst Dortmund“. Standort der Schule ist zunächst die Stiftsschule in Hörde, später das Gebäude des ehemaligen Heereszeugamtes in Aplerbeck. Seine Schüler kamen nicht nur aus Dortmund sondern auch aus Düsseldorf, Altenberg, Gelsenkirchen und anderen Städten. Zu den bekannteren Schülern zählt u. a. Walter Demgen.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Gedenktafeln im Ortsgebiet[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Theodor Schilp (Bearbeitung): Stadtmappe Hörde. Größchen Städteatlas, Dortmund 2002, ISBN 3-89115-152-7 (Westfälischer Städteatlas, Band 7, 3. Teilband.)
  • Wilhelm Brockpähler Hörde. Ein Heimatbuch für die Stadt und ihre Umgebung. Halbach, Hörde 1928 (nur noch antiquarisch erhältlich)
  •  Marie-Luise Frese-Strathoff; Kurt Pfläging; Joachim Huske: Der Steinkohlenbergbau im Bergrevier Hörde zur Zeit des Freiherrn vom Stein: der Kohlenbergbau im ehemaligen Bergrevier Hörde bei Dortmund und die Befahrungen der Zechen durch den Oberbergrat Friedrich Wilhelm Graf von Reden und den Bergdirektor Heinrich Friedrich Karl Reichsfreiherr vom und zum Stein. 1. Auflage. Regio-Verl., Werne 2007, ISBN 978-3-929158-21-2.
  • Richard Kelber / Claudia Schulze-Aden: Hörde by bike. In: Döring, Peter; Ralf Ebert und Bärbel Posthoff (Hrsg.): Dortmund entdecken – 25 Stadtrundgänge. Essen 2000, S. 304–317.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Dortmund#Hörde – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelbelege[Bearbeiten]

  1.  Stephanie Reekers: Die Gebietsentwicklung der Kreise und Gemeinden Westfalens 1817–1967. Aschendorff, Münster Westfalen 1977, ISBN 3-402-05875-8, S. 247.