Dortmund-Hombruch

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Dieser Artikel erläutert den Stadtteil Dortmund-Hombruch; zu dem gleichnamigen Stadtbezirk siehe Stadtbezirk Dortmund-Hombruch.

51.4755555555567.4388888888889110Koordinaten: 51° 28′ 32″ N, 7° 26′ 20″ O

Dortmund-Hombruch
Stadt Dortmund
Höhe: ca. 110 m
Fläche: 2,24 km²
Einwohner: 11.741 (31. Dez. 2010)
Postleitzahl: 44225
Vorwahl: 0231
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Lage von Dortmund-Hombruch in Dortmund

Hombruch ist ein Stadtteil im gleichnamigen Stadtbezirk im Süden der Stadt Dortmund.

Geschichte[Bearbeiten]

Hombruch wurde erstmals in einer Urkunde des Grafen Dietrich von der Mark im Jahre 1395 erwähnt. Auf dem Ortsgebiet von Hombruch befand sich ein ausgedehntes Waldgebiet mit einigen Höfen und Mühlen. Besitzer der Mühlen sowie des Waldgebietes war der preußische Staat. Am 12. November 1827 wurde dieser öffentlich versteigert. Ein Großteil des Waldes ging an den Industriellen Friedrich Harkort sowie an den Freiherrn von Romberg.

Im Domänenwald Hombruch wurde schon früh in oberflächennahen Stollenzechen Kohlebergbau betrieben. Ab 1852 wurden die erste Tiefbauzechen, so zum Beispiel die Zeche Glückauf-Tiefbau, angelegt. Es folgte eine Eisengießerei mit angeschlossener Kesselschmiede. Nach dem Anschluss an die Bahnstrecke Dortmund–Soest der Bergisch-Märkischen Eisenbahn-Gesellschaft wurden weitere Industriebetriebe angesiedelt. 1898 wurde die Hörder Kreisbahn eröffnet und Hombruch an den öffentlichen Verkehr der Stadt Hörde angebunden.

Von Januar 1923 bis Oktober 1924 wurde das Ruhrgebiet von französischen Truppen besetzt. Hierbei beschlagnahmten die Besatzer auch Gaststätten und Schulen in Hombruch. Nach Ende dieser Zeit erholte sich die Wirtschaft nur langsam. Allerdings wurde das Ende einer Ära eingeleitet. Die letzten Zechen stellten Ihren Betrieb ein:

Nach 1920 verlagerte sich der Bergbau in Richtung Norden und die Zechen und Kokereien wurden 1925 stillgelegt. Die Schachtanlagen der stillgelegten Zechen wurden 1933/34 durch den Reichsarbeitsdienst abgebrochen. In den 1990er-Jahren wurden dann auch die Hoesch-Röhrenwerke an der Grenze zu Barop stillgelegt. Hombruch ist seitdem ein nahezu industriefreier Ort.

Bis zum Jahr 1929 gehörte Hombruch als Teil der Gemeinde Kirchhörde zum Landkreis Hörde. Mit der Auflösung des Landkreises Hörde und der Eingemeindung Kirchhördes nach Dortmund erhielt Hombruch eine eigene Verwaltungsstelle. Mit der Gemeindereform wurde 1975 der Stadtbezirk Dortmund-Hombruch errichtet.

Wirtschaft und Tourismus[Bearbeiten]

Ein beliebtes Reiseziel in Dortmund-Hombruch ist die Fußgängerzone. Hier findet mittwochs und samstags der Wochenmarkt statt. Weitere Anziehungspunkte sind die beiden Kirchen und der Skateplatz.