Dortmund-Schüren

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Dortmund-Schüren
Stadt Dortmund
Koordinaten: 51° 30′ N, 7° 32′ O51.4941666666677.5325Koordinaten: 51° 29′ 39″ N, 7° 31′ 57″ O
Fläche: 3,851 km²
Einwohner: 9.565 (31. Dez. 2010)
Eingemeindung: 1. Aug. 1929
Postleitzahlen: 44263, 44269, 44287
Vorwahl: 0231
Stadtbezirk Dortmund-Aplerbeck Stadtbezirk Dortmund-Brackel Stadtbezirk Dortmund-Eving Stadtbezirk Dortmund-Hombruch Stadtbezirk Dortmund-Hörde Stadtbezirk Dortmund-Huckarde Stadtbezirk Dortmund-Innenstadt-Nord Stadtbezirk Dortmund-Innenstadt-Ost Stadtbezirk Dortmund-Innenstadt-West Stadtbezirk Dortmund-Lütgendortmund Stadtbezirk Dortmund-Mengede Stadtbezirk Dortmund-ScharnhorstKarte
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Lage von Dortmund-Schüren in Dortmund

Dortmund-Schüren ist ein südöstlicher Vorort der Stadt Dortmund. Schüren gehört zum Stadtbezirk Aplerbeck. An Schüren grenzen die Vororte Aplerbeck im Osten, Berghofen im Süden, Hörde im Westen, Mitte im Nordwesten und Wambel im Norden. Durch Schüren fließt die Emscher. Im Jahr 2010 lebten in Schüren 9.565 Einwohner.

Schüren wurde am 1. August 1929 nach Dortmund eingemeindet.[1]

Fachwerkhaus an der Meinbergstraße

Das alte Dorf Schüren ist geprägt durch ehemalige Landwirtschaftsbetriebe und seine Bruchsteinmauern, die aus Steinen des ehemaligen Schürener Steinbruchs gebaut wurden. In diesem Bodendenkmal wurde schon im Mittelalter Ruhrsandstein gebrochen, der für zahlreiche Dortmunder Kirchen bestimmt war. Schon weit vor der Industrialisierung wurde in Schüren Bergbau betrieben. Bereits 1296 ist in Schüren der erste Bergmann des Ruhrgebiets, Konrad von Schüren, urkundlich erwähnt. Später siedelte sich Schwerindustrie an. Schüren war Standort des Bergbauzulieferers Maschinenfabrik Gustav Schade. Das Betriebsgelände wurde jedoch inzwischen abgerissen. Seit 2007 entsteht dort das Neubaugebiet "Am Rosenplätzchen".

Westlich des alten Ortskerns befand sich eine Wohn-Kolonie für Arbeiter des nahegelegenen Hüttenwerkes Phoenix-Ost der Hoesch AG. Die Kolonie wurde in den sechziger Jahren wegen der problematischen Emissionssituation leergezogen und als Wohnstandort aufgegeben. Später entstand hier das Gewerbegebiet Alt-Schüren-West. Das ehemalige Hüttenwerk ist inzwischen abgebaut und nach China verkauft worden. Auf dem sanierten Gelände entsteht das zukunftsweisende Wohn- und Gewerbeprojekt Phoenix-See.

Siedlung Schüren-Ost

Nordöstlich des alten Ortskerns auf dem südlichen Teil des Schürener Feldes wurde in den 1960er Jahren die Neubausiedlung Schüren-Ost gebaut. Hier entstand Wohnraum für die ehemaligen Bewohner der Schürener Kolonie. Es wurde angeblich versucht, die gewachsene Sozialstruktur des ehemaligen Arbeiterviertels auf das neue Wohngebiet zu übertragen und durch den Zuzug von Neubürgern zu durchmischen. Die Bauweise der inzwischen 45 Jahre alten Siedlung zeigt planerische Mangel auf und ist umstritten.

[Bearbeiten] Stadtkrone-Ost

Wohnbebauung Stadtkrone Ost
ADAC-Zentrale Westfalen

Südlich des Westfalendamms befand sich auf Schürener Gebiet bis in die '90er Jahre hinein ein Kasernenkomplex der britischen Rheinarmee. Nach Aufgabe des Standortes erfolgten umfangreiche Abrissarbeiten und Geländesanierungen unter der Leitung der Stadtkrone-Ost-Entwicklungsgesellschaft. Heute ist die Stadtkrone-Ost ein Gewerbegebiet sowohl für Existenzgründer, als auch für bereits existierende Firmen aus der IT-Branche und dem Dienstleistungssektor. Der Allgemeine Deutsche Automobil-Club e.V. (ADAC) unterhält hier seine Zentrale für den Raum Westfalen. Parallel zum Gewerbegebiet wurde ein exklusives Wohngebiet mit moderner Architektur in einem gartenstädtisch durchgrünten Umfeld angelegt.

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Dortmund-Schüren – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1.  Stephanie Reekers: Die Gebietsentwicklung der Kreise und Gemeinden Westfalens 1817 – 1967. Aschendorff, Münster (Westfalen) 1977, ISBN 3-402-05875-8.
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