Douglas Lilburn

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Douglas Gordon Lilburn (* 2. November 1915 in Wanganui; † 6. Juni 2001 in Wellington) war ein neuseeländischer Komponist.

Leben[Bearbeiten]

Lilburn wuchs auf der Farm von Drysdale auf Neuseelands Nordinsel auf. An ein Musikstudium in Christchurch (dort gewann er 1936 einen von Percy Grainger initiierten Kompositionspreis) schloss sich ein Studium der Komposition am Londoner Royal College, unter anderem bei Ralph Vaughan Williams, an. 1940 kehrte Lilburn nach Neuseeland zurück und ließ sich in Christchurch nieder. 1947 kam er als Lehrer an das Victoria College, heute die Victoria University of Wellington. Dort hatte er ab 1970 eine Professur inne. Lilburn war wesentlich am Aufbau des neuseeländischen Musiklebens beteiligt.

Werk[Bearbeiten]

Lilburns Kompositionsstil war zunächst stark von der europäischen Spätromantik beeinflusst. In den 1950er Jahren griff er auch Elemente der Zwölftonmusik und des Serialismus auf. Nach 1960 schrieb er kaum noch Werke für konventionelle Besetzungen, sondern befasste sich fast ausschließlich mit elektronischer Musik.

Werke (Auswahl)[Bearbeiten]

  • Forest (Tone Poem) (1936)
  • Drysdale Overture (1937)
  • Kantate „Prodigal Country“ (1939)
  • Festival Overture (1939)
  • Aotearoa Overture (1940)
  • A Song of Islands (Tone Poem) (1946)
  • 3 Sinfonien (1949, 1951, 1961)
  • zahlreiche Werke für Streichorchester

Weblinks[Bearbeiten]