Drüsensee

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Drüsensee

BW

Geographische Lage Kreis Herzogtum Lauenburg, Schleswig-Holstein
Zuflüsse Hellbach
Abfluss Hellbach
Größere Städte in der Nähe Mölln
Daten
Koordinaten 53° 35′ 26″ N, 10° 43′ 0″ O53.59055555555610.71666666666714.34Koordinaten: 53° 35′ 26″ N, 10° 43′ 0″ O
Drüsensee (Schleswig-Holstein)
Drüsensee
Höhe über Meeresspiegel 14,34 m ü. NN
Fläche 78,7 ha[1]
Volumen 3.160.000 m³[1]
Umfang 5,4 km[1]
Maximale Tiefe 7,9 m[1]
Mittlere Tiefe 4,02 m[1]
Einzugsgebiet 75 km²[1]

Der Drüsensee ist ein Waldsee in der Lauenburgischen Seenplatte im Südosten von Schleswig-Holstein. Seinen eigentümlichen Namen hat der See durch den im Nordosten gelegenen Gutshof „Drüsen“ erhalten.

Geografie[Bearbeiten]

Der See liegt etwa vier Kilometer südlich der Stadt Mölln, gehört aber zur Gemeinde Lehmrade im Amt Gudow-Sterley, im Landkreis Kreis Herzogtum Lauenburg. Er schließt im Norden an das südlich von Mölln gelegene Hellbachtal an, und ist gleichzeitig der erste See der Möllner Seenkette.

Der Drüsensee ist etwa 2 km lang, bis zu 450 m breit und hat eine Fläche von 73 ha. Der mittlere Seespiegel liegt auf 14 m ü. NN. Er ist nur 8 m tief und zeigt in einigen Randgebieten Verlandungsformen auf, die durch ufernahe Schilfbestände augenscheinlich werden. Er wird vom Hellbach gespeist, der sein Wasser vom Sarnekower See bei Gudow bekommt. In der Mitte des Sees befindet sich eine kleine und unbewohnte Insel, die Bismarckinsel.

Bedeutung[Bearbeiten]

Der See ist Naturschutzgebiet und liegt im Naturpark Lauenburgische Seen. Ein Befahren des Sees mit Sportbooten ist nicht erlaubt. Der überwiegend von Waldgebieten umstandene See ist jedoch bei Wanderern, Joggern, Bikern, Anglern und Reitern als Naherholungsgebiet beliebt. Am Nordufer befinden sich daher auch eine Gaststätte, ein Campingplatz und ein Reiterhof.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c d e f Drüsensee: Charakteristische Daten. In: Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume Schleswig-Holstein: Seen (abgerufen am 14. August 2012)