Drangstedt
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Niedersachsen | |
| Landkreis: | Cuxhaven | |
| Samtgemeinde: | Bederkesa | |
| Höhe: | 9 m ü. NN | |
| Fläche: | 17,02 km² | |
| Einwohner: |
1.462 (31. Dez. 2010)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 86 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 27624 | |
| Vorwahl: | 04704 | |
| Kfz-Kennzeichen: | CUX | |
| Gemeindeschlüssel: | 03 3 52 013 | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Am Markt 8 27624 Bad Bederkesa |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Peter Pommer (SPD) | |
| Lage der Gemeinde Drangstedt im Landkreis Cuxhaven | ||
Drangstedt (plattdeutsch Drangs) ist eine niedersächsische Gemeinde mit rund 1.500 Einwohnern im Landkreis Cuxhaven und Teil der Samtgemeinde Bederkesa im Elbe-Weser-Dreieck zwischen den Städten Bremerhaven, Cuxhaven und Bremervörde.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geschichte
Der Ort und der Name Drang-Stede wird um 500 v. Chr. bis 300 v. Chr. entstanden und auf eine früher dort existierende Viehtränke zurückzuführen sein; denn nur zu dieser Zeit bekamen Orte auf der Geest einen Namen mit der Endung -stedt. Urkundlich erwähnt wird Drangstedt erstmals im Jahr 1312. In der Gemarkung leben nachweislich schon seit mehr als 6000 Jahren Menschen. Heute sind in der Umgebung noch etwa 100 Hügelgräber vorhanden, die mindestens 4000 Jahre und älter sind. Im Laufe der Zeit wurden jedoch alle geöffnet und geplündert. In seiner Art handelt es sich um das größte zusammenhängende Gräberfeld in Europa.
[Bearbeiten] Politik
[Bearbeiten] Gemeinderat
Der Rat der Gemeinde Drangstedt setzt sich aus 11 Ratsfrauen und Ratsherren und dem aus der Mitte des Rates gewählten Bürgermeister zusammen.
| CDU | SPD | Gesamt | |
| 2006 | 6 | 5 | 11 Sitze |
Stand: Kommunalwahl am 10. September 2006
[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten] Regelmäßige Veranstaltungen
- Karsamstag: Osterfeuer
- Pfingsten: Maibaumaufstellen
- Juli: Sportwoche
[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur
Der ursprünglich rein landwirtschaftlich geprägte Ort verlor mit dem Bau der Eisenbahn 1896 von Bremerhaven nach Bad Bederkesa seinen ländlichen Charakter. Geschäftsleute und Kapitäne aus Bremerhaven und Umgebung bauten hier großzügige Wohnhäuser, die teilweise unter Denkmalschutz stehen. Die Verkehrsanbindung an die in der Nähe liegende Hafenstadt ermöglichte vielen Landbewohnern Arbeitsmöglichkeiten im Hafenumschlag. Die Bahnlinie wurde für den Personenverkehr 1968 stillgelegt, zwischenzeitlich aber von der Museumsbahn Bremerhaven–Bederkesa als Bahnlinie im Stil der 1950er Jahre wieder regelmäßig befahren. Zur Gemeinde gehört eine Waldfläche von 6,34 km², eine der größten Waldflächen im Landkreis Cuxhaven und damit Anziehungspunkt für Naherholungssuchende.
[Bearbeiten] Persönlichkeiten
[Bearbeiten] Söhne und Töchter der Gemeinde
- Brigitte Adler (1944–2004), Politikerin (SPD), Landtagsabgeordnete in Baden-Württemberg, Bundestagsabgeordnete
- Werner Hoyer (* 1946), Politiker aus Bremerhaven (SPD) und Mitglied der Bremischen Bürgerschaft (1983–2003).
[Bearbeiten] Weblinks
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen – Bevölkerungsfortschreibung (Hilfe dazu)
Armstorf | Bad Bederkesa | Belum | Beverstedt | Bramstedt | Bülkau | Cadenberge | Cappel | Cuxhaven | Dorum | Drangstedt | Driftsethe | Elmlohe | Flögeln | Geversdorf | Hagen im Bremischen | Hechthausen | Hemmoor | Hollnseth | Ihlienworth | Köhlen | Kührstedt | Lamstedt | Langen | Lintig | Loxstedt | Midlum | Misselwarden | Mittelstenahe | Mulsum | Neuenkirchen | Neuhaus (Oste) | Nordholz | Nordleda | Oberndorf | Odisheim | Osten | Osterbruch | Otterndorf | Padingbüttel | Ringstedt | Sandstedt | Schiffdorf | Steinau | Stinstedt | Uthlede | Wanna | Wingst | Wremen | Wulsbüttel
