Drehn wir noch’n Ding

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Filmdaten
Deutscher Titel Drehn wir noch'n Ding
Originaltitel Let's do it again
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1975
Länge 110 Minuten
Stab
Regie Sidney Poitier
Drehbuch Timothy March
Produktion Melville Tucker
Musik Curtis Mayfield
Kamera Donald M. Morgan
Schnitt Pembroke J. Herring
Besetzung

Drehn wir noch’n Ding ist eine US-amerikanische Filmkomödie aus dem Jahr 1975 mit Sidney Poitier und Bill Cosby in den Hauptrollen. Regie führte Sidney Poitier. Der Film ist bis auf wenige Ausnahmen sowohl in den Haupt- als auch den Nebenrollen nur mit schwarzen Schauspielern besetzt.

Handlung[Bearbeiten]

Die Handlung beginnt in Atlanta: Clyde Williams und Billy Foster sind einfache Arbeiter und Mitglieder der Sekte Brüder und Schwester von Shaka. Diese Sekte ist vom Bankrott bedroht und die beiden sehen es als ihre moralische Pflicht an, Geld aufzutreiben. Sie beschließen mit Hilfe von Hypnose einen Boxkampf in New Orleans zu manipulieren. Beide verkleiden sich als Gangster und setzen bei zwei Unterweltbossen ihre Ersparnisse auf den krassen Außenseiter Bootney Farnsworth. Dieser wird daraufhin von Clyde heimlich hypnotisiert und ihm wird weisgemacht, dass er ein großartiger Boxer sei. Derartig motiviert besiegt er den Titelverteidiger"40th Street Black". Clyde und Foster kassieren ab und fahren nach Atlanta zurück.

Allerdings kommt ihnen einer der beiden Unterweltbosse auf die Schliche, stöbert sie auf und zwingt sie, nach New Orleans zu kommen und noch einmal einen Kampf zu manipulieren. Sie fahren dorthin und es gelingt ihnen nicht, Bootney noch einmal zu hypnotisieren. Sie entschließen sich, einen neuen Trick zu probieren und beide rivalisierende Gangsterbanden gegeneinander auszuspielen.

Weiteres[Bearbeiten]

  • George Foreman spielt in einer kurzen Nebenrolle einen Arbeitskollegen Bill Cosbys, der diesen zu einem Kampf herausfordert.
  • Der Rapper The Notorious B.I.G. entlehnte seinen Alias-Namen, Biggie Smalls, von dem von Calvin Lockhart gespielten Charakter. Wegen Namensrechten durfte der Name nicht offiziell erwendet werden.
  • Rapper Camp Lo nannte sein zweites Album "Let's Do It Again" als eine Hommage an diesen Film.
  • Der Musiker Fonzworth Bentley wurde bei der Wahl seines Künstlernamens durch Jimmie Walkers Charakter, Bootney Farnsworth beeinflusst.[1]

Kritiken[Bearbeiten]

„(…) action- und gagreicher Film voll flippiger Einfälle; durch Poitier/Cosby ein sehenswerter Beitrag zum „schwarzen Humor“. (Wertung: 2½ von 4 möglichen Sternen – überdurchschnittlich)“

Adolf Heinzlmeier und Berndt Schulz: Lexikon „Filme im Fernsehen“[2]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. "The Bro's Code Interview: Fonzworth Bentley", The Bro's Code, 9. Juli 2008. Abgerufen am 24. Oktober 2009.
  2. Adolf Heinzlmeier, Berndt Schulz: Lexikon „Filme im Fernsehen“. Erweiterte Neuausgabe. Rasch und Röhring, Hamburg 1990, ISBN 3-89136-392-3, S. 167